Heiko Schrang – Redeverbot bei GEZ-Boykott Demo am 29. April in Berlin

Unzählige Mails von Sympathisanten erreichten uns in den letzten Wochen, die sich freuten, Heiko Schrang und Olaf Kretschmann am Samstag bei der Demo von GEZ-Boykott in Berlin endlich live zu erleben. Mehrere 100.000 Menschen haben bisher auf Youtube die Vorträge der beiden gesehen.

Die EpochTimes bezeichnete Heiko Schrang sogar als prominentesten Vertreter der Verweigererszene. Erstaunlich jedoch ist, dass Olaf Kretschmann und Heiko Schrang nicht durch die Verantwortlichen von GEZ-Boykott eingeladen wurden. Mehr noch, es stellte sich heraus, sie gelten als Persona non grata und es wird nicht gewünscht, dass sie dort erscheinen.

Da bekanntlich gebündelte Energien deutlich bessere Ergebnisse erzielen, wären aufgrund des großen Verteilers einem Aufruf von Heiko Schrang wahrscheinlich mehrere tausend Menschen gefolgt. So hätte gemeinsam viel erreicht werden können.

Fakt ist, dass nach Erscheinen des Skandalbuchs von Heiko Schrang: „Die GEZ-Lüge“ sich die Landesrundfunkanstalten erstmalig in ihrer Geschichte genötigt sahen, synchronisiert eine Abwehrstrategie zu entwickeln. Der Grund hierfür war, dass mittlerweile zehntausende dem Aufruf gefolgt sind, einen Antrag auf Befreiung vom Rundfunkbeitrag aus Gewissensgründen zu stellen. Das Vorhaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Heiko Schrang wegen nicht bezahlter Rundfunkbeiträge zu inhaftieren, scheiterte 2016 an der großen medialen Aufmerksamkeit, die sein Fall erregte.

Sogar die Beiträge des ehemaligen Nachrichtensprechers von N24 und ntv und Macher von MMnews, Michael Mross, werden bei GEZ-Boykott blockiert. Heiko Schrang hatte Michael Mross vor wenigen Wochen bei SchrangTV-Talk interviewt. Dieses Verhalten ist in keiner Weise nachvollziehbar und vollkommen kontraproduktiv.

Da Heiko Schrang das Redeverbot der Initiatoren von GEZ-Boykott als kindisch empfindet und es der Bewegung schadet und keinem nutzt, hier sein Statement:

„Eigentlich bin ich fest davon ausgegangen, am kommenden Samstag in Berlin eine Rede zum Thema Gewissensfreiheit und Rundfunkbeitrag halten zu können. Die Aussage der Verantwortlichen, dort als Redner nicht erwünscht zu sein, ist für mich überraschend und in keiner Weise nachvollziehbar.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Mit meinem Buch „Die GEZ-Lüge“ war ich einer der ersten, der den Skandal der doppelten Rente + Pension für ARD & ZDF Mitarbeiter aufdeckte und publik machte. Mit den Anleitungen zum effizienten Widerstand zwangen wir die Landesrundfunkanstalten erstmalig, durch Psychologen und Juristen formulierte Antwortschreiben zu erstellen, um der immer breiter werdenden Masse der Rundfunkkritiker noch etwas entgegenstellen zu können.

Die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich nicht in links-rechts oder gut-böse unterteile, da es für mich zwei Seiten ein- und derselben Medaille sind. Es ist an Zeit, uns von den ewigen Grabenkämpfen zu verabschieden.

Es geht also nicht darum, dass es der juristisch systemkonforme Weg ist, sondern es geht um Gerechtigkeit und diese kann man nur im Herzen spüren. Ich möchte aber für alle diejenigen, die immer noch in Polaritäten denken etwas mit auf dem Weg geben:

Wir müssen endlich erwachen und erkennen, dass einer der Gründe für unsere Probleme darin besteht, dass wir uns mit Etiketten beklebt haben. Bei dem einen steht auf dem Etikett „Amerikaner“, bei dem anderen „Deutscher“ oder „Chinese“. Bei wieder anderen steht auf dem Etikett „Mann“ oder „Frau“, da dies für den Betreffenden besonders wichtig ist.

Wieder andere benutzen besonders grelle Farben, weshalb wir sie als Sozialist, Faschist, Verschwörungstheoretiker oder Kommunist kennzeichnen, und wieder andere benutzen die Wörter „konservativ“ oder „liberal“. Dies führt sogar so weit, dass Kriege wegen dieser Aufschriften geführt werden. Aber Du kommst nicht als Christ, Moslem, Jude, Hindu oder Buddhist zur Welt, sondern als Mensch.

Die Unterschiede sind nur gedanklich. Alle diese Etiketten verdecken nur die wahre Essenz dessen, was Du wirklich bist. Es ist vergleichbar, als würden sich Wassertropfen treffen, die ursprünglich alle aus dem Meer stammen und der eine sagt zum anderen: „Ich bin besser als Du! Du bist nur ein kleiner unscheinbarer Tafelwein. Ich aber bin ein edler Rotweintropfen.“ Der nächste Tropfen belächelt überheblich den Rotweintropfen und sagt: „Ich bin ein kostbarer Champagnertropfen und habe sogar einen Namen, ich heiße Dom Pérignon.“ Was sie vergessen haben ist, dass alle aus der gleichen Quelle entstammen und wieder dort münden werden: Im Meer.

Gerade deswegen werde ich mit Olaf Kretschmann trotzdem vor Ort erscheinen, um ein Zeichen des guten Willens zu setzen.

Beste Grüße

Erkennen- Erwachen- Verändern

Heiko Schrang


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: