In Italien will kaum einer Asyl

von Chevrolet

Dass nur wenige derjenigen, die als „Flüchtlinge“ nach Europa kommen Anspruch auf Asyl haben, ist ein offenes Geheimnis. Die allermeisten flüchten vor nichts, wollen eben nur ein warmes Plätzchen ohne Arbeit aber dafür mit Komfort und Geld. Das belegen jetzt auch Statistiken aus Italien. 

Gerade einmal 2,65 Prozent derjenigen, die über das Mittelmeer nach Italien „Geflüchtet“ sind, haben Anspruch auf Asyl und diesen Status zuerkannt bekommen. Der Rest hält sich im Land illegal auf, so er im Land geblieben ist.

181.436 Migranten sind laut UNHCR 2016 über den Seeweg von Nordafrika nach Italien gekommen. Zumindest ist das die Zahl derjenigen, die von italienischen Behörden oder den NGO’s erhoben wurden, die die Invasoren erfassten. 4.808 dieser Personen haben in Italien Asyl erhalten.

Bemerkenswerter ist aber eine andere Zahl: 90.334 Eindringlinge, die nach Italien kamen (also etwa die Hälfte) haben kein Asyl beantragt und gelten als undokumentierte Migranten, von den Italiener „Clandestini“ genannt. Sie sind in Italien untergetaucht – oder aber, was auch sehr wahrscheinlich erscheint, weitergereist ins Land ihrer Träume, wo alles auf sie wartet – Deutschland, denn “Mama Merkel” hat ja alle Muslime der Welt aufgerufen endlich nach Deutschland einzudringen.

Von den restlichen 91.902 Migranten, die Asyl beantragten, bekamen 60 Prozent die klare Ablehnung. 21 Prozent, also knapp 19.000, „humanitären Schutz“, wie es in Italien heißt. Das bedeutet, dass sie jeweils für ein Jahr eine Aufenthaltserlaubnis für Italien bekamen. 14 Prozent bekamen den „subsidiären Schutz“.

Obwohl die Meisten der Afrikaner, die nach Italien kamen, kein Asyl bekamen, sank die Zahl der Abschiebungen auf niedrige rund 5.000 Menschen im Jahr 2016. 175.000 dagegen blieben dennoch im Land – oder sonst wo in Europa.

Licht am Horizont gibt es für Italien nicht. Die Zahl der Pseudo-Flüchtlinge stieg im ersten Quartal des Jahres 2017 bereits um 30 Prozent an.

Lega Nord-Chef Matteo Salvini kündigte an, dass er vor Gericht Klage gegen italienische Regierungsmitglieder wegen Förderung der illegalen Einwanderung erheben würde.

Unterdessen warf der italienische Staatsanwalt Carmelo Zuccaro aus Catania Hilfsorganisationen, auch aus Deutschland, vor, mit den libyschen Schlepperbanden eng zusammenzuarbeiten. „Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen und Schleppern in Libyen gibt“, sagte Zuccaro der italienischen Zeitung „La Stampa“ Dies gelte nicht für die größeren Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder „Save the Children“. „Bei anderen, wie der maltesischen MOAS oder deutschen Organisationen, die sich in der Mehrheit befinden, sieht das anders aus.“ Aktuell sind mindestens zehn mehr oder minder dubiose Organisationen im Einsatz, darunter „Jugend rettet“, „Sea Watch“, „Sea-Eye“, LifeBoat“, „SOS Méditerranée“ und „Mission Lifeline“ aus Deutschland.

Der Staatsanwalt von Catania hat Ermittlungen zu den Verbindungen zwischen den Gutmenschen und den Schleppern eingeleitet. Danach würden Flüchtlingsboote unter anderem durch Lichtsignale in Richtung der Retter geleitet. Man wisse aber noch nicht, ob und wie diese Informationen in einem Gerichtsverfahren genutzt werden könnten, sagte Staatsanwalt Zuccaro.


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