IS-Krieg in Deutschland? – Das sagen unsere Leser

von Peter Orzechowski

Der an Kopp Online geleakte »Weckruf« von ehemaligen leitenden Bundeswehroffizieren hat hohe Wellen geschlagen. Von den Reaktionen unserer Leser möchten wir Ihnen einige vorstellen, die zeigen, wie sehr die Bürger über die Kriegsvorbereitungen des IS in Deutschland besorgt sind.

Bundeswehr-Panzergrenadiere_laufen_aus_MarderWelche Handlungsalternativen bleiben uns, nachdem offenbar IS-Kämpfer nach Deutschland einsickern, hatten die Generäle und Obristen in ihrem Dossier gefragt. Ein Leser schlägt folgende Handlungsalternative vor: Die Bedrohung ernst nehmen. Diesen staatenlosen Zustand können bereits jetzt in Gemeinden deren wahlberechtigte Bürger wieder ändern.

Die Grundlage zu dieser fast weltweit einzigen Chance, die Wirkung des herrschenden Rechts (der Seehandelsrechte, des UCC, des Handelsrechts) auszuschalten, bietet die noch existierende staatliche Grundlage des Deutschen Reiches.

Denn es bestätigt der Bundestag aktuell, dass nicht nur die Gemarkung der Gemeinden vor 1914 noch gültig ist. Auch das Recht (und die Pflicht) der Gemeinde, z. B. Landwehr (oder auch freiwillige Feuerwehr usw.) zur Unterstützung der Ordnung vorzuhalten, könnte genutzt werden.

Das schließt die Einrichtung von Waffendepots mit Handwaffen, an denen Reservisten seinerzeit ausgebildet wurden (Gewehr G3, MG 3, MPi, Uzi usw.) mit ein. Öffnen der Depots durch die (Gemeinde-) Polizei bei örtlichem Angriff von IS-Kräften und Ausgabe von Waffen und Munition an ausgebildete Landwehrmänner, Gebirgsschützen und Jäger (z.B. registrierte Reservisten).

Bereits vorab ist gemäß Reichsrecht pro Gemeinde ein Offizier und ein Unteroffizier dienstzuverpflichten. Die Kommunikationsführungsmittel sind in den (freiwilligen) Feuerwehren, Wasserwacht, Katastrophenschutz usw. im Katastrophenfall pro Gemeinde organisiert.

Der örtliche Heimatschutz, vor allem in ländlichen Gegenden, ist damit nicht unvorbereitet. Möglicherweise sogar besser als in städtischen Gemeinden, da hier die Bevölkerung zur Verteidigung der eigenen Familien und Heimat kämpft.

Das Szenario ist noch viel schlimmer

Ein anderer Leser fand die Gedanken der Offiziere »nicht negativ genug«. Denn die Nebenwirkungen von solchen Szenarien seien noch weitaus schlimmer als in dem Dossier prognostiziert.

»Da bricht ja sofort alles zusammen, vor allem die Lebensmittelversorgung«, schreibt der Leser. »Und dann kommt kein Nachschub wie in Syrien an für die Terroristen. Und dann werden die die unnützen Esser einfach abschlachten.


Wenn es so ein Szenario gibt, wo Hunderte Zellen aus jeweils etwa acht bis zehn Terroristen gleichzeitig zuschlagen, wird alles sofort kollabieren innerhalb kürzester Zeit, z.B. der Euro, die Wirtschaft (keiner geht mehr zur Arbeit), die Nahrungsmittelversorgung, wahrscheinlich auch Strom/Wasser/Gas, wenn die entsprechenden Kraftwerke und Wasserwerke angegriffen werden. Es gibt auch keine Medikamente mehr in Apotheken, die vielleicht für Kranke lebensnotwendig sind.«

Die Terroristen – so schreibt der Leser weiter – würden bevorzugt die Verkehrsinfrastruktur angreifen, z.B. Autobahnen (Schützen auf Autobahnbrücken, Sprengung von Autobahnbrücken), Bahnen (Bomben in Bahnhöfen, Zügen, Gleissprengungen), Bussen (Bomben, Schützen), Flugzeugen (die kann man mit einem schweren MG abschießen, oder auch Stinger-Raketen).

»Die IS-Terroristen können leicht 50 bis 90 Prozent des Verkehrs lahmlegen. Wer soll diese neuralgischen Punkte dann schützen?«

Gefährlich sei auch, dass die Migranten neben oder in Schulen einquartiert worden seien.

»Nichts aus Beslan gelernt? Was ist, wenn an 20 Stellen plötzlich Geiselnahmen an Schülern wie in Beslan erfolgen, um die anderen Angriffe zu unterstützen (Binden der gegnerischen Abwehr)? Das kriegen die doch nie in den Griff.«

Eine weitere Frage beschäftigt den Leser: Was passiert, wenn sich die Terroristen – wie gesehen – in Ghettos zurückziehen, nachdem sie aktiv waren? Wie genau wird der Staat dann die Terroristen identifizieren?

»Die Antwort ist: Die Moslems können nicht weg, weil wahrscheinlich die Verkehrswege alle blockiert sind.


Die Terroristen sind aber von den ›normalen‹ Moslems nicht zu unterscheiden. Also was ist die Lösung? Man wird Moslems irgendwann alle gleich behandeln… wer wie ein Moslem aussieht, wird behandelt wie ein Terrorist.«

Demzufolge sei mit einem Überschwappen auf vorher nicht-radikale Moslems zu rechnen. Es werde als Angriff von radikalen Islamisten anfangen, aber zwangsläufig dazu führen, dass es sich zu einem ethnischen Bürgerkrieg entwickele.

»Am Ende des Ganzen haben wir dann einen Krieg, in dem auch Leute kämpfen, die gar nicht kämpfen wollten. Das kommt schon durch den Nahrungsmittelzusammenbruch zwangsläufig, wie man im Dreißigjährigen Krieg gesehen hat. Der Krieg ernährt den Krieg.«

Der Leser erwartet, dass die Bevölkerung rebellieren wird, wenn es dazu kommt. »Da fliegen dann keine Torten mehr, sondern das geht dann zwischen Linken und Rechten richtig zur Sache. Man muss in einem solchen Szenario deshalb davon ausgehen, dass der derzeitige Staat eliminiert wird. Anders ausgedrückt: Der BRD-Staat wird dieses Szenario nicht mal zwei Wochen überleben.«

Anschläge auf das öffentliche Leben

Ein anderer Leser macht sich Sorgen um Anschläge auf das öffentliche Leben. »Es genügt ein Terrorist, der bewaffnet ist mit einer AK47, vielleicht ein bis zwei Handgranaten und etwas Benzin. Das alles ist leicht zu bekommen. Dann muss der Terrorist an einem Werktag nur noch in ein öffentliches Gebäude gehen (Schule, Bibliothek, Bürohaus), möglichst mit vielen nicht-muslimischen Menschen, ein Feuer mit viel Rauchentwicklung in einer für den Fluchtweg unwichtigen Ecke legen, den Feueralarm drücken, zum Sammelpunkt gehen und dort auf den Rest warten.

Alle Gebäude haben einen Sammelpunkt und es ist normal, dass im Brandfall alle dorthin gehen. Wenn es dann noch zusätzlich raucht und stinkt, dann gehen sie alle noch zügiger und direkter hin. Sind dann nach zwei Minuten alle da, dann müssen nur noch die Handgranate und die Waffe zum Einsatz kommen und schon sind Dutzende Leute tot.«

Die besondere Gefahr liege darin, befürchtet der Leser, dass dies als koordinierte Attacke gleichzeitig überall stattfinden könnte.

»Angenommen, es gibt 3000 Terroristen im Land mit diesem Plan, die sich je in Dreiergruppen verabreden, dann können aufs Mal 1000 Ziele mit je vielleicht 100 völlig unvorbereiteten Menschen getötet werden. 100 000 Menschen – vielleicht alle Schüler oder Studenten. Das Land wäre auf einen Schlag platt.«

Am Ende seines Briefes schrieb dieser Leser:

»Können Sie vielleicht die Menschen in einem Artikel davor warnen? Damit sie vorsichtig(er) sind beim nächsten Feueralarm. Ich weiß, es ist eine eher unorthodoxe Anschlagsidee, aber die Terroristen haben oft genug gezeigt, dass sie zu solchen Sachen fähig sind.«

Ihnen und den anderen, die uns geschrieben haben, ein herzliches Dankeschön. Wir werden die Entwicklungen weiter kritisch beobachten und Sie aktuell informieren.


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