Ist Joschka Fischer ein Kriegstreiber aus dem Hintergrund?

Wenn man die Äußerungen, die der frühere deutsche Außenminister Joseph „Joschka“ Fischer in der letzten Zeit von sich gegeben hat, liest und hört stellt sich diese Frage.

In Gastbeiträgen und Interviews in führenden deutschen Medien fordert er „mehr Härte“ gegen Russland. In der Süddeutschen Zeitung warnt der einstige Spitzenpolitiker der Grünen:

„Machen wir uns keine Illusionen über Wladimir Putins Ziele. Er versucht nicht weniger als eine Wiederherstellung des Weltmachtstatus Russlands.“

In seiner Argumentation weckt Joschka Fischer gezielt Assoziationen an den Hitlerfaschismus und das damalige Zaudern der europäischen Nachbarn. Fischer stellt Russland als Gefahr für den ganzen Kontinent dar und verschweigt dabei, dass es die Nato war, welche ihren Einflussbereich in den vergangenen 25 Jahren massiv Richtung Russland ausgeweitet hat.

Damit gibt sich Joschka Fischer als Kriegstreiber aus dem Hintergrund zu erkennen, wie schon 1999 als Fischer im Amt des Außenministers Kampfflugzeuge der Bundeswehr am NATO-Bombardement gegen Jugoslawien völkerrechtswidrig zum Einsatz brachte.

Mit seinen Äußerungen gibt er die immer wieder zu erkennende Stoßrichtung an, die die amerikanische Politik seit Jahrzehnten mit der Absicht verfolgt, einen Keil zwischen Russland und insbesondere Deutschland zu treiben. Diese Strategie wurde letzthin unverhohlen in der Stratfor-Rede von Friedmann offengelegt und ist in den Grundzügen von Zbigniew Brzezinski, dem ehem. Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ dokumentiert. Ich zitiere:

„Zum Glück für Amerika ist Eurasien zu groß, um eine politische Einheit zu bilden. Eurasien ist mithin das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird.“

Sehr geehrte Damen und Herren! Wir wollen mit Ihnen wachsam sein, dass wir die Politiker, die mit Worten spielen und damit einen Krieg heraufbeschwören können, ans Licht bringen. Helfen sie mit, dass wir gemeinsam den Menschen um uns herum die Augen dafür öffnen!
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Abend.


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