Ist Trump auch nur eine Marionette von Rothschild und Rockefeller?

Von Michael Steiner

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Donald Trump enge Beziehungen zu David Rockefeller und Baron Edmond de Rothschild pflegte. Ohne sie wäre er heute nicht das, was er ist.

Auch wenn klar ist, dass Hillary Clinton die absolute Wunschkandidatin des US-Establishments war, so muss man jedoch auch ganz klar sagen: In den Vereinigten Staaten von Amerika wird niemand Präsident, der nicht von den „alten Eliten“ des Landes dafür infrage käme. Donald Trump mag sich zwar als „Anti-Establishment-Kandidat“ geben und wohl durchaus eine eigene Linie verfolgen, doch auch er scheint nur eine Marionette jener Kräfte zu sein, die tatsächlich die Fäden des Landes in Händen halten.

Man muss nur einmal einen Blick auf die Geschichte Donald Trumps werfen, seine Hoch- und Tiefphasen betrachten – und noch vielmehr sehen, wer ihm da stets irgendwie geholfen hat.

1987 hielt Trump 93 Prozent der Aktien des „Resorts International“, welches seine Ursprünge in den 1950er-Jahren hatte und aus einer Firma entstand, die die schmutzigen Gelder von CIA und Mossad reinwusch. Ende der 1970er-Jahre waren neben Meyer Lansky, Tibor Rosenbaum und William Mellon Hitchcock auch David Rockefeller und Baron Edmond der Rothschild die größten Investoren des Casinos. Doch 1987, nach dem Tod des langjährigen CIA-Frontmannes James Crosby, dem offiziellen Kopf des Resorts International, kam der junge Immobilientycoon Donald Trump daher und kaufte seine Anteile.

Schlussendlich jedoch diente Trump nur als Strohmann. Zwar stand vielerorts – bei Luxushotels, Apartmenthäusern und anderen kommerziellen Unternehmungen – „Trump“ drauf, doch in Wirklichkeit zogen Rockefeller und Rothschild hinter den Kulissen die Strippen.

Doch die gewaltige Expansion des Trump’schen Immobilienimperiums fand ein Ende, als er sich angesichts der Probleme am Immobilienmarkt in New York mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sah. Die drei Casinos in Atlantic City und andere Trump-Besitzungen standen unter der Bedrohung durch die Geldgeber, die sich diese als Entschädigung unter den Nagel reißen wollten. Nur die Unterstützung und das Vertrauen von Wilbur L. Ross Jr., dem leitenden Geschäftsführer von Rothschild Inc. sorgte dafür, dass Trump seine Casinos behalten und sein bedrohtes Empire erhalten konnte, wie Bloomberg am 22. März 1992 berichtete.

Es ist der selbe Wilbur L. Ross, der immer noch Jacob Rothschilds rechte Hand ist, der bereits im März 2016 Trumps Nominierung als republikanischen Präsidentschaftskandidaten unterstützte. Und der selbe Wilbur L. Ross soll nun das Handelsministerium leiten. Das heißt: Ein Rothschild-Manager soll sich also um die Belange der US-Wirtschaft kümmern – Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Infrastrukturmaßnahmen inklusive.

Offenbar wurden die Amerikaner (wieder einmal) gewaltig hinters Licht geführt. Denn ob nun Clinton ihre expansive und interventionistische Linie durchführt oder Trump seine eher isolationistische, dürfte den tatsächlich regierenden Eliten weitestgehend egal sein. Diese Familien denken und planen in Generationen, nicht in Legislaturperioden. Das mag ein Clinton-Unterstützer George Soros vielleicht nicht verstehen, doch die alteingesessenen US-Eliten wie die Rockefellers oder die Rothschilds die schon viel länger im Spiel sind, wissen das genau.

Und wer weiß – vielleicht ist ein Trump genau das, was diese jetzt brauchen, während eine Clinton mit ihrem Übereifer und ihrem scheinbar psychisch labilen Charakter das Werk dieser Leute in Gefahr gebracht hätte. Wer weiß das schon? Wir „kleinen Leute“ haben darin keinen Einblick und können nur Vermutungen anstellen.

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