KenFM Me, Myself and Media #17 – KÖLN. Die innere Sicherheit und der starke Staat!

Köln in der Silvesternacht 2016. Überforderte Polizei. Was folgt: Der Ruf nach einem starken Staat.

Seit den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht scheint es, als gäbe es sonst keine Themen mehr in der Medienlandschaft. Es wird heiß über schnellere Abschiebungen, falsche Toleranz und die Triebnatur des muslimischen bzw. nordafrikanischen Mannes diskutiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Nie war die Medienlandschaft bigotter.

In der Berichterstattung wollen (oder sollen) uns die Medien über die Silvesternächte in Köln, Hamburg und Stuttgart folgendes ausrichten:

Die Polizei in der BRD scheint komplett unterbesetzt – außer bei G20-Gipfeln oder wenn sich die NATO in München trifft.

Verhaftet wurde in der ganzen Randale-Nacht zu Neujahr niemand. Wo man hinkam, verstießen Individuen mit Migrationshintergrund gegen die guten Sitten, sogar gegen die eigenen. Betrunkne Moslems! Und als Frau war man nur noch Freiwild.

Die Silvesternacht in Köln hat Deutschland verändert, titelt die BILD-„Zeitung“ für Intellektuelle, der SPIEGEL.

Und wie aus dem Nichts ist sie da, die Forderung nach einem „starken“ Staat. Ausgerufen allerdings schon vor 14 Tagen, also Ende Dezember, vom NATO-Hausblatt „Die Zeit“.

Alles Zufall?

Kommt nach den Kombi-Ausschreitungen „Köln-Hamburg-Stuttgart“ das Versammlungsverbot für alle? Aus „Sicherheitsgründen“? Wird 2016 jede Form des Protestes, z.B. gegen weitere deutsche Kriegsbeteiligung, TTIP, GEZ-Gebühren, Hartz IV, Lohnkürzungen und immer neue Bankenrettungen, schon im Keim zu ersticken versucht?

Die Eliten müssten sich für diesen Trick des Machterhaltes nichts wirklich Neues ausdenken. Sie müssten nur ins Archiv der Geschichte…


Quelle und Kommentare hier:
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