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KenFM zeigt: Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise

Die USA sind keine echte Demokratie. Das waren sie nie. In den USA herrscht eine winzige, kleine Elite. Ihr Werkzeugkoffer ist im Wesentlichen der Militärisch-Industrielle-Komplex, flankiert von Finanzdienstleistern, Medien und diversen Denk-Fabriken.

Das Ziel dieser Elite definiert sich aus deren Selbstbild. In Übersee hält man sich für von Gott persönlich auserwählt und mehr. Die USA erkennen in jedem, der nicht nach ihrer neoliberalen Pfeife tanzt, den Feind, den es auszuschalten gilt. Egal mit welchen Methoden.

So hat das Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Welt außerhalb der USA in Einflusszonen aufgeteilt. Europa gehört dazu.

Hier leben Vasallen mit beschränkter Souveränität. Die Aufgabe dieser Vasallen besteht vor allem in der Aufgabe, Eroberungskriege der US-Elite zu unterstützen. Im Gegenzug landet man nicht auf der Feindesliste und wird sogar an Teilen der Beute beteiligt. Aktuell ist Russland zum Abschuss freigegeben und die Bundesregierung unternimmt wenig, um einem Feldzug vorzubeugen.

Damit die von Krieg betroffenen Völker der Vasallen-Staaten ihren Regierungen nicht an die Kehle springen, werden sie in einem scheindemokratischen System zum Narren gehalten. Egal, wen oder was sie wählen, über Krieg und Frieden entscheidet das Pentagon und die NATO, die die Befehle ausgibt.

Dr. Wolfgang Bittner nimmt bei seinem Vortrag „Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise “ kein Blatt vor den Mund, wenn er den brandgefährlichen Status quo beschreibt.

Zugeschaltet wird ihm Willy Wimmer, der den Großteil seines politischen Lebens mit Verteidigungsaufgaben verbrachte. Ein Insider, wenn es um Europäische „Sicherheitspolitik“ geht.

Wir befinden uns in Europa auf Kollisionskurs mit Moskau und das ist von Washington so gewollt. Dieses Selbstmordkommando kann nur überleben, wer erkennt, dass das sogenannte demokratische System längst an „Die Märkte“ verschachert wurde. Ohne zivilen Ungehorsam ist der Frieden speziell in Europa nicht mehr zu retten, denn Krieg, auch mit Kernwaffen, ist für den Kapitalismus keine Panne, sondern Teil des Betriebssystems.

Inhaltsübersicht:

00:06:29 Vortrag Wolfgang Bittner: Eine Chronik und Analyse der Ukraine-Krise im Spiegel der Berichterstattung westlicher Medien

00:51:36 Perspektiven für die Zukunft: Das Verhältnis zwischen USA, EU und Russland

00:55:53 Vortrag Willy Wimmer: Die Deutsche Rolle in der globalen Sicherheits- und Finanzpolitik, die Verantwortung westlicher Bündnispartner für internationale Krisenherden und die Bedeutung einer defensiven Verteidigungspolitik für ein geschichtsbewusstes Europa

01:22:50 Publikumsdiskussion mit Wolfgang Bittner: Fragen, Antworten, Statements