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Kreml: USA „zertrampeln“ Völkerrecht

von Sputnik

Indem die USA Durchsuchungen im russischen Generalkonsulat in San Francisco sowie den Handelsvertretungen in Washington und New York durchgeführt haben, sei gegen das Völkerrecht verstoßen worden. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Sonntag mit.

Auf die Frage, ob Putin über diese Zwischenfälle informiert worden sei, antwortete der Sprecher:

„Und was denken Sie denn? Wenn einer der größten Staaten der Welt das Völkerrecht zertrampelt, wird der Präsident des anderen weltgrößten Landes unverzüglich darüber in Kenntnis gesetzt.“

Die Handlungen der US-Behörden würden für tiefes Bedauern und Unzufriedenheit in Moskau sorgen. Nun solle man jedoch die offizielle Reaktion von Präsident Wladimir Putin abwarten.

Am vergangenen Donnerstag hatte das US-Außenministerium mitgeteilt, dass Russland aufgefordert wird, bis zum 2. September sein Generalkonsulat in San Francisco sowie eine Kanzlei in Washington DC und die Konsularabteilung in New York City zu schließen. Diese Entscheidung sei eine Reaktion auf die Ausweisung von 700 US-Diplomaten aus Russland Ende Juli. In der Pressemitteilung wird dieser Schritt der russischen Regierung als „unangebrachte und für die Beziehungen schädliche“ Aktion bezeichnet.

Das russische Außenministerium hat die Entscheidung Washingtons bereits als groben Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnet. Moskau behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.