Leaks zeigen Soros‘ & Pyatts dreckiges Spiel in der Ukraine

Von Marco Maier

Die geleakten Dokumente der Open Society Foundations von George Soros zeigen deutlich auf, dass der Multimilliardär auch bei der Eskalation des Ukraine-Konflikts seine Finger im Spiel hatte. Unterstützt wurde er dabei von US-Botschafter Geoffrey Pyatt.

Es ist absolut kein Geheimnis, dass der US-Milliardär George Soros und dessen Open Society Foundations insbesondere in Osteuropa aktiv sind, um dort politischen Einfluss auszuüben. Ziel ist es, dort in Politik und Gesellschaft Personen in einflussreiche Positionen zu bringen, welche diese Länder dann politisch und wirtschaftlich auf die USA ausrichten. Vor allem jedoch sollen die Beziehungen zum „widerspenstigen“ Russland verschlechtert werden, damit auch diese Bastion fällt.

Mit den jüngst publizierten „Soros Leaks“ auf der Plattform „DC Leaks“ wurden zwar keine großen unerwarteten Geheimnisse enthüllt, dennoch zeigen sich in den Dokumenten viele Bestätigungen dafür, was zuvor oftmals als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt wurde. Dies betrifft auch die Einflussnahme von Soros in der Ukraine, die wohl auch zu einer weiteren Eskalation der politischen Differenzen in dem Land und den Auseinandersetzungen mit Russland führte.

So spielt die Soros-NGO „International Renaissance Foundation“ (IRF) eine Schlüsselrolle bei der Formung der „Neuen Ukraine“, wie der Milliardär sein Projekt in dem Land gerne bezeichnet. In einem Dokument mit dem Titel „Frühstück mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt“ diskutierte George Soros mit folgenden Leuten über die Zukunft der Ukraine: Geoffrey Pyatt (US-Botschafter in der Ukraine), David Meale (Wirtschaftsberater des Botschafters), Lenny Benardo (Open Society Foundation, OSF), Yevhen Bystrytsky (Geschäftsführender Direktor IRF), Oleksandr Sushko (Ratsvorsitz, IRF), Ivan Krastev (Vorstandsvorsitzender Centre for Liberal Studies), Sabine Freizer (OSF) und Deff Barton (Direktor der USAID Ukraine).

Treffen, welches am 31. März 2014, kurz nach dem vom Westen unterstützten Maidan-Putsch und kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges stattfand, als die Truppen Kiews den Donbass attackierten, dürfte eine Schlüsselrolle bei den nachfolgenden Ereignissen gespielt haben. Denn in diesem Treffen skizzierte Botschafter Pyatt das generelle Ziel eines PR-Kriegs gegen Putin, bei dem Soros mehr als nur glücklich war, dazu beizutragen. Vor allem jedoch wollten beide zwar eine Dezentralisierung der Macht in der Ukraine, jedoch keine Föderalisierung – weil dadurch der Einfluss Russlands auf die östlichen Landesteile zu groß werden würde.

Allerdings zeigt sich in dem Gespräch auch, wie sehr die Teilnehmer auf Putin und Russland fixiert waren, obwohl es eigentlich um die Ukraine ging. Soros selbst sagte zu Pyatt „Obama war zu weich zu Putin“ und forderte die Etablierung von „starken und klugen Sanktionen“ gegen Russland. Auch glaubte Soros daran, dass der „Rechte Sektor“ (Pravy Sektor), der beim Maidan-Putsch eine große Rolle spielte, eine Verschwörung des russischen Geheimdienstes FSB sei, um mit dessen Unterstützung die Ukraine zu destabilisieren. Botschafter Pyatt hoffte damals darauf, dass diese Miliz bald schon entwaffnet werden könnte – was, wie wir wissen, bis dato nicht der Fall ist.

Das ganze Gespräch kann als PDF hier heruntergeladen werden: Ukraine Working Group 2014


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