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Macron löst Merkel als Hauptmarionette der Finanzglobalisten ab

von Freie Welt

Merkel ist angeschlagen. Beim »Economist« spricht man von »Merkeldämmerung«. Jetzt rückt man Macron ins Rampenlicht. Die Finanzglobalisten lassen weiterhin die Puppen tanzen. Macron soll für sie »Europe’s new order« durchsetzen. Das heißt noch mehr EU und vor allem ein Eurozonenbudget.

Das neue Titelbild des »Economist« zeigt Macron im Rampenlicht und Merkel im Schatten. Darüber steht der Titel: »Europe’s new order. Was steckt dahinter?

Emmanuel Macron: Die Marionette mit Retortenpartei ist der Exekutor der Finanzglobalisten

Macron ist für Frankreich und die EU das, was Barack Obama für die USA war, eine Marionette des Establishments, mit dem Auftrag, eine Mission zu erfüllen. Macrons Mission heißt: Finanz-EU. Es geht um ein Eurozonenbudget, einen EU-Finanzminister, eine Euro-Steuer, eine EU-Staatsanwaltschaft, eine EU-Marktvereinheitlichung und schließlich um die EU-Armee. Frankreich und Italien sind angeschlagen und hoch verschuldet. Da käme für sie ein Eurozonenfinanzbudget gerade recht.

Es war offensichtlich und dennoch sind die meisten Franzosen darauf reingefallen. Zu einem Zeitpunkt, an dem sowohl die französischen Sozialisten als auch die Konservativen ihren Rückhalt in der Bevölkerung verloren, tauchte 2016 wie aus dem Nichts die neue Partei »En Marche!« auf. Der junge und charismatische Ex-Rothschild-Banker und ehemalige Wirtschaftsminister Emmanuel Macron zog andere Politiker auf seine Seite, auch wenn diese bereits für andere Parteien in Gremien oder in der Nationalversammlung saßen.

Besonders auffällig war, das urplötzlich nahezu die gesamten französischen Mainstream-Medien Macron feierten, hofierten und für ihn Werbung machten. Wann ist das bei einer neuen Partei mit einem Emporkömmling schon einmal geschehen? Es riecht nach einem Coup: Weil die Sozialisten und Konservativen nicht mehr die Agenda durchsetzen konnten, hat man eben eine neue künstliche Retortenpartei mit einem charismatischen Kandidaten geschaffen. Er soll die Agenda des Finanzestablishments durchsetzen und dabei – wie Obama in den USA es getan hat – ein möglichst freundliches und sympathisches Gesicht machen.

Macron löst Merkel als Hauptfigur im EU-Schachspiel ab

Wurde Merkel noch lange Zeit als mächtigste Frau der Welt gefeiert und nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten von den US-Mainstream-Medien sogar als mögliche Anführerin der westlichen Welt gefeiert, so ist nach der Bundestagswahl ihr Ansehen stark gesunken. Zu offensichtlich ist der schrumpfende Rückhalt in der deutschen Bevölkerung. Die Union mag zwar noch die stärkste Partei sein. Doch die negative Tendenz ist für jeden erkennbar. Auch im Ausland.

Nun rückt Macron nach vorn. Er ist die neue Hoffnung der Strippenzieher. Nichts verdeutlicht dies mehr als das neue Cover des »Economist« vom 30. September. Dort ist zu sehen, wie Macron im Rampenlicht und Angela Merkel im Schatten steht.

»Europe’s new order« titelt der »Economist« zum Bild. Zwar nimmt man beide immer noch als Duo wahr. Es ist sogar von der »Emmangela show« die Rede. Doch wird auch klargemacht, dass es jetzt Macron ist, der den Karren zieht. Seine Rede zum »Fünfjahresplan«, innerhalb dessen die EU reformiert und ausgebaut werden soll, stieß bei den Finanzeliten auf große Begeisterung. Jetzt scheint er zu liefern, was man sich von ihm wünscht. Man ist positiv gestimmt:

»The scene is set: after a long winter of crisis, the political and economic winds for Europe are now fair. Mr Macron and Mrs Merkel will not get a better chance«.

Die EU-Lobby wird aufs Tempo drücken – Die EU-Kritiker müssen deutlicher gegensteuern

Für die Finanzgobalisten und EU-Lobbyisten ist jetzt das Zeitfenster günstig. Nach dem Motto: Jetzt oder nie! Macron ist fest im Amt, Merkel angeschlagen, aber immer noch Bundeskanzlerin. Damit kann für die nächsten vier Jahre das Ruder der EU in Richtung absolutistischen Zentralstaat herumgerissen werden. So scheint man in deren Milieu zu denken.

Oder im Jargon des »Economist« ausgedrückt:

»The leaders of Germany and France will change the EU.«

Doch die Tatsachen, dass in Deutschland die AfD als drittstärkste Kraft den Einzug in den Bundestag geschafft hat und in Frankreich Marine Le Pen ins Finale der Präsidentenwahl gekommen war, sprechen eine andere Sprache. Auch wenn sich noch keine absoluten Mehrheiten für die EU-Kritiker abzeichnen, so ist dennoch klar erkennbar, dass der EU-Skeptizismus in der europäischen Bevölkerung wächst.

Die politische Opposition der osteuropäischen Staaten zum bisherigen Kurs in Brüssel spricht Bände. Merkel und Macron werden den EU-Kurs vorgeben und durchsetzen, was durchgesetzt werden kann. Auf diesen Kurs wird man sich einstellen müssen.

Die EU-kritische Opposition weiß also, woher der Wind weht und wie jetzt die Segel zu setzen sind, um schräg gegen den Wind zu segeln, der uns aus Brüssel, Paris und Berlin entgegenweht.


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