Clicky

Martin Schulz, das heimtückische „Unschuldslamm“

von Thomas Böhm

Ok, wir wissen, es ist Wahlkampf und da darf jeder Politiker belügen und betrügen, dass sich die Balken biegen. Aber was Martin Schulz da wieder vom Stapel gelassen hat, ist wirklich unter aller Sau:

SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat der Union vorgeworfen, die Zunahme der Erwerbsarmut von Millionen Arbeitnehmern zu ignorieren.

„Sozial ist nicht, was Arbeit schafft. Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man gut leben kann“,

sagte Schulz der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Studie belegt, was CDU und CSU immer bestreiten“,

sagte der SPD-Politiker mit Blick auf eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach hat sich die Erwerbsarmut in Deutschland in den zehn Jahren bis 2014 auf 9,6 Prozent der Erwerbstätigen verdoppelt.

„Wir wollen Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt wieder herstellen“, so Schulz.

Er nannte unter anderem die von der SPD geplante Stärkung der Tarifbindung und das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit.“ (dts)

Man sollte sich wirklich, wenn dieser Kerl seinen Mund aufmacht, die Ohren zuhalten und wegdrehen. Martin Schulz weiß nämlich ganz genau, wer uns diese Erwerbsarmut „mit“ eingebrockt hat:

Es war die SPD!

Unter SPD-Kanzler Schröder (1998-2005) fing das Drama an, wurde dann zwischen 2005 bis 2009 mit der Schwarz-roten Koalition fortgesetzt, änderte sich dann natürlich auch zwischen 2009 bis 2013 in der Schwarz-gelben Koalition nicht und fand dann ab 2013 mit einem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (auch SPD) seinen Höhepunkt.

Die SPD hätte also genügend Zeit gehabt, diese dramatische Entwicklung zu stoppen. Hat sie aber nicht, weil sie eben eine klassische linke Arbeiterverräterpartei ist, die lieber an Merkels Busen nuckelt, als sich um die Bürger zu kümmern.

Marc-Uwe Kling: Wer hat uns verraten?


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email