Mehr als sechsmal so groß wie Berlin: Monstereisberg bricht ab

Ein gigantischer Eisberg ist in der Westantarktis von einem größten Eisschelfe der Antarktis, Larsen C, abgebrochen. Sollte das Eisschelf weiter brechen oder gar kollabieren, könnten die freigesetzten Wassermengen nach Meinung von britischen Wissenschaftlern einen Anstieg des Meeresspiegels verursachen. Sie befürchten einen Anstieg von bis zu zehn Zentimetern.

Der nun frei treibende Eisgigant mit einer Länge von 175 Kilometern und einer Breite von etwa 50 Kilometern ist fast siebenmal so groß wie Berlin. Er wird in schätzungsweise zwei bis drei Jahren geschmolzen sein. Der jetzige Abbruch werde den Meeresspiegel allerdings nicht beeinflussen, da das Schmelzwasser quasi das Volumen des vorherigen Eisberges ersetzt.


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