Michael Winkler: Das Problem anderer Leute

Air Berlin ist insolvent, der Betrieb geht weiter. Hauptanteilseigner Etihad hat den Geldhahn zugedreht, damit ist Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft erst einmal fertig. Insolvenz heißt, daß die Schulden nun der Eigentümer schluckt und das, was an Mobilien und Immobilien übrig bleibt, meistbietend verkloppt werden kann. Easyjet und Lufthansa sichern sich die Filetstücke, der Rest… Na ja, der wird unter PAL verbucht – Problem Anderer Leute.

Für die Beschäftigten sieht es jedoch gut aus – die dürften unter neuer Leitung weiterarbeiten. Allerdings zu schlechteren Konditionen, also weniger Lohn für mindestens die gleiche Arbeit.

Die Rassisten in den USA spüren Oberwasser. Sie haben damit begonnen, Denkmäler der Konföderierten umzustürzen. Natürlich als Zeichen gegen den Rassismus, genau wie die Antifaschisten den Faschismus gegen den Faschismus praktizieren.

Das jüngst gestürzte Denkmal wurde 1924 errichtet, um an die gefallenen Soldaten der Südstaaten zu erinnern. Immerhin, es hat 93 Jahre gehalten. Ich bezweifle, daß das Sankt-Holograus-Mahnmal in Berlin, dieses stumpfsinnige Feld zerbröckelnder Betonbrocken, solange überdauern wird.

Den deutschen Wahrheitsmedien fällt plötzlich auf, daß der amerikanische Präsident jederzeit einen Nuklearschlag anordnen könnte. Das ist seit 1946 so, und in dieser Zeit hat es nicht nur einige schießwütige Präsidenten gegeben, die USA haben sich praktisch ständig mit irgendwelchen Ländern im Krieg befunden.

Drohnenmörder Obama hätte das jederzeit befehlen können, ebenso eine potentielle Präsidentin Killary. Gefährlich ist für die deutschen Wahrheitsmedien allerdings nur Donald Trump. Hm … Wenn ich mir vorstelle, hier in Merkeldeutschland hätte Pfuschi von den Laien diese Macht … Ein Erstschlag gegen Dresden wegen rassistischer Umtriebe läge da nahe. Allerdings, bei Pfuschis Schrottwehr würde entweder die Rakete oder der Sprengkopf versagen.

Grüninnen-Aussteigerin Elke Twesten, die in Niedersachsen zur CDU gewechselt ist und damit Neuwahlen ausgelöst hat, wollte zuvor einen anderen Posten: Landesfrauenbeauftragte in Bremen.

Die grüne Sozialsenatorin Anja Stahmann hat jedoch eine andere Kandidatin vorgezogen, die noch dazu parteilos ist. Nun ja, das Hemd ist nun mal näher als der Rock, heißt es. Wenn schon die Taube in Bremen unerreichbar geblieben ist, hat Frau Twesten nun den Spatz bei der CDU sicher. Mal sehen, ob sie wieder in den Landtag kommt. Es heißt schließlich, daß der Verrat geliebt wird, aber nicht der Verräter.

Quelle: Michael Winkler


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