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Michael Winkler: Der getroffene Hund jault

Der getroffene Hund jault, besagt ein Sprichwort. Dementsprechend jault nun das Merkel-Regime auf, weil der türkische Präsident ihm Nazi-Methoden bescheinigt hat. Nur weil das Vorzeichen gewechselt wurde, also heutzutage die Deutschen Menschen zweiter Klasse im Land sind, statt wie damals die Nichtdeutschen, bekommt ein Regime noch lange keinen „Persilschein“.

  • Unterdrückung der Meinungsfreiheit,
  • Ausgrenzung der Andersdenkenden,
  • politische Prozesse,
  • Gleichschaltung der Presse,
  • Wiederkehr der Blockwarte,
  • um sich greifendes Denunziantentum,
  • Aufhebung der Menschenrechte,
  • staatlich gelenkte Hetzkampagnen

– die „Nazi-Methoden“ lassen sich überall deutlich erkennen. Die politische Gewalt ist auf unsere Straßen zurückgekehrt, gewollt und gefördert vom Staat. Die offizielle Behauptung, man handele im Sinne des Antifaschismus, ist ein reines Lippenbekenntnis, um davon abzulenken, daß der Stasi- und der Gestapo-Staat gerade wiederauferstehen.

Der totale Merkelstaat verstößt mit seinem Aufjaulen gegen das oberste Rechtsprinzip:

Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

Wer andere Menschen bereitwillig und bei jeder Gelegenheit zu „Nazis“ erklärt, der muß es sich gefallen lassen, wenn er selbst als „Nazi“ wahrgenommen wird. Der Rassismus ist in Merkeldeutschland erst zum Problem geworden, als die Politik angefangen hat, ihn zu bekämpfen.

In der ARD werden Krokodilstränen darüber vergossen, daß Politiker in Deutschland immer mehr Gewalt erfahren. Wobei ich festhalten möchte, daß Politiker keine Opfer von Gewalt sind, wie uns die Gutmenschen immer wieder belehren, sondern „Erlebende“. Wir wollen doch politisch korrekt sein, zumindest in diesem Fall.

Da die Deutschen mittlerweile als Köterrasse bezeichnet werden dürfen, möchte ich die Politiker darüber unterrichten, daß kein Hund in die Hand beißt, die ihn füttert und streichelt, sich allerdings nicht zurückhält, wenn diese Hand ihm das Futter wegnimmt und ihn schlägt. Abgehobene und selbstherrliche Politiker sind nun mal nicht beliebt.

In der ARD darf sich wieder einmal die Ursache über die Wirkung beschweren. Klopft Euch bitte an die eigene Brust, wenn Ihr den Dank des Volkes in Form von Gewalt erleben dürft. Ihr erntet, was Ihr gesät habt. Mea culpa – für die heutige Politikergeneration auch gerne übersetzt: Ich bin selbst schuld.

Ich halte Gewalt noch immer nicht für ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung, kann aber nachvollziehen, daß in einem Staat, in dem schon Worte bestraft werden, Taten folgen.

Der Bürgerkrieg, den so viele erwarten, ist bereits ausgebrochen, als Krieg der „Oberen“ gegen die „Unteren“. Die Oberen sind mit dem Volk unzufrieden und lassen dies das Volk spüren. Wer jedoch immer nur getreten wird, der schlägt schließlich zurück.

So gesehen, sind die Deutschen ein überaus friedfertiges Volk, das sich viel, ja fast alles gefallen läßt. Die im Fernsehen beklagten Übergriffe sind nur die Spitze des Eisbergs, eine kleine, beinahe freundliche Warnung, doch langsam umzudenken.

Wenn erst einmal die Dankesorden des deutschen Volkes verteilt werden, spontan und urdemokratisch, ist es zu spät, um umzudenken. So ein Laternenpfahl, am Bande um den Hals getragen, übt die normative Kraft des Post-Faktischen auf den Erlebenden aus.

Quelle: Michael Winkler