Michael Winkler: Der “Jugendliche“ aus Trullas Uckermark

Ach ja, ein „17jähriger“ Syrer, der 2015 als Merkels geschätzter Gast ins Land gesickert ist und seit einem Jahr kostenträchtig in einem Heim für unbegleitete Jugendliche untergebracht ist, wollte den Ungläubigen seine Dankbarkeit ausdrücken, indem er ihnen die Größe Allahs vorführt. Er hat einen Anschlag in Berlin geplant, als Selbstmordattentat. Nun, er ist aufgeflogen.

Der „Jugendliche“ war in der Uckermark untergebracht, also in jenem Gebiet, in dem eine gewisse Trulla als Tochter des „roten Kasners“ aufgewachsen ist. Das war übrigens einmal Tabak-Anbaugebiet … Inzwischen wächst dort offenbar eher Giftzeug heran.

Mecklenburg-Vorpommern bekommt eine neue Ministerpräsidentin. Der bisherige, Erwin Sellering, tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück, bei ihm wurde Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Ihn soll Manuela Schwesig ersetzen, die bisherige Bundesfamilienministerin, die zuvor in ähnlicher Funktion in Schwerin tätig gewesen ist, mithin die Landespolitik kennt.

Damit benötigt auch sie eine Nachfolgerin, neue Familienministerin in Berlin soll die bisherige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley werden. Die kennt kein Mensch, und angesichts der Kürze der Zeit bis zur Bundestagswahl lohnt es sich nicht nachzuschlagen. Mit Hubertus Heil, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bundestag, bekommt die Partei einen neuen Generalsekretär. Der war das bereits 2005 bis 2009 gewesen, er hat also Erfahrung mit Wahlniederlagen. Und nein, Martin Schulz bleibt im Amt. An den hat sich die SPD inzwischen gewöhnt.

Donald Trump twittert wieder. Das ist schön, denn er sagt, was er denkt. Ganz anders als Merkel, bei der man immer das Gefühl hat, daß sie über das, was sie sagt, nicht nachgedacht hat, weshalb wir Untertanen so oft einen Übersetzer brauchen, der Merkelianisch in verständliches Deutsch überträgt. Oder besser, interpretiert. Für den Fall, daß Merkel doch etwas anderes gemeint als gesagt haben sollte.

Trump stört, daß die Deutschen so einen hohen Handelsbilanzüberschuß mit den USA einfahren, also Geld verdienen, dieses Geld jedoch nicht in die Rüstung stecken wollen. Zwei Prozent seien vereinbart worden, und davon ist Pfuschis Schrottwehr weit entfernt.

„ARD-Korrespondentin Isabel Schayani ist das beste Brechmittel überhaupt“,

soll jemand über besagte Dame im Internet kommentiert haben. Jetzt fordert die Fernseh-Zwangsgebühren-Söldnerin auf, ihr das doch ins Gesicht zu sagen. Das ist eine neue Masche der Aktuellen Kamera (früher Tagesschau), die Leute dazu auffordern, Gesicht zu zeigen.

Nun ja, wie ein gewisser Marc Michalsky zeigt, sind Denunzianten nicht bereit, Gesicht zu zeigen, sie bleiben lieber im Verborgenen. Wobei der hier aufgeführte Kommentator natürlich einen handfesten Grund hat, sich nicht zu zeigen. Wenn Frau Schayani auf ihn tatsächlich wie ein sehr wirksames Brechmittel wirkt, müßte er sich bei einem solchen Zusammentreffen schließlich fortwährend übergeben.

Der „Neonazi-Prozeß“ von Koblenz ist nach fünf Jahren und 337 Verhandlungstagen tatsächlich eingestellt worden, weil der vorsitzende Richter in Pension geht. Die Kammer wirft nun den Verteidigern „massive Sabotage“ vor. Lassen Sie mich mal rechnen. Fünf Jahre zu jeweils 52 Wochen sind 260 Wochen. Jede Woche zwei Verhandlungstage, ergibt 520 Verhandlungstage. Hätte man also von Seiten der Kammer richtig gearbeitet, wäre der Prozeß durchaus abzuschließen gewesen. Stattdessen hat man offenbar von Amts wegen gebummelt …

Und die Verteidiger? Die haben sich richtig verhalten! Politische Prozesse sind Willkür-Prozesse, dagegen Widerstand zu leisten, erlegt uns das Grundgesetz im Artikel 20 Absatz 4 auf. Angeklagte und Verteidiger haben mehr als 400 Verfahrensanträge, gut 240 Beweisanträge und mehr als 500 Befangenheitsanträge gestellt, mithin die Instrumente des ehemaligen Rechtsstaates gegen den merkelschen Willkürstaat ausgenutzt.

Die Vorwürfe reichten übrigens von Gewalt gegen Linke über aufgesprühte Hakenkreuze bis hin zu versuchten Brandanschlägen auf Autos. Die Prozeßwut des Staates hat den Steuerzahlern wegen eher läßlicher Sünden Millionen gekostet.

Quelle: Michael Winkler


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