Michael Winkler: Der Verfall des deutschen Pressewesens

Interessant, ich habe sogar Eingang in die WELT gefunden. Leider mit einem Artikel, der den Verfall des deutschen Pressewesens beispielhaft darstellt. Der Filmbeitrag hat absolut nichts mit der Meldung zu tun, den hat offenbar die Propaganda-Abteilung herausgesucht.

Mit dem „rechtsextremen Autor“ drischt der Pseudo-Journalist Phrasen, er hat also nicht recherchiert, über wen er da berichtet. „Groteskes über Auschwitz“ ist seiner Ansicht, wenn ich historisch korrekt aussage, daß der letzte Transport nach Auschwitz 1944 stattgefunden hat. Die 14 Neuzugänge 1945 als „Deportation“ zu bezeichnen, ist verglichen mit den Zahlen, die dieser Sven Felix Kellerhoff selbst für 1944 anführt, geradezu lächerlich. Ansonsten hat dieser Mensch so ziemlich alles getan, was Schmierenjournalismus auszeichnet:

Er hat die Meldung mit zahlreichen Fakten angereichert, die mit der Meldung nichts zu tun haben. Er hat seine eigene Meinung untergemischt, was in einer seriösen Zeitung nicht passieren darf. Allenfalls, wenn dies klar als Meinung des jeweiligen Schreiberlings gekennzeichnet ist, also als Kommentar, wäre das zulässig. Und drittens hat er gezeigt, daß er der deutschen Sprache nur teilweise mächtig ist, also die Bedeutung einzelner Worte nicht versteht.

Ich weiß nicht, ob dieser Herr Kellerhoff Jude ist, glühender Zionist, ein bloßer Linksfanatiker oder schlicht und einfach inkompetent, weil sich die WELT keine richtigen Journalisten leisten kann. Ich sehe nur, daß sich der Niedergang der Wahrheitsmedien immer weiter beschleunigt. Kein Wunder, daß denen die Abonnenten davonlaufen. Dabei war die WELT einmal eine respektable Zeitung gewesen, allerdings in einer Zeit vor Kellerhoff.

Falls mir jemand vorwerfen möchte, ICH würde hier Meldung und Meinung vermischen – ja, das tue ich. Und ich darf das sogar, weil ich hier keine „Meldungen vom Tage“ verbreite, sondern Tagesereignisse kommentiere. Das steht ganz klar und eindeutig in der Überschrift. Das heißt, ich bin nicht in der Weise „seriös“, wie es die Propagandamedien gerne hätten, ich gehöre auch nicht zu den „Wahrheitsmedien“. Dafür bin ich eines, was die ach so seriöse Presse längst nicht mehr ist: ehrlich.

Seit Jahresbeginn sind 13 „islamistische Gefährder“ aus Deutschland abgeschoben worden. 13 von 950, wobei wiederum nur „mehr als 100 Personen“ überhaupt ausreisepflichtig seien. „Gefährder“ sind Personen, denen die Behörden einen Anschlag zutrauen, also tickende Zeitbomben. Zwei Drittel der Gefährder und relevanten Personen sind nach Angaben des Innenministeriums deutsche Staatsbürger oder andere EU-Bürger.

Warum „Gefährder“ die deutsche Staatsbürgerschaft behalten, wenn sie noch eine weitere besitzen, hat das Innenministerium nicht gesagt. Und warum EU-Bürger nicht ausgewiesen werden, bleibt ebenfalls ein Geheimnis. Bleibt also die Dreisatz-Rechnung. Wenn in vier Monaten 13 Gefährder abgeschoben werden, dauert es bei 950 Gefährdern 292 Monate oder gut 24 Jahre. Aber nur, wenn Merkel in der Zwischenzeit nicht noch viel mehr Gefährder ins Land holt.

Gegen den AfD-Parteitag in Köln protestierten zwar Tausende Leute friedlich, aber eben nicht alle. Bei „rechten“ Demonstranten hätten die Wahrheitsmedien natürlich von „Ausschreitungen“ gesprochen, bei Linken sind das nur „Gerangel mit der Polizei“, auch wenn es dabei Verletzte gibt, wenn Reifen angezündet und Autos abgefackelt werden.

Werden Polizeisperren durchbrochen, geschieht das nicht mit freundlichen Umarmungen und ein paar überreichten Blumensträußen, sondern mittels direkter Gewaltanwendung. Und wenn Polizisten Blockaden verhindern, dann wohl kaum dadurch, daß sie in der nächsten Kneipe ein paar Bier ausgeben. Mit anderen Worten: linke Demonstranten haben in Köln den Aufstand gegen die Demokratie geprobt.

Quelle: Michael Winkler


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