Michael Winkler: Die Welt ist schlechter geworden

Das halbe Jahr 2017 ist vorbei und was hat sich getan? Nichts! Wir leben immer noch in Trullanesien, und wie es aussieht, darf Merkel mit einer überzeugenden Wiederwahl rechnen. Ein gewisser Heringsbändiger aus Österreich hat in diesen sechs Monaten zwischen 30 und 50 Mal den Umsturz, einen Militärputsch und eine Kaiserkrönung angekündigt, jeweils übermorgen. Ein deutsches Märchen von übermorgen spielte übrigens im Jahr 3.000 …

Die Welt ist schlechter geworden. Wir haben noch mehr „Flüchtlinge“ in Trullanesien, die Rechte der Deutschen wurden weiterhin reduziert und Zensurminister Maas darf Amok laufen. Von Nordkorea unterscheidet uns vor allem, daß der dortige Diktator besser frisiert ist.

Die Wahrheitsmedien verkünden alles, hin und wieder sogar die Wahrheit, zum Beispiel Bilder vom häßlichsten Hund der Welt. Der DAX steht in schwindelnden Höhen, der Euro erlebt einen Anflug von Stärke, dabei sind die Länder hinter dem Euro allesamt bankrott. In Frankreich wurde Hollande durch Macron abgelöst, dafür wird in München immer noch geseehofert, und der wandlungsfähigste Ministerpräsident aller Freistaat-Zeiten möchte weiterhin im Amt bleiben.

Gute Nachrichten sind eher selten. Da freut man sich doch schon, daß es für die Regierungschefs Europas, die im Kanzleramt vorbeischauten, ausgesprochenes Merkelwetter gegeben hat: strömenden Regen.

Die Zinsen sind weiterhin praktisch Null, die Sparer werden gleichzeitig mittels einer gestiegenen und gewünschten Inflation enteignet. Die Altersarmut hat zugenommen, ebenso die Kinderarmut, und ausgerechnet die SPD, die seit 140 Jahren alles mitgetragen hat, verkündet, daß Deutschland kein gerechtes Land sei.

Wir haben in Deutschland ein gewisses Grundvertrauen in den Staat. Der Staat regelt alles, der Staat ist gerecht, der Staat handelt zu unserem Besten – das ist tief in den Gefühlen der Deutschen verankert, denn rational ist diese Einstellung nicht. Dieses Vertrauen wird derzeit von einem immer bösartiger werdenden Staat mißbraucht.

Die Politiker haben sich als eine besondere Kaste etabliert, die über allem steht, unter dem Normalsterbliche zu leiden haben. Sie haben sich so sehr über das Volk erhoben, daß sie nicht mehr zum Volk gehören. Deutschland fehlt ein 14. Juli 1789, der den Politikern den Respekt vor dem Volk lehrt.

Oh ja, wir kennen Geschichten über durchgeknallte und verrückte Monarchen, wir kennen Geschichten über bösartige, psychopathische Diktatoren. Machthaber in Demokratien sind gegenüber solchen Ausfällen nicht immun, Geschichten über eine völlig durchgeknallte Kanzlerin, die konsequent als Verräterin am eigenen Volk gehandelt hat, fehlen noch in diesem Repertoire.

Ein Land hat einen schlechten König ertragen, wenn danach ein besserer König übernommen hat. Bei uns hingegen hat die Abfolge von Kohl, Schröder und Merkel gezeigt, daß die Monarchie die bessere Regierungsform gewesen ist.

Quelle: Michael Winkler


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