Michael Winkler: Es sind eben keine Facharbeiter

Nordkorea hat eine richtig große Knallerbse gezündet. Die Rede ist von einer Wasserstoffbombe, mit einer Stärke von 60 bis 90 Kilotonnen. Für eine Wasserstoffbombe ist das eher klein, die sind sonst im Megatonnenbereich angesiedelt. Aber immerhin, wenn dieser Knaller sich tatsächlich per Rakete verschicken läßt, ist das ein wirksames Argument dafür, Nordkorea in Ruhe zu lassen und nicht etwa mit der Demokratie zu beglücken.

Kim Jong Un hat keine andere Wahl, als an solchen Waffen zu arbeiten, zu oft hat er erleben müssen, was mit Ländern geschieht, die keine Atomwaffen besitzen. Hätte Saddam Hussein das besessen, was ihm George W. Bush und Colin Powell alles untergeschoben haben, er wäre heute noch im Amt und es gäbe keinen Islamischen Staat und keine weltweite Bedrohung durch islamische Terroristen.

Viele „Flüchtlinge“ sind weiterhin arbeitslos. Angeblich würden sie ja viel lieber arbeiten als in ihren Unterkünften herumsitzen, aber laut Aussage von Seiten der Bundesagentur zur Verschleierung der Arbeitslosigkeit:

„Was von der Rechtslage her möglich wäre, scheitert in der Praxis meist an fehlenden Sprach- und berufsfachlichen Kenntnissen, die erst erworben werden müssen.“

Mit anderen Worten, die Herren „Flüchtlinge“ geben sich viel zu wenig Mühe, Deutsch zu lernen, und haben keinerlei Ausbildung, auf die sie zurückgreifen können. Es sind eben keine Facharbeiter zu uns gekommen, sondern nur Fachkräfte für Sozialhilfeempfang und Bürgerkrieg.

„TV-Duell: Merkel verliert – klar gegen Martin Schulz – spd.de“

Das ist nicht das Ergebnis, sondern eine Anzeige, die etwas zu früh freigeschaltet worden war, nämlich zwischen 0:00 und 7:00 Uhr vor dem TV-Duell. Wobei der erste Bindestrich vollkommen überflüssig und eher sinnentstellend wirkt.

Ich weiß leider nicht, wer so getextet hat, ob die Strategen der SPD oder die Redakteure von n-tv (neuerdings ohne Bindestrich im Logo, da haben die offenbar ein paar übrig). Aber wieso sollte Merkel verlieren? Sie hält sich strikt an den Grundsatz:

Man darf nicht nur keine Ideen haben, man muß auch unfähig sein, diese auszudrücken.

Das hat den Erfolg, daß sich die Zuschauer für zu dumm halten, das zu verstehen, was Merkel sagt, und vor lauter Ergriffenheit tatsächlich so dumm sind, diese deswegen zu wählen.

Ich habe statt eines Katzenvideos eine muselmanische Andacht zum Opferfest in Halle auf YouTube gesehen. Bisher habe ich mich gefragt, wie das denn sein kann, daß der Islam trotz der fünf Pflichtgebete für die Gläubigen keine Spiritualität entwickelt hat. Diese Frage hat die „Andacht“ beantwortet.

Das war ein wenig Gymnastik unter den von Terroristen sattsam bekannten Allahu-Akbar-Rufen. Stehen, verbeugen, hinknien, Schnauze in den Dreck, aufrecht knien, Schnauze in den Dreck, Aufstehen und nochmal von vorne. Zwischen dem „Allahu akbar!“ trällert der „Vorbeter“ auf Arabisch, vermutlich die eine oder andere Sure aus dem Koran.

Von der Gymnastik abgesehen, beschränkt sich die Mitwirkung der Turngemeinde auf zwei bis drei „Amin!“, obwohl Idi Amin Dada Oumee doch schon seit 14 Jahren tot ist. Eigenes Denken oder gar ein eigenes Gespräch mit Gott gibt es während des Gebets nicht, die spirituelle Erfahrung dürfte an jener einer Aerobic-Übung heranreichen.

PS. Nachdem ich gebeten worden bin, mir das „Düll“ (von englisch „dull“ = stumpf, im Sinne von stumpfsinnig) zwischen Angela Merkel und Martin Schulz anzuhören – anschauen ist bei so viel Merkel unzumutbar -, um meinen Lesern eine Zusammenfassung zu geben, möchte ich dieses hiermit tun:

  • Erstens, ich bin heilfroh, daß nur eine dieser beiden Gestalten Kanzler(in) werden kann.
  • Zweitens: Schulz hat miserable Stilberater, er hätte eine knallrote, aggressiv wirkende Krawatte tragen müssen, kein blaßblau.
  • Drittens hat dieses Gespräch so gewirkt, als würde Schulz heimlich die Merkelraute üben.
  • Viertens: Die vier Moderatoren waren absolute Spitze. Dümmere Fragen hätte man bestimmt nicht finden können.
  • Fünftens, es war ein 3:4 für Schulz.
  • Sechstens möchte ich nicht sagen, daß wir eine Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Wir werden auf jeden Fall beides bekommen.

Quelle: Michael Winkler


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: