Michael Winkler: Grünes Leitsenil spricht von unnötiger Härte

Dank Hans-Christian Ströbele, dem Leitsenil der Grüninnen, wissen wir nun endlich, wer die Schuld daran trägt, daß der Merkel-Inszenierungs-Gipfel in Hamburg zur Chaos-Veranstaltung entartete: die Polizei! Laut Ströbele habe diese am Donnerstag zu früh und mit unnötiger Härte eingegriffen, am Freitag jedoch zu lange zugesehen und die linksgrünen Sympathisanten nicht daran gehindert, Geschäfte zu plündern.

Leider ist Ströbele zu alt, um als Polizeipräsident den amtierenden Nichtskönnern zu zeigen, wie man alles besser macht. Man könnte ihn höchstens zur Deeskalation mitnehmen, um ihn bei Bedarf dem Schwarzen Block der Merkeljugend entgegenzustellen. Solange die dann Flaschen auf Ströbele werfen, wird wenigstens kein Polizist verletzt.

Früher war es Merkozy, heute ist es Merkron, womit das Vasallenverhältnis des französischen Präsidenten zur Genossin Staatsratsvorsitzenden umschrieben wird. Marine LePen hat ja vorhergesagt, daß nach der Präsidentenwahl eine Frau in Frankreich regieren würde, und da LePen es nicht geworden ist, hat Merkel Einzug gehalten.

Zu D-Mark-Zeiten hat die Französische Nationalbank der Deutschen Bundesbank ein Zeichen der nationalen Souveränität gegeben. Wenn Frankfurt den Leitzins geändert hat, war Paris souverän, eigenständig und unabhängig. Für jeweils 30 Minuten, dann haben die Franzosen nachgezogen. Wobei Macron keine Ahnung hat, mit wem er sich da einläßt. Ausgerechnet mit dem Land, das noch nicht einmal mehr einen Flughafen bauen kann, möchte er ein Kampfflugzeug entwickeln.

Gegen Trump wird jetzt aufgetrumpft. Ein Schwanzlurch-Abgeordneter der Demokraten, den bisher niemand gekannt hat, hat einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Trump gestellt. Damit hat er einen weltweiten Lacherfolg eingefahren und Trump läßt sich nicht weiter stören. Ernst nehmen muß man jedoch eines: die Demokratie wird immer weiter beschädigt.

Laut der reinen Lehre wird unter Demokraten gekämpft, bis ein Beschluß mit Mehrheit gefaßt worden ist. Diesen Beschluß haben auch die Unterlegenen mitzutragen, im Sinne eines geordneten Staatswesens. Dieser Typ aus Kalifornien hingegen möchte weiterkämpfen, koste es, was es wolle, sogar die Einheit der Nation.

Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist tot, und Merkel vergießt Krokodilstränen. Für Demokratie und Menschenrechte sei er eingetreten, ein wahrer Gigant soll der Chinese gewesen sein. Ja, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten, ist nicht so einfach. Das merkt man in Merkeldeutschland, wo Dissidenten politisch verfolgt werden.

Eine Willkürjustiz konstruiert Vorwürfe, um Unschuldige zu verurteilen. Es wäre an der Zeit, daß endlich auch deutsche Dissidenten mit internationalen Menschenrechts-Preisen gewürdigt werden. Ich erlaube mir, Ursula Haverbeck und Horst Mahler dafür vorzuschlagen. Überreicht werden könnte ein solcher Preis vom chinesischen Staatspräsidenten Xi.

Nach dem Massaker in Mossul wird nun Raqqa amerikanisch befreit. Wobei die US-Bodentruppen nur dazu dienen, die Luftangriffe auf die korantreuen Muslime des Islamischen Staates zu lenken. Für den Häuserkampf gibt es genug syrische Rebellen, das reduziert die Probleme nach dem Ende der Kampfhandlungen, denn tote Rebellen müssen nicht entschädigt und im Frieden beschäftigt werden. Tote Muselmanen, die sich von CIA und Mossad für die Terrorverbände haben anwerben lassen, übrigens auch nicht.

Quelle: Michael Winkler


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