Michael Winkler: Hausmeistergehilfe im Frauenhaus

Ein 21jähriger Mann aus den Niederlanden wurde des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen und muß zwei Jahre und sieben Monate ins Gefängnis. Tätig geworden ist dieser nette Mitmensch auf dem G20-Gipfel in Hamburg.

Mit einem Gewalttäter habe ich keinerlei Mitleid, eines möchte ich jedoch dazu sagen: Obwohl genügend deutsche Mitglieder der Antifa dort ebenfalls randaliert haben, wird ein Niederländer als Erster bestraft. Haben die deutschen Straftäter bessere Anwälte? Oder wollen die Richter warten, bis noch mehr Gras über die Sache gewachsen ist? Der junge Mann hat das Problem, aus dem falschen Ausland zu stammen – und der falschen Religion anzuhängen.

Niels H. dürfte einer der größten Massenmörder der Nachkriegsgeschichte sein. Jedenfalls dann, wenn wir die Politik ausklammern. Der Mann hatte über Jahre hinweg wehrlose Patienten auf Intensivstationen in Lebensgefahr gebracht, um anschließend spektakulär als Lebensretter aufzutreten. In mindestens 90 Fällen hat die Lebensrettung nicht geklappt. 90 Tote, in zwei Krankenhäusern, über Jahre hinweg …

Hätte er Sankt Holograus geleugnet, wäre viel schneller eingegriffen worden, da hätten sich zudem Denunzianten gefunden. Aber Menschenleben sind in Merkeldeutschland viel weniger wert als Glaubensdogmen, wie wir an diesem Fall ganz offenkundig feststellen.

Zwölf Milliarden Euro sollen über eine „nationale Bildungsallianz“ in die Schulen der Länder fließen, kündigt SPD-Kanzlerkandidat Schulz an. Zwölf Milliarden mehr für Bildung klingt doch gut, dafür kann man Schulgebäude sanieren, Unterrichtsmaterial erneuern und sogar Lehrer einstellen. Klingt das gut?

Leider nein, denn das ist keine Bildung, das ist allenfalls Infrastruktur. Bildung besteht aus Inhalten und der Vermittlung von Werten. Im modernsten Schulgebäude, mit der besten Ausstattung, mit den kleinsten Klassen, werden die Schüler eher verbildet als gebildet.

Lehrer in einer Zwergschule, mit 60 Kindern in der Klasse, in einem vom Krieg beschädigten Gebäude, wo sich die Schüler die Bücher teilen müssen, haben bessere Arbeit geleistet als die modernen Pädagogen.

In meiner Gymnasialzeit haben wir im Deutschunterricht dreimal die Science-Fiction durchgenommen, aber mit „Don Carlos“ nur einen einzigen Klassiker gelesen. Insgesamt möchte ich meinen Lehrern jedoch ein gutes Zeugnis ausstellen, die haben sich richtig Mühe mit uns gegeben. Die heutigen Lehrerinnen hingegen sollen keine Bildung vermitteln, sondern das staatlich gewünschte Weltbild.

Der indische Guru Gurmeet Ram Rahim Singh muß für zehn Jahre hinter Gitter. Was hat der Mann getan? Er hat zwei seiner Jüngerinnen vergewaltigt. Das war wohl ein Fehler. Ach was, einer – das waren mehrere Fehler.

Erstens, er hat die Tat in Indien begangen statt in Merkeldeutschland.

Zweitens, er hat Inderinnen vergewaltigt anstatt Deutsche.

Und drittens, er selbst hätte als Merkels geschätzter Gast nach Deutschland fliehen sollen.

Hier wäre er mit einer Bewährungsstrafe davongekommen, außerdem hätte er 20 Sozialstunden ableisten müssen – als Hausmeistergehilfe in einem Frauenhaus.

Quelle: Michael Winkler


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