Michael Winkler: Italien und das Staatsbürgerschaftsrecht

Ihre Majestät, Angela die Schreckliche, dank Gottes Zorn Kanzlerin über das unschuldige Deutschland, hat huldvoll angekündigt, sich eventuell doch zu Koalitionsverhandlungen mit der FDP und den Grüninnen herabzulassen. Die bestens indoktrinierte Nachwuchstruppe der Jungen Union hat ihrer Selbstherrlichkeit erneut die Treue geschworen, allerdings neue Köpfe im Kabinett erbeten.

Nur ein Irrläufer hat es doch tatsächlich gewagt, die hochschwebende Kanzlerin zum Rücktritt aufzufordern. Vor laufenden Kameras wurde er dafür ausgebuht, warten wir ab, aus welchem Fluß demnächst seine Leiche gefischt werden wird.

In Italien wird über das Staatsbürgerschaftsrecht gestritten. Bisher gilt das „ius sanguinis“, das „Recht des Blutes“, also die Abstammung. Das besagt in etwa, daß, wenn beide Eltern Katzen sind, auch das Junge eine Katze ist. Aufgelockert wird dies durch das „ius culturae“, also das „Recht der Kultur“. Wenn die junge Katze zwitschert, herumflattert und Körner pickt, hat sie das Recht, als Wellensittich in einem Vogelkäfig zu leben.

Neu eingeführt werden soll das „ius soli“, das „Recht des Bodens“. Danach gilt ein Kätzchen, das in einem Kuhstall zur Welt gekommen ist, künftig als Kuh. Ihr Besitzer bekommt dafür Subventionen der EU, das Kätzchen wird mit Ohrmarken versehen und, so es jung genug geschlachtet wird, als Kalbfleisch verkauft.

Laut den Grüninnen ist das ius solis das einzig Gerechte unter diesen Staatsangehörigkeitsregelungen. Allenfalls das „ius alienus“ lassen sie noch gelten, das Recht der Fremdartigkeit, wo jeder Staatsbürger werden darf, der absolut nicht dazu paßt und auch nie dazugehören will. Wobei das mit den Grüninnen Merkeldeutschland betrifft, dort allerdings egal ist, da in einem Unrechtsstaat das Recht ohnehin gleichgültig ist.

Die Linken in Italien sind für das „ius solis“ in den Hungerstreik getreten, allerdings in einer sehr originellen Form. Ein ausgesuchter Vorzeigehungerer enthält sich für einen vollen Tag jeglicher Speise. Am nächsten Tag übernimmt ein anderer Vorzeigehungernder und sein Vorgänger haut ordentlich rein, um sein Kaloriendefizit auszugleichen. Das erinnert ein wenig an das Fasten zu Ramadan, das eigentlich Freßgelage nach Sonnenuntergang bedeutet. Jedenfalls steht außer Zweifel, daß die Linken in Italien diesen Hungerstreik über Jahre durchhalten können.

George Soros hat für Wladimir Putins 65. Geburtstag eine besonders nette Überraschung organisiert: landesweite Proteste. Die aufgehetzten „Oppositionellen“ wollen offenbar zurück in die Jelzin-Zeit, als Rußland ein krisengeschütteltes Land gewesen ist, das dem westlichen Führungsanspruch nichts entgegenzusetzen hatte. Dank Putin ist das Land wieder auf die Beine gekommen, genießt weltweites Ansehen und weltweiten Einfluß.

Wo früher die Oligarchen das Volk ausgeplündert hatten, herrscht jetzt Wirtschaftswachstum, trotz aller Sanktionen. Das aber mögen die verblendeten Protestierer überhaupt nicht. Ich möchte deshalb eines sagen:

Alles Gute zum Geburtstag, Herr Präsident!
Sie leisten Großartiges, machen Sie weiter, für Ihr Land, für Ihr Volk, für die ganze Welt!

Quelle: Michael Winkler


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