Michael Winkler: Polizeifestspiele in Mainz

90 Prozent der Katalanen haben für ihre Unabhängigkeit gestimmt. Wegen der Repressalien des Madrider Regimes, die zu über 900 Verletzten geführt haben, konnten nur 42% der Katalanen abstimmen. Nach den Regelungen in Merkeldeutschland gibt es bei Bürgerentscheiden ein Quorum von 25%, dieses wurde in Katalonien eindeutig überschritten. Nach deutschen Gepflogenheiten haben die Katalanen also rechtsgültig entschieden.

Das Regime in Madrid wird diese Entscheidung natürlich nicht anerkennen. Brüssel hat ebenfalls die Peitsche ausgepackt: Ein unabhängiges Katalonien wäre nicht mehr Teil der EU. Wir kennen das bereits, als Schottland über seine Unabhängigkeit abgestimmt hatte. Nach dem Brexit hörte sich das plötzlich anders an: Ein unabhängiges Schottland könne sehr wohl Mitglied der EU bleiben bzw. werden. Jedenfalls haben wir nun das, was wir eigentlich nicht haben wollten: Einen neuen Unruheherd in Europa.

In Las Vegas hat es geknallt. Nicht nur ein bißchen geknallt, sondern richtiggehend gerattert, wie in einem Rambo-Film oder einem Angriff der US Air Force. Ein 64jähriger soll sich im 32. Stock eines Hotels einen persönlichen Schießstand eingerichtet und von dort aus auf die 30.000 Besucher eines Country-Konzerts gefeuert haben. Die Rede ist derzeit von mindestens 50 Toten und 400 Verletzten.

Bisher wird der Täter als Einheimischer beschrieben, obwohl ich mir sicher bin, daß die korantreuen Muslime des Islamischen Staates ihn gerne postum bei sich aufnehmen würden. Jedenfalls hat er sich ganz in der Art islamischer Meuchelmörder selbst gerichtet. Die netten Meuchelmoslems von nebenan haben dazu erklärt, Stephen Paddock aus Nevada sei vor Monaten zum Islam konvertiert und ein Soldat des IS gewesen. Für die Opfer ist es jedoch gleichgültig, ob der Todesschütze bei seiner Mordorgie Allahu akbar gerufen hat oder nicht.

Früher waren die Feiern zum Anschluß der BRD an das Stasi-System der DDR ein unbeschwertes Freudenfest gewesen. Dank Merkels geschätzten Gästen wird es dieses Jahr in Mainz zu Polizeifestspielen kommen, bei denen neueste Ausrüstung und schlagkräftigste Waffen vorgeführt werden. Auf dem festungsartig verbunkerten Festgelände sollen sich die Urheber dieser Misere schließlich sicher fühlen, die Politiker, die sich gegenseitig auf die Schultern klopfen wollen.

Für die Bürger gibt es dabei nichts zu feiern. Seit dem Anschluß stagnieren die Realeinkommen, unsere einstmals so begehrte Währung wurde verraten und aufgegeben, statt aus Bonn werden wir nun aus Brüssel regiert und aus Berlin ausgespäht. Recht und Freiheit werden schrittweise beschnitten, und gegen die Einigkeit arbeiten die Volksverhetzungsmedien. Nach Zahl und Dauer seiner Fernsehauftritte ist Adolf Hitler wieder Kanzler aller Deutschen, diese Frau mit der gräßlichen Frisur und den häßlichen, immer zu engen Hosenanzügen ist allenfalls eine Statistin.

Allerdings merken wir deutlich, daß wir nicht von Nationalsozialisten regiert werden. Die haben die Volksgemeinschaft gepredigt und das Deutsche als Vorbild dargestellt, die heutigen Machthaber praktizieren die Umvolkung und zerstören alles Deutsche, wo immer sie es finden. Natürlich kann Adolf Eichmann nichts dazu, daß er Heiko Maas so ähnlich sieht, aber Heiko Maas kann etwas dafür, daß IM Viktoria, auch als Anette Kahane bekannt, wieder ihre Spitzeldienste aufgenommen hat, mit staatlichem Segen und Steuergeld.

Juristisch sind wir in die Zeit der Hexenprozesse zurückgefallen, wo schon die Anklage, mit dem Teufel im Bund zu stehen, zum Tod auf den Scheiterhaufen geführt hatte. Heute heißt dies „Kampf gegen Rechts“, und wird mit demselben Sendungsbewußtsein geführt.

Seien wir ehrlich: Dafür, daß West und Ost heute gleichberechtigt am Ballermann saufen können, haben wir einen hohen Preis bezahlt – und Einigkeit und Recht und Freiheit geopfert.

Quelle: Michael Winkler


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