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Michael Winkler: Sommer-Pressekonferenz

Angela Merkel verweist in ihrer Sommer-Pressekonferenz darauf, daß sie sich bei ihren Wahlkampfauftritten nicht über mangelndes Interesse beklagen könne. Das stimmt. Zahlreiche Menschen finden sich ein, skandieren „Hau ab!“ oder „Volksverräter!“ Ansonsten war die Pressekonferenz wie gewohnt langweilig. Merkel hat nichts gesagt, das aber ziemlich verschwurbelt.

Im Stundentakt hat mein Radio etwas anderes berichtet, was Merkel tatsächlich gesagt haben soll. Sie hat die Türken in Deutschland um Verständnis gebeten, daß sie dem allmächtigen Sultan auf die Nerven geht, und gleichzeitig gefordert, daß die politischen Gefangenen freigelassen werden. Nicht die in Deutschland, sondern die in der Türkei. Und dort auch nur jene, denen die BRD-Staatsangehörigkeit zugeworfen wurde.

Es wäre ja auch unsinnig, politische Gefangene in Merkeldeutschland freizulassen. Die haben schließlich nicht Staatspräsident Erdogan, gepriesen sei sein Name, widersprochen, sondern der selbstherrlichen und unbelehrbaren Bundeskanzlerin. Oder sie haben geleugnet, daß sechs Millionen wirklich sechs Millionen sind, obwohl das im Talmud steht und bei verschiedenen Gelegenheiten schon vor 1933 immer wieder gesagt worden ist. Jedenfalls sind politische Gefangene in Deutschland bösartige Terroristen, und in der Türkei harmlose Menschen, die anderer Meinung als der dortige Staat sind.

Nordkorea hat wieder einmal eine Rakete getestet. Diese ist über Japan hinweggeflogen und in den Pazifik gefallen. Wie üblich gibt es deswegen einen weltweiten Aufschrei. Dabei ist es nur natürlich, daß die Koreaner die Ware prüfen, die ihnen das Putschisten-Regime in Kiew liefert.

Wenn die USA wirklich etwas ändern wollen, sollten sie mit ihren Freunden in Kiew reden. Da ließen sich bestimmt ein paar Kleinigkeiten einbauen, die dafür sorgen, daß die Raketen kurz nach dem Abheben ein schönes Feuerwerk veranstalten. Das wäre viel einfacher, als ständig herumzumeckern.

In Syrien wird es immer friedlicher, die korantreuen Muslime werden immer weiter dezimiert und die russische Luftwaffe verhindert, daß die Amerikaner diverse Terrorgruppen wieder mit Waffen beliefern.

Trotzdem müssen 390.000 Syrer in Merkeldeutschland nicht etwa nach Hause fliegen, sondern dürfen ihre Familien nachholen. Das sind – nach islamischem Recht – bis zu vier Ehefrauen und eine zweistellige Anzahl Kinder, denen damit die Entwurzelung und das Merkelwetter in Deutschland zugemutet wird. Was daran humanitär sein soll, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nicht im geringsten. Die Väter gehören nach Hause, zu ihren Familien. Wenn wir zuviel Geld haben, dann bezahlt das, was die Flugtickets gekostet hätten, den Heimkehrern als Starthilfe. Das kommt auf Dauer weitaus billiger.

Der DAX ist unter 12.000 Punkte gesunken. Mit 11.946 Punkten ist dies der niedrigste Schlußkurs seit dem 1. März dieses Jahres. Zum Glück wissen wir, wer daran schuld ist: Kim Jong Un und der auf über 1,20 US-Dollar gestiegene Euro.

Merkel und der Islam haben damit ganz und gar nichts zu tun.

Quelle: Michael Winkler