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Michael Winkler: Statistik

Nach der polizeilichen Kriminalstatistik ist der übelste Landkreis Deutschlands das Berchtesgadener Land, mit 103.984 Verbrechen pro 100.000 Einwohnern, gefolgt vom Landkreis Rosenheim mit 25.300 Fällen. Die Stadt Frankfurt am Main ist mit 15.671 Fällen und Bremen mit 14.075 eher ruhiger.

Wie das zustande kommt? Es liegt nicht an der österreichischen Mafia, sondern an Merkels geschätzten Gästen. Illegale Grenzübertritte werden ebenso in die Statistik aufgenommen wie Mord und Totschlag. Die Kriminalität in Bayerns Grenzlandkreisen ist nicht deshalb so hoch, weil Noch-Innenminister Herrmann seine Zeit mit Fernsehinterviews vertrödelt, sondern weil die bayerische Polizei so fleißig beim Erfassen der „Flüchtlinge“ ist.

Merkels geschätzte Gäste machen sich in der Statistik bemerkbar, auch dann, wenn man illegale Grenzübertretungen und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz herausrechnet. 2012 hatte es 435.000 Nichtdeutsche Tatverdächtige gegeben, 2016 ist die Zahl auf 616.000 angestiegen. Wobei das Noch-nicht-Deutsche sind, wie viele der Täter des Jahres 2012 mittlerweile einen deutschen Paß bekommen haben, wird selbstverständlich nicht ausgewiesen.

Mit der Statistik kann man allerdings auch Schindluder treiben, so werden seit 2015 alle Straftaten, die nicht eindeutig zugeordnet werden können, als „rechts“ eingestuft. Auf diese Weise bekommt man den gewünschten Anstieg hin und leitet daraus den Freibrief ab, Rechte zu bekämpfen – vor allem Bürger- und Freiheitsrechte.

Die amerikanische Regierung möchte amerikanische Softwarefirmen fördern. Kaspersky vertreibt eine weit verbreitete Antiviren-Software, die in Tests regelmäßig gut bis sehr gut abschneidet, aber es ist eine russische Firma. Russische Software mit Administrator-Rechten auf amerikanischen Rechnern zu fahren geht aber nun mal gar nicht, also hat die Regierung Behörden angewiesen, die Russen rauszuwerfen und gute amerikanische Produkte zu kaufen.

US-Produkte haben den großen Vorteil, daß NSA und CIA mit Administratorrechten auf die Rechner zugreifen können. Nein, das hat die US-Regierung nicht gesagt. Natürlich nicht. Vor solchen Zugriffen schützt höchstens Software aus Rußland.

Jean Claude Prösterchen Juncker hat vorgeschlagen, daß alle EU-Mitglieder den Euro einführen und dem Schengen-Abkommen beitreten sollen. Das sind wirklich großartige Vorschläge. Ersteres sorgt dafür, daß die Wirtschaft versenkt wird, wie man an Italien, Spanien oder Frankreich sieht, die mit ihren alten Währungen weitaus besser gefahren wären. Letzteres sorgt für offene Grenzen, also den freien Austausch von Kriminellen und Wirtschaftsflüchtlingen. Wieviel Promille Juncker bei diesen Ideen im Blut hatte, wird leider nicht berichtet.

Hähnchen- und Putenfleisch ist häufig mit antibiotikaresistenten Keimen belastet, haben Untersuchungsbehörden der Länder bei mehreren hundert Fleischproben aus dem Einzelhandel festgestellt. Nun ja, das ist nicht weiter schlimm, da ich dieses Fleisch nicht mit Antibiotika behandeln, sondern grillen, braten oder kochen möchte. Die Versuchung, es vorher abzulecken, hält sich ebenfalls in Grenzen.

Keime, die dem Backofen widerstehen, haben noch nicht mal die Amerikaner erfunden. Es gibt allerdings Verfahren, diese Fleischsorten keimfrei in den Handel zu bringen: Begasung mit Chlor oder radioaktive Bestrahlung. Da sind mir ein paar Keime bedeutend lieber, die den Garprozeß ohnehin nicht überstehen.

Quelle: Michael Winkler