Michael Winkler: Uns bleibt nur noch der Untergang – begehen wir ihn stilvoll

Auch die CDU ist bereit, Geschlechtern aller Art das Recht auf Ehe zuzugestehen. Merkel will eben, daß die Deutschen keine Kinder mehr bekommen, dafür importiert sie Zudringlinge und sonstige Moslems. Ich nehme an, sie hat schon genug Geld auf die Seite gebracht, um auf eine Pension aus Deutschland nicht angewiesen zu sein.

Da die Wähler unbeirrt jene Parteien ankreuzen, die den Karren in den Dreck gefahren haben, dürfen wir für nach den Wahlen noch mehr Dreck und noch weniger Karren erwarten. Italien lagert zur Zeit Massen an Zudringlingen, und in Ankara stehen weitere Horden bereit. Merkel wird nach den Wahlen wieder alle Flutventile öffnen. Uns bleibt nur noch der Untergang – begehen wir ihn stilvoll.

Die Union hat kein Wahlprogramm? Und Merkel sabotiert mit ihrer Ambivalenz die Demokratie? Da jaulen sie auf, die getroffenen Hunde, respektive Unionsgranden. Argumente gegen diese Aussage haben sie nicht, da ihnen Merkel erst am nächsten Wochenende sagen wird, was sie denken dürfen.

Noch nicht einmal ein überzeugtes fedidwgugl haben sie Martin Schulz entgegen gehalten, nur ein paar wohlfeile Beschimpfungen. CDU und CSU sind intellektuell ausgelaugt, präziser ausgemerkelt. Nach „Mitte“ und „Ain’t she“ fällt ihnen eben nichts mehr ein. Zum Glück gibt es bereits ein SPD-Wahlprogramm, aus dem die Union abkupfern kann.

Eine muslimische Lehrerin, die ein Kopftuch trägt und bei der Bewerbung in Berlin abgelehnt wurde, bekommt Geld vom Land. Zwei Monatsgehälter, 8.680 Euro, muß der Steuerzahler für die Unfähigkeit der Landesbehörden berappen. Da wäre der Staatsanwaltschaft Würzburg ganz bestimmt eine bessere Begründung eingefallen als das Kopftuch, um eine Bewerberin abzulehnen. Beispielsweise das „negative seit“, das es zwar nicht gibt, aber als Ablehnung für eine Bewerberin mindestens so gut ist wie als Urteilsbegründung.

Die Dame wollte Mathematik und Informatik an Berliner Gymnasien unterrichten, als Quereinsteigerin ohne pädagogische Ausbildung. Und die Schulbehörde gesteht, daß die Bewerbung am Kopftuch gescheitert ist … Ich glaube nicht, daß die Berliner Schulverwaltung mit Vollidioten besetzt ist. Wenn so etwas passiert, dann ist das volle Absicht.

Den Bürgern wird auf diese Weise eine gewisse Diskriminierung des Islam vorgeführt, die natürlich mit Geldzahlungen ausgeglichen wird. So entsteht ein Präzedenzfall, der uns für die Zukunft Lehrerinnen mit Kopftuch einbringt, die korantreuen Unterricht halten, gerne auch in Mathematik und Informatik. Wenn diese Dame vom Islam derart überzeugt ist, daß sie Kopftuch tragen will, dann ist sie auch vom Koran überzeugt. Vom ganzen Koran, einschließlich des Kampfes gegen die Ungläubigen und einschließlich der Ansicht, daß alles, was nicht mit dem Koran vereinbar ist, nur falsch und schädlich sein kann.

Die Bewerbung wäre an einer einzigen Frage gescheitert: Was hat Vorrang? Der Koran oder das Grundgesetz? Lautet die Antwort: das Grundgesetz, so hat sie das Kopftuch abzulegen, da eine offen ausgedrückte Weltanschauung nicht die Grundlage der Lehre sein darf.

Lautet die Antwort: der Koran, so wird die Bewerbung abgelehnt, weil die Freiheit der Lehre nicht von der Treue zur Verfassung entbindet (GG Art. 5, Abs. 3). Was uns da vorgeführt wird, ist also eine Schmierenkomödie.

Quelle: Michael Winkler


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