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Michael Winkler: „Volksverräter“ und „Zensurminister“

Zensurminister Heiko Ehrenburg Maas wollte in Dresden über seine neuen Zensurgesetze sprechen. Dort wurde er von aufrechten Demokraten mit den Rufen „Volksverräter“ und „Zensurminister“ empfangen. Die Wahrheitsmedien, die mit Demokratie bekanntermaßen nichts anfangen können, bezeichneten die Demokraten als „PEGIDA“ und „AfD“.

Das kann natürlich ein Volldemokrat wie Boris Pistorius (Innenminister in Niedersachsen) nicht auf seinem Parteifreund sitzen lassen. Dessen Zensurgesetze zur Aufhebung der Meinungsfreiheit seien bitter nötig, und ihn deshalb als Zensurminister zu bezeichnen, sei Kabarett. Und weil das noch nicht der Dummheiten genug ist, setzt dieser Genosse Pistorius noch einen drauf: Diejenigen, die heute Maas der Zensur bezichtigten, würden am liebsten die Meinungsfreiheit ganz aufheben.

Richtig, Boris, die Leute von Amnesty International, die sich immer gegen Folter aussprechen, würden am liebsten Folterkeller in jedem Gefängnis einrichten und selbst dort als Folterknechte arbeiten. Die Damen und Herren des Islamischen Staates, die immer von Koran und Allah sprechen, sind in Wahrheit glühende Katholiken und Mitglieder im Opus Dei. Unwissenheit ist eben Stärke, ob nun als Zensur- oder Innenminister. Und da Freiheit in Wahrheit Sklaverei ist, wollen uns die Genossen zu gerne davon befreien.

In Schorndorf haben am Wochenende eine Menge Ausländer randaliert und sexuelle Übergriffe vollführt? Das Volksfest sieht nun aus wie eine Polizeikaserne? Wen interessiert das? Da ist es doch viel wichtiger, daß Georg Ratzinger als Leiter der Regensburger Domspatzen vor zwanzig Jahren ein paar Ohrfeigen ausgeteilt hat. Mißhandlung, nennt man das heute. Das muß ganz groß in den Nachrichten gebracht werden, immer und immer wieder. Wen interessiert da noch Schorndorf, wo Merkels geschätzte Gäste ein wenig über die Stränge geschlagen haben?

Eigentlich sind Frauen minderwertig, Menschen zweiter Klasse, also im Islam. Im Judentum übrigens auch, da können alle Frauen Israels nicht einen Mann ersetzen, wenn es um die zehn Männer geht, die sich in einer Synagoge versammeln müssen, damit ein Gottesdienst stattfinden kann.

Bei den korantreuen Muslimen des Islamischen Staates sieht man das mit den Frauen differenzierter. Im Normalfall eine Handelsware, die dem Manne demütig zu dienen hat, dürfen Frauen bei Bedarf sogar für die Sache Allahs kämpfen. Wobei uns die Herren Meuchelmoslems leider nicht sagen, wieso der allmächtige Allah überhaupt Menschen braucht, die für seine Sache kämpfen.

Jedenfalls soll man in Mossul 30 korantreue Muslimas gefunden haben, die allerdings nicht bereit gewesen waren, sich per Sprengstoffgürtel zu Allah zu begeben. Fünf dieser Frauen sollen aus Deutschland stammen. Ja, das ist schon seltsam. Die ganze muselmanische Welt will nach Merkeldeutschland „fliehen“, und ausgerechnet jene, die schon hier angekommen waren, gehen freiwillig zurück ins Kriegsgebiet. Ungläubige umbringen macht eben mehr Spaß, als mit Ungläubigen zu leben.

Der NSU-Schauprozeß geht nach mehr als vier Jahren seinem Ende entgegen. Die Bundesanwaltschaft beginnt mit den Plädoyers, als nächstes folgen die Plädoyers der Nebenkläger, zuletzt kommen die Verteidiger, endlich darf Beate Zschäpe das letzte Wort sprechen – und dann wird verurteilt.

Den ganzen Unsinn durchziehen und dann nicht verurteilen, wäre doch eine Farce. Nach cardassianischem Recht, das der totale Merkelstaat übernommen hat, ist ein Angeklagter schon allein deswegen schuldig, weil er angeklagt worden ist. Alles zwischen Anklage und Verurteilung dient ausschließlich der Unterhaltung des Publikums auf Kosten der Steuerzahler.

Für die Anwälte der Nebenkläger ist so ein Dauerprozeß eine Lizenz zum Gelddrucken. Sie sind völlig überflüssig, haben mit der Entscheidungsfindung nichts zu tun, werden aber bezahlt. Mit Steuergeldern natürlich, weil bei Beate Zschäpe nichts zu holen ist. Falls Rechtsmittel zugelassen sind, gibt es eine Berufung und eine Revision. Die Anwälte der Nebenkläger würden sich freuen.

Wie gut Gehirnwäsche funktioniert, zeigt eine Umfrage unter 14-17jährigen. Von denen würden 35 Prozent Merkel wählen. „Langweilig“, aber „kompetent“, so das Urteil der Jugendlichen. Da freut man sich doch, daß das Wahlalter für den Bundestag erst mit 18 beginnt. Was allerdings nicht heißt, daß die Älteren einen besseren Geschmack hätten oder größere Vernunft an den Tag legten.

Quelle: Michael Winkler


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