Michael Winkler: Wann wird Berlin bombardiert?

Die Briten waren noch nie zimperlich, wenn sie jemanden als Feind betrachtet haben. In der Londoner U-Bahn ist wieder einmal eine Allahu-akbar-Bastelbombe hochgegangen, 22 Personen wurden verletzt, keine schwer oder gar tödlich. Warum die Wahrheitsmedien darauf herumreiten, daß es eine Bombe im Eigenbau gewesen ist, brauchen wir nicht zu verstehen. Benutzen die Herren Meuchelmoslems sonst Industrieprodukte aus Sprengstoffwerken?

Aber zurück zur Bombardierung Berlins. Wenn die Engländer beschließen, daß ihr Feind der Islam ist, und die ein wenig verwirrte Kanzlerin weiterhin herumtönt, daß der Islam zu Deutschland gehört, dann muß Berlin eben bombardiert werden, im Rahmen des Verteidigungsfalls von der gesamten NATO.

Berlin wächst, wird sogar als „Boomtown“ bezeichnet. Das war es schon einmal, zu Kaisers Zeiten. Anders als damals haben die Berliner zu Kanzlerins Zeiten nichts davon. Die Einkommen stagnieren, die Zahl der Privatinsolvenzen steigt ebenso wie die Zahl der Firmenpleiten.

Das Wachstum der Stadt tragen vor allem junge Ausländer aus Süd- und Osteuropa, die natürlich kein Geld für Gründungen mitbringen, sondern sich bestenfalls als Tagelöhner auf dem Arbeiterstrich verdingen können, bis sie lange genug hier sind, um Hartz IV zu beziehen. Neue Jobs entstehen in Berlin hauptsächlich in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in der IT-Branche – und sind nicht übermäßig gut bezahlt. Die Zeiten, in denen man als Programmierer zu den Besserverdienern gehört hatte, sind offenbar vorbei.

Die FDP liegt in ZDF-Umfragen erstmals zweistellig und gleichauf mit der AfD. Die Grüninnen sind entsprechend alarmiert und biedern sich händeringend als Koalitionspartner für die Union an. Sie verweisen dabei auf die „Jahrhundertkatastrophen“ in der Karibik und den USA, die Hurrikane Harvey und Irma. Daß unser eigenes Land gerade von einer Jahrhundertkatastrophe betroffen ist, sehen die Grüninnen nicht. Diese ist zwar kein Wirbelsturm, hat aber trotzdem einen Namen: Angela Merkel.

Nordkorea hat wieder einmal erfolgreich eine Langstreckenrakete getestet. Mit 3.700 Kilometern liegen nunmehr die Hawaii-Inseln in Reichweite. Darüber ist die Welt wie immer empört. Als damals die Amerikaner ihre Atom- und Wasserstoffbomben entwickelt haben, als ihre Fernbomber immer bessere Langstreckenraketen an die Seite gestellt bekommen haben, hat sich die UNO darüber nicht einmal geäußert, geschweige denn Sanktionen verhängt.

Nordkorea hat seit 1953 keinen Krieg begonnen und sich an den Waffenstillstand gehalten. Die Amerikaner hingegen haben ständig neue Kriege angefangen, Vietnam, Irak und Libyen sind nur die größten darunter.

Quelle: Michael Winkler


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