Michael Winkler: Wenn die Ursache sich über die Wirkung beschwert

Der Euro steht derzeit auf 1,2029 US-Dollar. Das letzte Mal noch höher war er am 31. Dezember 2014. Und pünktlich zum Wochenausgang wurde der DAX auf 12.304 gehievt, also über die Marke von 12.300 Punkten. So kurz vor den Wahlen muß eben alles gut aussehen. Bis auf die Gehaltszettel der Wähler, aber die interessieren niemanden, die wählen ja trotzdem Merkel, sagt mein Fernseher.

Der US-Kongreß hat 15,25 Milliarden US-Dollar für die Opfer der Flutkatastrophe nach Hurrikan Harvey freigegeben. Präsident Trump mußte die Mehrheit dafür bei den Demokraten suchen, da seine eigene Partei mehrheitlich dagegen gewesen ist. Für diese Hilfe wurde außerdem die Schuldenobergrenze angehoben, damit ist der US-Haushalt bis zum Jahresende gesichert.

Nach Harvey kommt nun Irma, da sage nochmal einer, die Amerikaner könnten das Wetter kontrollieren. Jose und Katia heißen die nächsten Orkantiefs, die sich bereits bilden. Jedoch sind sämtliche Wirbelstürme nicht halb so schlimm wie das Katastrophentief Angela, das am 24. September wieder über das arme, geschundene Deutschland hereinbrechen soll.

Zwölf Prozent der Berufstätigen in Merkeldeutschland sind funktionale Analphabeten. Das beschreibt, daß der Betreffende zwar Straßennamen oder die Aufschrift einer Konservendose lesen kann, er jedoch bei einem Satz wie diesem aussteigt, weil dieser auch noch in Nebensätze unterteilt ist.

Diese Menschen üben einfache Hilfstätigkeiten aus, sie verfügen also nicht über eine Berufsausbildung. Leider wird die Angabe nicht aufgeschlüsselt, wie viele dieser Leute „Zuwanderer“ sind, wie viele einen „Migrationshintergrund“ haben und wie viele es geschafft haben, sich durch das deutsche Bildungssystem zu mogeln.

Nicht Berufstätige, also Hartz-IV-Empfänger, wurden dabei erst gar nicht erfaßt. Da sehr viele Ausländer Hartz IV beziehen, zudem Menschen ohne Berufsausbildung dort stärker vertreten sind, dürfte bei der Gesamtbevölkerung der Anteil der funktionalen Analphabeten zwischen acht und zehn Prozent betragen. Zu Kaisers Zeiten, mit den Dorf- und Zwergschulen, mit viel weniger wissenschaftlichem Überbau im Schulwesen, hat dieser Anteil weniger als ein Prozent betragen. Da sagen wir doch: Danke, Kanzlerin!

Wobei der Erfolg Merkel recht gibt: eine dumm gehaltene Bevölkerung wählt treudoof immer dieselben Übeltäter, die schuld sind an ihrer Misere. So gesehen, ist schlechte Schulbildung eine Bestandsgarantie für die Volldemokraten in den Parlamenten.

Die größten Risiken für Deutschland sind nicht Altersarmut, fehlende Wohnungen oder die Invasion der „Flüchtlinge“, sondern Pegida und AfD, sagen uns die Politiker. Das ist typisch: die Ursache beschwert sich über die Wirkung. Hätten die Politiker das getan, wofür sie gewählt worden sind, nämlich als Deutsche deutsche Politik für Deutschland zu machen, hätte es Pegida und AfD niemals gegeben. Es sind die fehlenden Alternativen auf dem Wahlzettel, es sind die sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands, die daran schuld sind, daß die Opposition sich von außen bildet.

Falls jemand einwendet, es sei doch kein Sozialismus, wenn konsequent von unten nach oben umverteilt wird, wenn Reiche immer reicher werden: Der real existierende Sozialismus hat immer eine privilegierte Schicht hervorgebracht und zugleich dafür gesorgt, daß alle, die dieser Schicht nicht angehören, gleich wenig haben.

Das Kennzeichen des Sozialismus ist die Gleichmacherei, wobei der entwickelte Sozialismus immer dafür gesorgt hat, daß die Werktätigen „Solidarität“ mit unbekannten Bedürftigen üben. Nicht die privilegierten Funktionäre haben den „sozialistischen Brudervölkern“ geholfen, sondern die Arbeiter haben das Wenige teilen müssen, das ihnen der Staat zugestanden hat. Heute sind es die „Flüchtlinge“ aus aller Welt, denen „wir“ unbedingt helfen müssen, weil es uns doch so gut geht.

Die afrikanischen Herkunftsländer der „Flüchtlinge“ hatten eine funktionierende Kolonialverwaltung gehabt. Kaum in die Unabhängigkeit entlassen, haben die Afrikaner das getan, was Merkel mit der BRD praktiziert: ihre Staaten heruntergewirtschaftet.

Rhodesien war die Kornkammer Afrikas, das unabhängige Zimbabwe kann sich kaum selbst ernähren. Im ach so grausamen Apartheitsstaat Südafrika herrschte westlicher Lebensstandard, heute sind die von Weißen aufgebauten Städte Ruinenfelder, die an Detroit erinnern – oder an Deutschland 1945.

„Flüchtlingsursachen bekämpfen“ ist nicht möglich, aber man kann den Schwarzen ganz Afrika überlassen. Alle Weißen raus, alle Gelben raus, keinen Schrott mehr hinschicken, keine Lebensmittelabfälle, kein Coltan mehr abnehmen, keine Blutdiamanten, kein Erdöl. Keine Waffen, keine Munition liefern, damit die Schwarzen ungestört das Paradies auf Erden erschaffen können. Wo keiner rein darf, darf natürlich auch keiner mehr raus. Und in einer 200-Meilen-Zone darf kein Nichtafrikaner fischen.

Zu behaupten, „wir“ hätten daran schuld, ist weltfremd. Nicht „wir“ haben Libyen ins Chaos bombardiert, das am besten funktionierende afrikanische Land. Nicht „wir“ haben Diktatoren und Ausbeuter an die Macht gebracht, die Mugabes, Idi Amins und Bokassas haben andere Leute gefördert, die großartigen „Weltstrategen“ in Washington, die rein zufällig auffallend oft jüdische Namen tragen.

Die Probleme Afrikas müssen in Afrika gelöst werden, „Flüchtlinge“ sorgen allenfalls dafür, daß die Probleme Afrikas zu uns kommen – wo sie nie und nimmer gelöst werden können, sondern auch hier bei uns das Chaos erzeugen werden, dem die „Flüchtlinge“ angeblich entkommen wollen.

Quelle: Michael Winkler


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