Michael Winkler: Wo Merkel ist, klappt einfach gar nichts

Zum Glück ist sie zumeist in Berlin, diese Stadt opfert sich für den Rest der zerfallenden Republik. In Berlin bauen sie seit der frühen Merkel-Ära an einem Flughafen, der einfach nicht fertig werden will. Jetzt erfahre ich so ganz nebenbei, daß dieser Flughafen, so er denn fertig würde, bereits zu klein sei. Den Flughafen Tegel, den man ursprünglich schließen wollte, müsse man deshalb weiterbetreiben, um den Flugverkehr bewältigen zu können.

Der Lehrsatz, daß nur erstklassige Chefs erstklassige Mitarbeiter haben, zweitklassige Chefs jedoch drittklassige Mitarbeiter, bewahrheitet sich wieder einmal. Noch eine Stufe darunter ist Merkel angesiedelt: sie hat merkelhafte Mitarbeiter. Das sagt zudem sehr viel über die Leute aus, die Merkel wählen.

Die kleine südthüringische Stadt Themar befindet sich im Ausnahmezustand: Mehr als 4500 Rechte reisen zum wohl größten Neonazi-Konzert des Jahres an. Ich gebe es zu: Diese beiden Sätze habe ich aus den Wahrheitsmedien kopiert. Was passiert in Themar? Nichts!

Da haben sich zwar mehr Gäste als Einwohner eingefunden, doch da brennen keine Autos, da werden keine Geschäfte aufgebrochen und geplündert, da gibt es keine Straßenschlachten mit der Polizei.

Warum? Weil es keine Linken sind! Die Rechten möchten sich treffen, Musik hören, miteinander abhängen und ganz bestimmt auch Bier trinken. Mehr nicht.

Linke hingegen wollen Randale, wollen die Bürger terrorisieren und aufmischen. Deshalb gab es in Hamburg bürgerkriegsähnliche Zustände, während in Themar alles ruhig bleibt. Außer, natürlich, die Merkeldiktatur läßt die Schläger den Antifa dorthin karren.

Sultan Erdogan der Allmächtige, gepriesen sei sein Name, würde gerne ein Gesetz unterschreiben, das in der Türkei die Todesstrafe wieder einführt. Damit hinkt er dem EU-Recht hinterher, denn eine Todesstrafe setzt ein Gerichtsverfahren voraus. Die EU hat dank des Lissabon-Vertrags den gezielten Todesschuß eingeführt, die Hinrichtung ohne Verhandlung und Rechtsmittel. „Rädelsführer“ einer Demonstration dürfen mit dem Segen der EU abgeknallt werden.

Warum das in Hamburg nicht geschehen ist? Weil es Linke gewesen sind! Auf die gehätschelte Merkeljugend wird nicht geschossen, nicht mal in Notwehr. Bei „Rechten“ hätte das ganz anders ausgesehen. Vor allem, wenn diese nach Freiheit und Menschenrechten gerufen hätten. Diese Themen sind in Merkeldeutschland tabu, da schütze uns die Justizwillkür vor!

In der Türkei muß für die Wiedereinführung der Todesstrafe die Verfassung geändert werden, wofür ein Volksentscheid nötig ist. In weniger demokratischen Staaten, also dem Großteil der EU, wurde der Lissabon-Vertrag einfach über die Köpfe der Bürger, Wähler und Steuerzahler hinweg beschlossen. Eine Abstimmung gab es nur in Irland, und als diese nicht nach Wunsch ausgefallen ist, wurde sie eben wiederholt.

Bei einer Verfassungsänderung in Merkeldeutschland wird das Volk ebenfalls nicht gefragt, darüber bestimmen alleine die Politiker. Verglichen mit den Rechten und Freiheiten in ihrem Heimatland, kann ich absolut nicht nachvollziehen, wieso so viele Türken es vorziehen, hier bei uns unter einer Kanzlerdiktatur zu leben. Zumal diese Diktatur immer weiter ausgebaut wird. Mit dem „Netzdurchsetzungsgesetz“ hat die Bundesregierung erst kürzlich den Weg zur Auslöschung der Meinungsfreiheit geöffnet.

Quelle: Michael Winkler


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