Neues Genre: Der Flüchtlingsfilm

von Blogwart

Die Mächtigen wollen das Volk so erziehen, wie es sein muss, damit es keinen Ärger macht. Das heißt, die Bevölkerung (früher hieß es noch Volk, aber das ist mittlerweile das böse V-Wort, weil es angeblich auch von Adolf Hitler benutzt wurde) soll so (betreut) denken, dass der Mensch (früher hieß der auch schon mal Bürger) bewundernd hochblickt und der Obrigkeit dankt, dass sie sich so gnädig des kleinen Sünderleins annimmt. So funktionieren alle Religionen der Welt.

Käme ein merkwürdig gekleidetes Subjekt auf einen zu, das einem vorschreiben will, wie man zu leben hat, würde jeder sagen „Du hast einen an der Waffel! Mach das Du fortkommst“.

Steht die gleiche Person aber in einem riesigen Haus mit einem oder mehreren Türmen und sagt das Gleiche, nur mit dem Zusatz: „Gott will, dass Du das und jenes tust!“, dann setzt meistens der Verstand aus.

Mit diesem Kniff arbeitet der älteste multinationale Konzern „Katholische Kirche“ immerhin fast 2000 Jahre mehr oder weniger erfolgreich. Der Islam hinkt 500 Jahre hinterher, holt aber schwer auf und wo er sich niederlässt, sieht es für den Kuffar schlecht aus. Auch die Hindus können ein Lied von der einstigen Islamisierung ihres Landes singen. Manche beschreiben das als größten Völkermord der Weltgeschichte. Ich mag diesen Begriff nicht, denn meistens dient das nur zur Rechtfertigung eigener Überlegenheit, aber man sollte mal darüber nachdenken. Vieles wird verdrängt oder falsch berichtet (die angeblich von den Arabern erfundene Null, stammt ursprünglich aus Indien).

Vergessen, dass die Türkei mal christlich war? Da kamen welche und haben gesagt, dass der Islam zu der Türkei gehört und Schwuppdiwupp haben wir heute den Erdogan.

Ich danke Karl Martell, Prinz Eugen, der französischen Revolution und der Aufklärung, dass ich meine Birne nicht fünfmal am Tag auf den Boden knallen muss (sonst hätte ich den Salāt – daher kommt das) und nicht mit einer Zebibah an der Stirn beweisen muss, was ich für ein gläubiger Mensch bin. Was Pfaffen und Kalifen Jahrhunderte lang nicht geschafft haben, wird jetzt von einer drittklassische Polit- und Medienkaste demütig geopfert. Der Kotau vor dem Prekariat der Welt. Mit Penis und Vagina ist dies nur eine Frage der e-Funktion bis zum Zeitpunkt der (hoffentlich kampflosen) Übergabe.

Mittel dieser Erziehung ist das Nudging. Die Kanzlerin ist ein großer Fan; Sie will die Deutschen durch Nudging erziehen. Wer brav sein Männchen macht (wie heißt das eigentlich in feminispräch?) bekommt das Leckerli. Wer nicht spurt und womöglich keine Blockpartei, sondern AfD wählt, ist ein Hatespeecher und Nazi. Punkt!

Darüber gibt es keine Diskussion und schon gar keinen Händedruck. Großzügig hat man jetzt auf das Adjektiv rechtspopulistisch bei der ARD verzichtet. Damit ist das Toleranzbudget der ÖR (Öffentlich-Rechtlichen) aber schon aufgebraucht. Man setzt jetzt mehr auf Subtiles. Vorbild war vielleicht der Film Jud Süß? Ab sofort ist mit verstärkt auftretenden Flüchtlingsfilmen zu rechnen. Das beste Beispiel ist SOKO Leipzig – Heimatlos.

Der Film ist schnell erzählt:

afsEin Flüchtling wird brutal ermordet. Verdacht fällt natürlich auf einen Flüchtling, mit dem ausgerechnet eine Kommissarin ein Verhältnis hat, den sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Flüchtlingsheim kennengelernt hat. Zeitgleich kämpft eine rechte Gruppierung (Vereinsheim: Zum Zapfhahn) für die Schließung des Flüchtlingsheims. Den Rest kann man sich denken.

Bemerkenswert ist das „Product Placement“, das ARD und ZDF ablehnen, aber gerne versteckt zulassen, wenn es dem guten Zweck nützt: Der Entlarvung des Bösen. Aus „Alternative für Deutschland“ wird die „Alternative für Sachsen“ und aus dem AfD-Blau wird das AfS-Kackbraun. Das braune Arschloch (im Film gespielt von Arnd Klawitter, der auch gerne für SS-Schergen genommen wird – siehe Foto) hat Ähnlichkeit mit Bernd Höcke und er hat natürlich auch eine blaue Jacke an.

Der Drehbuchschreiber hat sich bestimmt tierisch gefreut über diesen gelungenen Gag. Ich nehme an, dass in Zukunft nach diesem Strickmuster noch mehr zu erwarten ist. Mal gespannt, was uns heute, am Tatort-Sonntag, bei Borowski und das verlorene Mädchen erwartet. Ich freue mich aber am meisten auf die Sibel Kekilli, die auch vor Jahren in Pornos (als sie noch das Geld brauchte) schon eine gute Figur gemacht hat. Im Anschluss – unvermeidlich – die Anne Will, die uns dann erklärt, wie es richtig ist. Eine Gästin ist die Nora Illi, die sich den Aufenthalt in der „Maske“ ersparen kann und uns vielleicht erklärt, weshalb Polygamie Vorteile hat.

Aber jetzt Spass mit Soko Leipzig. Wer das AfD-Graffiti und das Hakenkreuz entdeckt, wird von mir zum AfD-Experten ernannt. – https://www.youtube.com/watch?v=LANhCBtQHes


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