Obama: Nur die USA müssen die Regeln des Welthandels bestimmen

von Sputnik

Das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) wird es den USA ermöglichen, den Welthandel zu bestimmen, dessen Regeln andere Länder befolgen müssen werden, schreibt US-Präsident Barack Obama in einem Artikel für die Zeitung Washington Post.

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„Der Bau von Mauern für die Selbstisolierung von der globalen Wirtschaft isoliert uns von großen Möglichkeiten. Im Gegenteil, Amerika muss die Regeln der Weltwirtschaft diktieren. Andere Länder müssen ausschließlich nach den von den USA und ihren Partnern gestellten Regeln spielen. Das Transatlantische Freihandelsabkommen wird uns genau das ermöglichen“,

so Obama.

„Die Welt verändert sich und die Regeln ändern sich auch. Die USA und nicht Länder wie China müssen sie (die Regeln – Anm. d. Red.) schreiben“, fügte der US-Präsident hinzu.

Das TTIP-Abkommen konkurriert mit anderen Wirtschaftspartnerschaften, an denen China teilnimmt, darunter auch die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP), ein Projekt zu Freihandelsvereinbarungen der zehn ASEAN-Mitgliedsstaaten mit sechs Staaten, mit denen das ASEAN-Staatenbündnis Freihandelsabkommen vereinbarte.

In seinem Artikel kritisierte Obama die RCEP und betonte, dass dieses Abkommen nicht in der Lage sei, das geistige Eigentum amerikanischer Hersteller zu schützen. Außerdem könne RCEP die Freiheit im Internet beschränken.

„Zum Glück haben die USA einen Plan, der den amerikanischen Arbeitern ihre Arbeit garantieren können wird“, schrieb der US-Staatschef.

Laut Obama wird das TTIP-Abkommen die Hindernisse für die US-Produktion beseitigen, darunter 18.000 Steuern für amerikanische Waren.

„Sobald das TTIP-Abkommen in Kraft tritt, werden amerikanische Hersteller mehr exportieren können, als sie zurzeit produzieren. Und das bedeutet, dass die Zahl der Arbeitsplätze (in den USA – Anm. d. Red.) steigen wird“, so Obama.


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