Professor Rattenfänger: Wenn ein Bock zum Gärtner wird

von Gerhard Breunig

Wer hätte das gedacht?!

Das allerschleimigste Aushängeschild des deutschen Zwangsbezahlfernsehens, der Hauptmoderator des ZDF Heute Journals Claus Kleber, wurde zum Honorar-Professor der Uni Tübingen ernannt.

KleberLustigerweise wird der bekannteste Realitätsverbieger Deutschlands in seiner Antrittsrede am 2. Juni vor Tübinger Medienwissenschaftlern ausgerechnet über das Thema „Rettet den Journalismus“ sprechen. In seiner Rede will Kleber fordern, dass gute Recherche, eine ethische Haltung, die Begründung von Positionen und eine für normale Menschen leicht verständliche Darstellungsweise auch in Zukunft den wichtigsten Platz im Journalismus haben müssen.

Dummerweise sind es ausgerechnet diese Forderungen, an die sich der wirbellose Atlantik-Brücken-Lurch Kleber selbst nur in den seltensten Fällen hält.

Dass sich die Uni Tübingen ausgerechnet den unermüdlichen Trommler für den Klima-Unsinn als Vorbild für angehende Journalisten ausgesucht hat, zeigt wieder einmal deutlich, wie weit die politische Hörigkeit der verantwortlichen Protagonisten und die Dekadenz in der Gesellschaft schon fortgeschritten ist.

Dass die Uni Tübingen gerade Herrn Claus Kleber, dem völlig überbezahlten Top-Verdiener des Zwangsbezahlfernsehens, mit dieser Professur noch mehr Geld der Steuerzahler in den Hintern schiebt, liegt vermutlich eher an seiner besonderen Qualifikation als getarnter Propaganda-Minister der Merkel-Regierung, denn an seiner wirklichen Qualifikation für redlichen Journalismus. Biegt er doch seit zehn Jahren jede noch so krumme Lanze für die jeweils gerade im Amt befindliche Merkel-Regierung verbal wieder gerade. Egal, wie groß das Versagen auch ist, Claus Kleber schafft das schon.

Mit penetranter Konsequenz beackert Kleber immer wieder seine „Spezialgebiete“.

Kriegshetze in der Ukraine gehören genauso zu seinem Repertoire wie die ekelhafte „Betroffenheitsshow“, die er bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, selbst nach schlimmen Flüchtlingskatastrophen, für uns abzieht. Besonders gern sieht er sich allerdings als das personifizierte schlechte Gewissen der Deutschen, wenn es um den angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel geht. Wenn er für uns den guten Fernsehonkel gibt, muss man ihn doch einfach lieb haben, oder?

Dann ist es uns auch völlig egal, wie er für die von ihm vertretenen Interessengruppen wieder einmal die Realität verbiegt. Wir hängen an seinen Lippen, wenn er Messiasgleich, die letzten Weisheiten des Konfuzius aus dem Berliner Propagandaministerium verkündet.

Würde Kleber seine eigenen Forderungen an die zukünftigen Journalisten ernst nehmen, würde er selbst mal gute Recherche machen. Dass er das möglicherweise sogar könnte, stelle ich nicht in Zweifel. Ich bezweifle nur, dass er es irgendwann mal wirklich tut. Eine ernsthafte ethische Haltung muss man ihm ebenfalls absprechen, da seine Berichte stets einseitig ideologisch geprägt sind. Sie sind immer systemkonform und völlig inhaltsleer. Ähnlich wie vor 80er Jahren, als ein schnauzbärtiger Österreicher in Deutschland die Macht “übernahm”, berichten auch heute wieder die Medien nur das, was politisch korrekt gesagt werden darf.

Würde Claus Kleber den ethischen Ansprüchen echter Journalisten folgen, wüssten wir längst die vielen brisanten Namen der ekelhaften Kinderschänder in Politik und Prominenz.

Wir wüssten auch vom jahrzehntelangen Hochverrat des BND und der dafür verantwortlichen Politik. Wir wüssten von den dauernden Bespitzelungen normaler Bürger und vom täglichen Wählerbetrug. Wir wüssten von Kriegshetze und vom verbrecherischen Geldsystem. Aber auf diesen Themen liegt bis heute der unsichtbare Mantel des Schweigens. Claus Kleber ist einer derjenigen, die dafür sorgen, dass solche Themen schnell wieder vergessen werden, wenn sie versehentlich doch einmal in den Qualitätsmedien auftauchen. Er sorgt für schnelles Vergessen durch das willige Übertünchen mit immer neuen „Schreckensmeldungen“.

Zumindest eine sinnvolle Motivation für Klebers Positionen lässt sich für den interessierten Leser jedoch leicht nachvollziehen.

Es sind absolute Charakterlosigkeit und riesengroße Geldgier. Für echte Journalisten, die sich wirklich noch um Aufklärung und objektive Berichterstattung bemühen, ist dieser Punkt zwar nicht ganz so leicht nachzuvollziehen. Aber in dieser Welt, die vom schönen Schein des wertlosen Papiergeldes geprägt wird, ist Käuflichkeit die Norm und journalistische Ehre eher die rühmliche Ausnahme.

Nur wenige Chefredakteure bestimmen in Wahrheit über die Positionen der jeweiligen Redaktion und beim deutschen Zwangsbezahlfernsehen sitzt nun einmal überall die Politik am Ruder. Nur dort wird bestimmt, was wir Bürger hören und sehen dürfen. Claus Kleber wurde für uns lediglich zum willigen, sehr gut bezahlten, „Götterboten“ der Herrschaften auserkoren. Mehr ist von ihm deshalb auch nicht zu erwarten. Wenn es stimmt, dass jeder seinen Preis hat, dann hat sich Kleber zumindest sehr teuer verkauft.

Sehr teuer für den gemeinen Gebühren- und Steuerzahler!

Neben Professor Guido Knopp, der geschichtsverbiegenden „Lichtgestalt“ des deutschen Zwangsbezahlfernsehens in Sachen Drittes Reich, ist auch Claus Kleber einer derjenigen, der seine primitive Scheinmoral fast tagtäglich öffentlich zur Schau stellt. Die uns dabei laufend vermittelte Kollektivschuld, macht die Deutschen auf Dauer sehr anfällig für die kruden Ansichten unserer regierenden politischen Scharlatane. Die angebliche Schuld an jedem umgefallenen Sack Reis irgendwo auf der Welt, die uns der Staatsmedien Guru mit sanft säuselnder Stimme permanent einredet, macht uns anfällig für Betrüger und Blender, die immer nur unser „Bestes“ im Blick haben.

Und dass die deutsche Politik nur unser „Bestes“ im Blick hat, werden wir spätestens dann merken, wenn uns Claus Kleber demnächst mit eindringlichen Worten und dem ihm innenwohnenden Pathos erklärt, warum der Staat unsere Konten „zyprisiert“.


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