Prominente und ihre politische Haltung

von Thomas Böhm

Klaas Haufen Bullshit, sorry, Klaas Heufer-Umlauf (Circus Halligalli) gehört zu den deutschen Künstlern, die wie Campino, Udo Lindenberg, Till Schweiger und wie die Auslaufmodelle alle heißen, ihre politische Haltung darin zeigen, dass sie der Kanzlerin in den entzückenden Allerwertesten kriechen, um weiterhin im Geschäft bleiben zu dürfen.

In der „FAZ“, die den „Spiegel“ zitiert, darf Klaas Häufchen Elend, sorry, Klaas Heufer Umlauf ungestraft über Helene Fischer herziehen, die das macht, wozu sie erschaffen wurde: Sie singt Schlager und mischt sich nicht in Dinge ein, von denen sie keine Ahnung hat (zum Beispiel Asylpolitik).

Klaas Heu im Kopf, sorry, Klaas Heufer Umlauf aber tönt:

Als Prominenter habe man die Verantwortung, zu manchen politischen Fragen Haltung zu zeigen, sagt Heufer-Umlauf in der aktuellen „Spiegel“-Ausgabe. „Helene Fischer müsste doch nur einmal sagen: ‚Hierher kommen Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Lasst uns denen helfen. Meine Empfehlung, Ihre Helene Fischer.‘ Sie muss keine ewig langen Facebook-Posts schreiben. Ein Satz vor einem Konzert würde reichen. Die Leute würden ihr zuhören.“…

Woher weiß Klaas Hundehäufchen, sorry, Klaas Heufer-Umlauf, das ausschließlich Menschen hierher kommen, die unsere Hilfe brauchen? Liest der Moderator keine Zeitungen? Hat ihm das Propagandaministerium der Kanzlerin das Hirn mit dem stumpfen Löffel aus der Schale gekratzt?

Wenn Künstler in Deutschland heutzutage politische Haltung zeigen, sich also gegen das Unrechtssystem auflehnen, werden sie von der Kulturindustrie kaputt gemacht, eben weil sie politische Haltung zeigen! Das scheint Klaas Hänfling-Durchlauf, sorry Klaas Heufer-Umlauf nicht bewusst zu sein, oder er verdrängt diese Tatsache.

Klaas Jede Menge Einlauf, sorry, Klaas Heufer-Umlauf sollte sich besser daran erinnern, was mit Künstlern passiert, die sich als „System-Affen“ einen Namen machen wollen:

1938 drehte Riefenstahl Olympia, eine zweiteilige Dokumentation über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Der Film wurde vielfach als ästhetisches Meisterwerk gelobt, aber auch für seine propagandistischen und ideologischen Elemente kritisiert. Riefenstahl bekam für ihre Arbeit unter anderem den Deutschen Nationalen Filmpreis 1937/38, den Coppa Mussolini, eine olympische Goldmedaille vom Internationalen Olympischen Komitee und den Kinema-Jumpō-Preis im damals imperialistischen Japan verliehen.

Während des Zweiten Weltkriegs filmte sie mit dem „Sonderfilmtrupp Riefenstahl“ Hitlers Polenfeldzug.

In der Nachkriegszeit wurde sie trotz ihrer Einbindung in die nationalsozialistische Filmpolitik laut eines Spruchkammerbeschlusses lediglich als „Mitläuferin“ eingestuft.

Dennoch gestaltete es sich nach der militärischen und politischen Niederschlagung des NS-Regimes für Riefenstahl ab 1945 schwer, weitere Aufträge als Regisseurin und Produzentin zu erhalten…

Also lieber Klaas, hören Sie auf, so einen Haufen Mist in Umlauf zu bringen, halten Sie lieber die Klappe, das ist das Beste, was Sie tun können, um politische Haltung zu zeigen.


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: