Quark-Bombe: die Menschheits-Vernichtungsoption

von WiKa

Bad Bad Worse: Der Mensch wäre offenbar nicht er selbst, würde er nicht als erstes nach Mitteln und Wegen zu seiner Vernichtung suchen. Schon gut, eben nur nach Wegen zur Vernichtung des verhassten Nachbarn. Und wenn der dann dasselbe tut, dann beschreibt es im wesentlichen die Situation, in der wir bereits heute mit unseren Atom- und Wasserstoffbomben auf diesem Planten feststecken. Irgendwer, und sei es der Zufall, muss bei der Konstruktion des Menschen einen signifikanten Fehler gemacht haben. Da fragt man sich ernstlich, wie lange sich das Universum eine solche Fehlkonstruktion, namens “Mensch”, in seiner Mitte noch leisten kann.

Jetzt ist Quark-Fusion also nicht mehr nur eine Sache der Satiriker. Sogar ernstzunehmende Wissenschaftler haben ihre Vorliebe dafür entdeckt. Einigen von ihnen ist es gelungen, zumindest theoretisch, nachzuweisen was für ein Potential den Quarks innewohnt. Zum Vergleich der Größenordnungen sei folgendes erwähnt. Die Fusion von nur einem Gramm Wasserstoff zu Helium setzt eine Energiemenge frei, die rund zwölf Tonnen Steinkohle entspricht. Bei der Quark-Fusion soll nun die Energieausbeute zehnmal so hoch sein. Noch etwas naiver umgerechnet, 1 Gramm Quark gleich 120 Tonnen Steinkohle. Da mag man sich gar nicht mehr ausmalen, was da mit einem Kilo Quark so alles geht.

Die Rede ist von besonders schweren Quarks! Was auch immer das bedeuten soll, da darf man sich keinesfalls irritieren lassen. 1 kg Quark bleibt 1 kg Quark. Wer es doch lieber etwas “wissenschaftlicher” haben möchte, der kann sich den ganzen Quark an dieser Stelle sauer werden lassen: Mehr Energie – Quark-Fusion statt Kernfusion[Wissenschaft Aktuell]. Bei allem Jubel um die Spitzfindigkeit unserer Wissenschaft, lässt man nur eines wieder schamlos außer Acht. Das verunglückte menschliche Wesen und dessen Drang, jede Erfindung erst einmal auf seine Verwertbarkeit zur Vernichtung seiner Mitmenschen hin zu überprüfen.

Ob es bezeichnend oder in dieser Sache bereits ein bösen Omen ist? Die Urheber dieser tollen Technologie sind ein Israeli und ein Amerikaner. Marek Karliner von der Tel Aviv University und Jonathan L. Rosner von der University of Chicago. Letztlich scheint das Ganze Produkt aus dem Forschungszentrum CERN in der Schweiz zu kommen. Es geht um schwere Baryonen, Up- und Down-Quark und auch Charm-Quark soll darunter sein. Was für eine tolle Gemengelage. Das auffälligste an der ganzen Sache aber ist, dass es um Elemente geht, die in der Periodentabelle natürlicherweise nicht vorkommen. Spätestens das sollte uns schon im Vorfeld zu Denken geben.

Ähnlich wie die eigens für die Atombomben kreierten Elemente, wird auch hier das Unheil erst erschaffen. Das erinnert wieder einmal sehr an den Zauberlehrling. Wo es darum geht, die Geister zu rufen, die man dann später nicht mehr loswird. Ob die beiden erwähnten Wissenschaftler auch dann noch stolz auf ihre Entdeckung sind, wenn eine erste große Region auf diesem Planeten damit ausradiert ist oder womöglich die ganze Erde damit aus der Milchstraße gefegt wird? Ein Klassiker für das Prinzip: “Kinder haften für ihre Eltern“. Niemand sollte glauben, dass das Militär nach einer solchen Verlautbarung die Füße still hält. Die sind längst dabei diese Erkenntnisse zu analysieren und für den erwähnten Zweck zu bewerten oder womöglich schon im Geheimen daran zu basteln.

Und wie es sich gehört, wird am Ende des verlinkten Artikels erst einmal stark zurückgerudert und darauf verwiesen wie theoretisch das ganze doch sei. Aber die Erfahrung lehrt, dass sich im Zweifelsfall die schlechtere Technik durchsetzt, sofern sie vermehrten militärischen Nutzen verspricht. Heute weiß man, dass auch die Kernfusion (zivile Nutzung) etwas anders hätte gestaltet werden können, wäre man nicht so fürchterlich heiß auf das Plutonium gewesen um die Atombomben damit zu bestücken. Und wie immer, wenn es ganz sensibel wird, erfahren wir hier nicht einmal eine Viertelwahrheit.


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