RA Lutz Schaefer: Deutschland im Zustand der Agonie

Liebe Leser, liebe Gewählthabende,

es ist hinreißend, was ein paar Prozent AfD bewirken konnten, nicht nur hier im Land, sondern auch europa- und weltweit!

Wie auch von mir vermutet, hat das Ausmisten begonnen, das Heulen und Zähneklappern, das sich Drehen und Wenden, das sich Schuldzuweisen und wohl bald auch ein Zerfleischen der Etablierten hat neue Dimensionen angenommen, herrlich!!

(An alle Nichtwähler: „Hohe Wahlbeteiligung hat nur der AfD genutzt“, wie wäre es also ausgegangen, wenn es keine Nichtwähler gegeben hätte??)

Da wird nun gehauen und gestochen, was das Zeug hält, ein SPD-Mann vergreift sich bzgl. AfD öffentlich im Ton (nun, das ist nichts Neues): „Rechtsradikale Arschlöcher“, alles klar, Herr Kahrs, offensichtlich war Herr Gabriel Ihr Lehrmeister dahingehend, wie man den Souverän zu behandeln hat!

Und nun fordert der konservative Flügel der CDU einen neuen CDU-Chef!! Pardon: Chefin?

Auwei KANZLERIN, das schmerzt, nicht wahr? Glimmt da etwa am Horizont nicht ein Silberstreif, sondern eher ein Untergangsstreif?

Ei, Frau KANZLERIN, dat isses, dat wäre die ultimative Lösung, denn dann würde auch der Westentaschen-Napoleon endgültig einpacken, das ist der Jung‘, der Europa gerade umbauen, also die gesamte Macht nach Brüssel und Paris verlagern möchte, viel Glück, aber dat wird nix, noch gibt es die Völker, die zunehmend erwachen!

Die „Zeugen Seehofas“ in Bayern schwitzen ebenso, also aller Grund, den Wahlausgang doch eigentlich herzlich zu begrüßen.

Deutschland wird also zunächst in einem Zustand der Agonie verharren, danach wird es zu einem Chaos kommen, ob in der Verwaltung, der Polizei oder der Justiz (hierzu kommt gleich ein Nachschlag), denn diese Agonie wird zu einem Ansaugeffekt für „Flüchtlinge“ mutieren, wenn dann endgültig alles brennt, nun, dann kann man evtl. anfangen zu löschen, zu bergen und aufzuräumen, sofern dies dem deutschen Volk erlaubt wird. Von wem eigentlich? Na, das wird sich zeigen …

Die ersten Bergungen sollten dann im Berliner Reichstag beginnen, dort dürfte es den meisten Schutt abzuräumen gelten.

Ja, es gibt Erdbeben und Aufräumarbeiten, welche ich außerordentlich begrüßen würde!

Auch hier in Rheinland-Pfalz ist ein Erdbeben überfällig, so war heute zu erfahren, daß der Verkauf des Flughafens Frankfurt/Hahn der Landesregierung, also dem Steuerzahler „satte“ 15,1 Millionen Euro in die Kasse spülte!

560 ha Gelände nebst Bebauung für 15 Millionen Euro = 2.50 Euro pro qm, da wird einem dann doch etwas flau im Magen (ortsüblicher Grundstückspreis vor Ort: ca. 80 Euro), hier waren offensichtlich „Strategen“ am Werk, geht aber noch besser:

Von diesen sagenhaften 15 Millionen gehen nun etwas mehr als 11 Millionen als Honorar an „Berater und und Notare“, Halleluja, da möchte man doch „Regierung“ sein, nicht wahr?

Was ist das für eine „Regierung“, die nicht aus eigener Kraft fähig war, einen solchen Verkauf zu tätigen?? Was soll das also sein, dieses Konstrukt „Regierung“, was tut sie, wem nützt sie, was treibt sie???

Ich glaub, ich werde morgen Notar, Berater einer Regierung oder Universalexperte, dann wird es auch für mich leichter …

Nun aber zurück in die dunkle Wirklichkeit, nämlich zum bevorstehenden Kollaps der Verwaltungsgerichte. Sie erinnern sich, daß mein Beitrag vom 20.9. u.a. danach fragte, wie es den Verwaltungsrichtern geht.

Im Netz kursiert mein Beitrag unter der Überschrift:

Liebe Verwaltungsrichter in Deutschland, wie geht es Ihnen?“, zu finden auch bei „Journal Alternative Medien“ [Danke!].

Unsere „Anfrage“ blieb eventuell nicht ungehört.

Mit Datum vom 22.9.2017 erreichte uns heute die Nachricht eines Verwaltungsgerichts in einer anhängigen Waffensache, von denen es derzeit einige gibt. Das Gericht wandte sich an mich persönlich und entschuldigte sich erst einmal dafür, daß es in meiner Sache wohl etwas länger dauern dürfte. Das allein ist ungewöhnlich, denn lange Verfahrensdauern werden in der Regel nicht begründet.

Es wurde dann in aller Ausführlichkeit über anhängige Asylverfahren in konkreten Zahlen berichtet, wonach z.B. das Gericht zwischen 2005 bis 2012 weniger als 500 Asylverfahren im Jahr verzeichnete. Seit Herbst 2013 stiegen die Asyleingänge jedoch merklich an. Im Jahr 2016 seien mit 3.613 so viele Asyleingänge in einem Kalenderjahr wie nie zuvor bei dem betreffenden Gericht zu verzeichnen gewesen.

Jede Klage sei individuell bei verschiedensten Herkunftsländern und unterschiedlichsten Gründen für Abschiebungsverbote in jedem Einzelfall zu prüfen. Allein die Zahl der in den ersten acht Monaten des Jahres 2017 hier eingegangenen Asylstreitigkeiten übertreffe mit 6.373 die Eingänge des gesamten Vorjahres nochmals deutlich. Trotz der bereits erfolgten und der noch weiter erfolgenden Erhöhung des Personalbestandes seien leider längere Verfahrenslaufzeiten nicht zu vermeiden.

Hinzu komme, daß aufgrund der gesetzlichen Vorgaben Eilanträge insbesondere gegen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als offensichtlich unbegründet abgelehnte Asylanträge vom Gericht vorrangig zu behandeln sind. Zur Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes werden auch sonstige Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes durch das Gericht bevorzugt bearbeitet.

Wir bitten daher um Verständnis für Verzögerungen bei der Erledigung des Verfahrens …

Da kann man nur sagen: Besten Dank für diese Offenheit, die nur als Hilferuf verstanden werden kann und ein Hinweis auf die Verzweiflung darstellen dürfte.

Wie sollte man diese Mitteilung des Gerichts anders interpretieren? Kein Gericht hatte es bislang nötig, Gründe für Verfahrensverzögerungen so detailliert darzulegen, offensichtlich sind „neue Zeiten“ angebrochen.

Jedenfalls bin ich für diese Mitteilung sehr dankbar und werde dem Gericht vollstes Verständnis entgegenbringen, allerdings nicht den Verursachern!

Und hier noch ein Pflichtbeitrag: Liebe Leser, rufen Sie bei BRD-Schwindel.org den Beitrag von Gunnar Heinsohn „Unbewaffnete überrennen Europa“ auf. Wie bereits gesagt: Wer seine Augen nicht zum Sehen braucht, wird sie zum Weinen brauchen. Wem nicht mehr zu helfen ist, der möge dies am eigenen Leibe feststellen …

Ob Merkel noch erwähnenswert ist, werde ich mir noch überlegen … (sdg)

Quelle: Lutz Schaefer


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