“Reichsbürgern” am Flughafen Ausreise verweigert

von O24

Flughafen München: In der letzten Woche versuchten Berichten der Bundespolizei München nach, zwei Deutsche mit einem “Heimatschein des Freistaates Preußen” nach Mallorca zu kommen. Die beiden “Reichsbürger” hätten jedoch unverrichteter Dinge wieder nach München zurückkehren müssen.

Die beiden Deutschen (52/62) hätten auf der Wache der Bundespolizei im Terminal 1 die Ausstellung eines Reiseausweises als Passersatz verlangt. Zur Begründung gaben sie an, sie wollen zum Geburtstag der Schwester nach Mallorca reisen. Der Mann legte einen sieben Jahre abgelaufenen deutschen Reisepass vor, der Reisepass der Frau war zwölf Jahre abgelaufen. Zusätzlich dazu legten sie einen “Heimatschein des Freistaates Preußen” vor.

Die Überprüfung ergab, dass beide bereits Anfang der Woche, nachdem sie von der Fluggesellschaft mit ihren Heimatscheinen abgewiesen worden waren, bereits auf der Wache der Bundespolizei nach Ausstellung von Notreiseausweisen nachgefragt hatten. Der im Dienst befindliche Bundespolizist habe damals den beiden “Reichsbürgern” erklärt, dass solche Reiseausweise nur in Notfällen ausgestellt werden. Sie müssten sich, da noch genug Zeit bis zum neuen Abflug sei, entsprechende Dokumente bei ihrer Passbehörde besorgen.

Nachdem sie diesem Hinweis nicht nachgekommen waren, versuchten beide am Donnerstag vergangener Woche erneut mit ihren Heimatscheinen einen Reiseausweis bei der Bundespolizei zu bekommen. Da hier die Voraussetzungen nicht vorlagen und sich beide auch nicht um die Beschaffung von gültigen Papieren gekümmert hatten, wurde der Reiseausweis wieder versagt. So mussten die beiden Münchner unverrichteter Dinge wieder die Wache verlassen und konnten ihren geplanten Flug nach Mallorca nicht antreten.


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