Salamisten erobern Deutschland

von Gerhard Breunig

Aktuell macht laut Verfassungsschutzbericht eine bisher kaum bekannte, anscheinend religiös motivierte Sekte von Wurst-Anbetern von sich reden. Die so genannten Salamisten, eine hochaktive Splittergruppe unter den weltweit aktiven Würstelmanen, sollen sich laut interner Berliner Quellen derzeit massiv radikalisieren.

In Berlin Kreuzberg wurde dieser Tage mehrfach von radikal-salamistischen junge Männer mit buschigen Augenbrauen berichtet, die über eine friedliche Gruppe veganer Brokkoli-Anhänger beim Schnecken füttern hergefallen sein. Während die männlichen Veganer mit riesigen scharfen Salami-Würsten verprügelt wurden, zwangen die Salamisten deren Frauen unter Androhung schlimmster Konsequenzen, von der angebotenen Esels-Wurst zu kosten. Die radikalisierte Berliner Salamisten-Organisation wird von Verfassungsschützern den gewaltbereiten Eseliten zugeordnet, die ausschließlich Salami aus Eselsfleisch verkosten.

Die hauptsächlich von jungen Männern organisierte Splittergruppe, war schon vor zwei Jahren bei einem Überfall auf ein Vegetarisches Restaurant in Lübeck mit erheblichem Sach- und Personenschaden ins Visier der Ermittler geraten. Eingeschleuste V-Leute berichteten von irren Ritualen, bei der Wurstherstellung dieser Eseliten. Die bei der rituellen Schlachtung verwendeten Esel dürfen laut einem seit mehr als 700 Jahren überlieferten Rezeptbuch des Religionsstifters Salam-a-Leikum ausschließlich männlichen Geschlechtes sein. Weibliche Esel gelten in salamistischen Kreisen als unrein.

Mit einer modernen Farbkarte wird überprüft, dass das grau des Esel-Felles der RAL Nr. 7000 entspricht. Diese Farbe wurde vom aktuellen Oberhaupt der Salamisten-Sekte vor Jahren als verbindlich für alle gläubigen Salamisten festgelegt. Seitdem gibt es immer wieder Streit mit Menschen, die ohne es zu Wissen die graue Farbe für andere Zwecke benutzen.

So wurde ein Metzger in Siegburg vor seiner Metzgerei von militanten Schlägern der Salamistenszene erheblich am Kopf verletzt, als er den Sockel seiner Fassade unter dem Schaufenster in einem „schönen grau“ streichen ließ. Die Täter entkamen zwar unerkannt, wurden jedoch von Zeugen eindeutig als Salamisten beschrieben.

Als religiöser Führer der weltweit tätigen Salamisten gilt der in einer Istanbuler Fleischerei als Schlachter beschäftigte Groß-Muli Domuz Katir Eşek. Er gilt zudem als Haupträdelsführer und Verantwortlicher für die weltweit stark ausgeweiteten Missionierungsbemühungen der Salamisten und wird der radikalen Eseliten-Szene zugerechnet.

Die hauptsächlich in arabischen Wüstengebieten heimischen Kameliter, eine weitere Splittergruppe der Salamisten, distanzierten sich derweil von den Gewaltexzessen ihrer salamistischen Glaubensbrüder. Auch die in Mitteleuropa weit verbreiteten Ferkeloten und die vom Balkan stammenden Zieganisten, lehnen die salamistische Gewalt der Eseliten strickt ab. Ihr Sprecher Marha Kolbász wurde unlängst von der Bild Zeitung mit dem Satz zitiert:

„Keine Salami wird so scharf gegessen, wie sie gewürzt wird.“

Um der Kanzlerin für deren Engagement zur Verbreitung des Salamismus in Deutschland zu danken, überreichte er ihr anlässlich der GRÜNEN Woche in Berlin unlängst eine ungarische Salami.

Mit dem Verzehr einer Scheibe dieser Salami-Wurst, wurde die Kanzlerin als Mitglied der salamistischen Glaubensgemeinschaft offiziell aufgenommen.

„Ich bin stolz und glücklich, endlich auch eine Salamistin zu sein“, verkündete die Kanzlerin freudig erregt nach dem vollzogenen Aufnahmeritual. „Es wird mir eine besondere Ehre sein, das neue und modern Deutschland zu einem Salami-Land zu machen,“

wurde sie im Spiegel einige Tage später zitiert. Damit erhalten die Salamisten Unterstützung von höchster Stelle. Wie die Regierung auf die jüngsten Übergriffe einer sich radikalisierenden Szene vor diesem Hintergrund reagieren wird, bleibt abzuwarten.

Während der deutsche Zoll dieser Tage am Frankfurter Flughafen einen Container mit 50000 illegalen Salami-Schlagstöcken aufbrachte reagierte die Stadt Frankfurt auf die jüngsten Gewaltexzesse. Aufgrund der Übergriffe in Berlin und Lübeck hat die Stadt Frankfurt für das kommende Wochenende ein erstes Exempel statuiert. Im gesamten Stadtgebiet gilt ab sofort ein öffentliches Salami-Verbot. Dies gilt insbesondere für einen geplanten Salami-Probierstand der Salamisten, welcher am kommenden Samstag auf der Haupteinkaufsstraße Zeil als friedliche Werbung für den salamistischen Glauben betrieben werden sollte. Die Frankfurter Salamistenszene reagierte auf diese Maßnahme empört, gehören sie doch zu den eher als gemäßigt eingestuften Rindioten.

„Da will man seine religiösen Gefühle mit anderen Menschen öffentlich ausleben und den Frankfurtern mal eine echte Freude mit guter Wurst bereiten – schon wird man mit radikalen Salamisten in einen Ein-Topf geworfen“,

kommentierte ein Sprecher der Frankfurter Gruppierung aufgebracht.

„Die Stadtverwaltung kann wohl nicht nachvollziehen, dass es auch Menschen gibt, die nicht ständig diese langweiligen Frankfurter Würstchen essen wollen,“ diktierte er den versammelten Medien in deren Notizbücher.

Was zurück bleibt ist ein fader Beigeschmack. Aber da war wohl nur die Wurst sehr schlecht gewürzt.

Besonderer Hinweis für Mitarbeiter der Firma „Verfassungsschutz“:
Dies ist eine Satire


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Salamisten erobern Deutschland

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