Schon vorgesorgt?

von Johannes

Je mehr man unser Geld- und Finanzsystem durchschaut, desto eher ist die eigene Bereitschaft vorhanden, sich für den Notfall vorzubereiten.

Das Sterben des Systems geht langsam vonstatten und viele Prognosen eines erwartenden Zusammenbruchs haben nicht gehalten. Nichtdestotrotz stehen wir immer noch vor einem epochalen Crash, von dem niemand weiss wann dieser stattfinden, noch wie dieser ablaufen wird. Wir müssen allerdings in Anbetracht der gigantischen Summen, um die es mittlerweilen geht (mehrere hundert Billionen €uro bzw. US-Dollar!!!) mit dem schlimmsten Szenario rechnen.

Wer keine Gefahren eines Zusammenbruchs unseres Geldsystems sieht, der setzt sich entweder nicht kritisch mit diesem Thema auseinander, ist von den Mainstreammedien indoktriniert oder ignoriert dies. Wobei meiner Erfahrung nach, vor allem die Ignoranz diesem Thema gegenüber das wohl grösste Problem ist, gefolgt von den „ewig positiven Nachrichten“ des Mainstreams.

Dabei ist es realtiv leicht und kostengünstig, sich zumindest eine Basis an Notvorräten anzulegen, mit denen man mal einige Wochen „überleben“ kann. Denn alle historischen Notzeiten haben gemeinsam, dass während der ersten Wochen über 10% der Bevölkerung verhungert und/oder verdurstet sind!

Am Land, zumindest in Österreich, ist meist ein Grundvorrat an Lebensmittel und Getränken für mehrere Wochen in den Haushalten vorhanden. Das hat damit zu tun, dass nicht jeden Tag eingekauft wird, sondern wöchentlich oder zweiwöchentlich. In den Städten leben die Menschen meist „just in time“, man kauft, was man unmittelbar auch verbraucht. Auch Platzmangel in kleineren Wohnungen lassen oft keine grössere Vorratshaltung zu.

Doch mit ein wenig Wille und Planung geht alles!

Mittlerweile warnen nicht nur systemkritische Internetseiten vor einem Zusammenbruch unseres Systems, sondern auch bekannte Experten bis hin zu staatlichen Stellen (zB. Zivilschutz). Dies einfach abzutun und zu ignorieren kann im Notfall böse enden!

Deshalb sollten in jedem Haushalt vorhanden sein:

  • Lebensmittel pro Person für mindestens 6 Wochen
  • Trinkwasser pro Person für mindestens 6 Wochen oder eine entsprechende Wasseraufbereitungsanlage
  • Stromunabhängiges Radio
  • Kerzen, alternative Leuchtmittel, autarke Heizmöglichkeiten mit entsprechender Menge an Brennstoff
  • Decken, Werkzeug, Plastikfolien (als Fensterscheibenersatz), etc.

Es gibt sehr gute Lektüre und Webseiten, die sich diesem Thema ausführlich widmen. (zB. krisenvorsorge.com)

Vor allem in Haushalten mit mehreren Personen (Familienhaushalte) muss man sich der Verantwortung anderen, speziell seiner Kinder wegen, bewusst werden.

Mögen wir hoffen, dass der Ernstfall nie eintreten wird! Doch wenn unser Geldsystem crasht, weiss niemand, wie die Infrastruktur aufrecht erhalten werden kann. Tage oder Wochen ohne einer Möglichkeit Lebensmittel und Trinkwasser einzukaufen sind zu erwarten.

Und wenn dieser Crash in der Zeit zwischen Oktober und März passiert, dann hilft auch kein Stück Land, das man neu bebauen kann, denn bis zur nächsten Ernte kann es zu lange dauern!


Quelle und Kommentare hier:
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