Sexuelle Früherziehung: Schule erzwingt frühzeitige Indoktrinierung

Von Peter Helmes

Der Druck von Links-Grün und deren Medienfreunden auf Bildungspolitik und Eltern nimmt unglaubliche Ausmaße an. Offensichtlich verzweifeln die grünen Ideologen an der „Unbelehrbarkeit“ der „Bürgerlichen“; denn es ist nicht zu übersehen, daß „das Volk“ die Nase voll hat von unnatürlichen „Bildungs- und Aktionsplänen“.

Immer mehr Bürger gehen auf die Straße, um gegen die „Genderisierung der Gesellschaft“ zu protestieren. Eine erfreuliche Entwicklung; denn immer mehr Bürgern wird bewußt, was da an Entsetzlichkeiten geplant ist. Sie, die Links-Grünen, basteln einen „neuen Menschen“, eine „neue Natur“. (Wir haben schon häufig darüber berichtet.)

„Sexuelle Vielfalt“ – eine Spielwiese für Pädophile und „Reformpädagogen“

Dr. Lothar Gassmann, Ev. Freikirchliche Gemeinde Pforzheim, schreibt dazu an den Autor: „In vielen Bundesländern wird derzeit (bereits mit einigem Erfolg) versucht, die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen. Es kommt dadurch zu einer unnatürlichen Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen. Die Grundschule wird durch „Sexuelle Vielfalt“, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung regelrecht „auf den Kopf“ gestellt.

In einem Kindergarten wird einer jungen Mutter erklärt:

„Bei uns werden Eltern nicht mehr als ´Vater und Mutter` bezeichnet, sondern als ´Elter 1` und ´Elter 2`, also geschlechtsneutral. Außerdem gibt es bei uns eine ExtraKuschelecke, in der die Kinder gemeinsam ihre Sexualität erforschen können.“

Als die Mutter das hört, nimmt sie ihr Kind und verabschiedet sich. Deutschunterricht in einer staatlichen Schule: Die Schüler sollen Sätze zu verschiedenen Oberbegriffen zuordnen. Dem Oberbegriff „Familie“ soll der Satz zugeordnet werden: „Wir heißen Peter und Klaus und sind eine besondere Familie.“ Was ist nur in Deutschland, in der Schweiz, in Europa und vielen weiteren Staaten der Erde los? Welcher Geist hat sich hier eingeschlichen?

„Peter und Klaus – eine besondere Familie“

In Deutschland gehen tausende, in Italien und Frankreich bereits Millionen Menschen gegen die Gender-Ideologie auf die Straße. Diese soll überall durchgedrückt werden. Es ist Zeit, sich zu wehren. Wehren auch Sie sich! Ein Generalangriff auf die Seelen unserer Kinder ist im Gange. Sie sollen dem Elternhaus entzogen und Einflüssen einer Umerziehung ausgesetzt werden, die sich Eltern nicht im Traum vorstellen können. Der Hintergrund liegt in der neomarxistischen Reformpädagogik in Verbindung mit den Bewegungen des Radikalfeminismus und Genderismus.

Ihr Hauptziel ist: Sie will alle überlieferten Werte und Autoritäten, insbesondere biblisch-christliche Werte, hinterfragen und abschaffen: die Autorität Gottes, die Autorität eines intakten Elternhauses mit Vater und Mutter, die Autorität verantwortungsbewußter Lehrer und Erzieher usw. An ihre Stelle sollen sozialistische Umerzieher (Veränderungsagenten) treten.

Staat statt Eltern, Bevormundung statt Geborgenheit

Diese „Reformpädagogik“ will zu diesem Zweck Kinder von frühester Kindheit an ihren Eltern entfremden und unter die Kontrolle des Staates bringen. Daher müssen schon für Kleinstkinder Krippenplätze geschaffen werden. Sie will Kindern schon von frühester Kindheit an angebliche sexuelle Bedürfnisse aufzeigen und sie mit sämtlichen sexuellen Abartigkeiten bekanntmachen. So werden sie am ehesten aus der Geborgenheit eines intakten Elternhauses und aus der Beziehung zu Gott herausgelöst. Sie will die traditionelle Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern, zerstören und durch alle möglichen Arten von sogenannten „alternativen Lebensformen“ (die die Bibel „Sünde“ nennt) ersetzen. Sie will die Autorität von Lehrern untergraben und die antiautoritäre Erziehung fördern. Die Kinder sollen selber Lernziele fordern und durchsetzen können.

In der Praxis hat die antiautoritäre Erziehung nie funktioniert, sondern die Kinder und Jugendlichen in Chaos, Verzweiflung, Depression und Drogenelend gestürzt. Sie will die Autorität Gottes und seiner Vertreter in Kirchen untergraben. Stattdessen sollen sozialistische Systemveränderer die einflußreichen Stellen in den Kirchen übernehmen. Sie will Einfluß auf die Medien (Radio, Fernsehen, Internet) nehmen.

Gender Mainstreaming – die einflußreichste Ideologie heute

Gender Mainstream behauptet, daß der Mensch nicht mehr Mann und Frau sei, sondern neutral und je nach dem, was er sein möchte, sich ständig “umfühlen” könne. Auch „Vater und Mutter“ sei abgeschafft. Offiziell gibt es nach Meinung einiger extremer Vertreter nur noch das Wort “Elter”. Der lettische lutherische Erzbischof Janis Vanags meint hierzu:

„Ich erinnere mich, daß ich als Kind etwas von einem Staat las, in dem die Hunde mit Polizeimethoden gezwungen wurden zu miauen und die Katzen gezwungen wurden zu bellen, doch ich habe bis heute gedacht, daß solche Vorkommnisse in das Reich der Fabeln und Fantasien gehören. Dennoch scheint es, daß ich mich geirrt habe. Bisher war es der Welt halbwegs klar, daß Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat, und daß der Mann nicht dasselbe ist wie die Frau und die Frau nicht dasselbe wie der Mann. Seit einigen Jahrzehnten behauptet eine der größten Bewegungen sowohl in der Welt als auch in der Kirche das Gegenteil und ist mit allen Mitteln bemüht, ihre Ansicht in das Bett des Prokrustes zu zwingen.“ (Soweit die Nachricht von Dr. L. Gassmann)

Gender Mainstreaming – Politischer Klassenkampf zur „Dekonstruktion“ der gottgegebenen Ordnungen

Was vielen nicht klar ist: Bei der „Genderisierung“ geht es nicht nur um Geschlechterfragen, sondern vor allem um die – höflich ausgedrückt – Umwandlung unserer Gesellschaft. In Wirklichkeit handelt sich um eine Programm der Gesellschaftszerstörung, um die Schaffung eines „neuen Menschen“ – unter Ausrottung aller unserer bisherigen Werte. In den beiden folgenden Auszügen zur Rolle der Frau aus dem Blickwinkel der Linken und zur Queer-Theorie wird dies überdeutlich:

Die Linkspartei z. B. schreibt:

„Die Stellung der Frau in der Gesellschaft ist nicht immer dieselbe gewesen. Frauenunterdrückung ist mit der Entstehung der Klassengesellschaft aufgekommen und das vor Tausenden von Jahren. (…) Der wirklichen Emanzipation der Frau stehen die Herrschenden im Wege. (…) Von Kindheit an werden Mädchen auf Reproduktionsarbeit vorbereitet. (…) Die herrschende Form der Familie ist nichts anderes als die Gemeinschaft, die die Frau dazu zwingt die neue ArbeiterInnengeneration heranzuziehen. Die Reproduktion der Mitglieder einer Familie wird den Frauen seit tausenden von Jahren einfach aufgezwungen. Der Kapitalismus braucht die unterdrückte Stellung der Frauen also um überhaupt zu bestehen. Aus diesem Grund kann sich die Frau in diesem System auch nicht befreien ohne dass sie die gesamte Befreiung der Arbeiterklasse anstrebt. Frauenbefreiung wird erst im Sozialismus möglich. Die proletarische Frauenbewegung geht einher mit der sozialistischen Revolution. Im Sozialismus werden die durch die kapitalistische Klassengesellschaft geschaffenen sozialen und politischen Verhältnisse allgemein, und zwischen den Geschlechtern zueinander im Besonderen, umgewälzt und restlos beseitigt. In der Befreiung der gesamten ArbeiterInnenklasse, im Sozialismus und Kommunismus, liegt daher der Schlüssel zur Befreiung der Frau. Kommunistische „Ideale“

(Zitat aus der Internetseite der Partei „Die Linke“: Quelle: http://portal.dielinke-in-sachsen.de/partei.asp?iid=2112&mid=30&uid=53)

Die nächste Stufe: „Queer Theory“

„Queer“ (engl.) = seltsam, sonderbar, schwul, Falschgeld

„Queere Politik setzt das „Projekt der Lesbian and Gay Community weiter fort Heterosexualität als Normalitätsregime zu kritisieren. (…) Vor allem die Transgender, Transsexuellen und Intersexuellen Bewegungen weisen darauf hin, dass auch lesbisch schwule Politik Zweigeschlechtlichkeit reproduziere. (…) Zentrale Elemente der Queer Theory sind die Betonung der Differenzen zwischen Frauen und die Problematisierung normativer Heterosexualität.“

„Ins Deutsche ließe sich Queer vielleicht am ehesten mit „pervers“ übersetzen. Nur dass hier niemand auf die Idee käme, von „perverser Theorie“ oder „perverser Politik“ zu sprechen.“

(Zitat aus der Internetseite einer radikal-kommunistischen Jugendbewegung. Quelle: http://www.feministisches-institut.de/queertheory/ 2) Quelle: Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe: Queer Theory und Queer Politics. In: UTOPIE kreativ, Heft 156 (Oktober 2013). S. 920. Quelle: Quelle: http://www.onesolutionrevolution.de/sexismus-homophobie/die-befreiung-der-frau/

Gehirnwäsche durch staatliche Früherziehung

Voraussetzung einer funktionierenden Gehirnwäsche ist eine möglichst frühzeitige staatliche Kindererziehung. Gender ist ein politisches Umerziehungsprogramm zum sozialen, flexiblen Geschlecht, dem „neuen Menschen“, der frei ist von „zwanghaften religiösmoralischen Vorstellungen“ Gender und Queer richten sich frontal gegen die Ordnungen Gottes sowie seine Gebote für Ehe, Familie, Männer und Frauen. Die Kernbegriffe sind sexueller und klassenkämpferischer Natur.

Schulzwang zum Frühsex

Das bisher Geschriebene vorausgeschickt, wird verständlich, was „der Staat“ – hier in Gestalt einer Schule bzw. eines Ordnungsamtes – Eltern zumutet. Die „Gemeinden-Vereinigung der Evangeliumschristen-Baptisten in Deutschland (Kontaktadresse: Eduard Elscheidt, Brüssower Str. 6, 33154 Salzkotten; Tel.: (0 52 58) 39 72; E-Mail: elscheidt@gmx.net)“ schreibt am 22.06.15 an alle Gemeinden der Vereinigung:

„Eilige Mitteilung!!!

Liebe Geschwister und Freunde, die Geschwister aus der Gemeinde Schwelm teilen uns mit:

am 22.06.2015 um ca. 07.30 Uhr wurde der kranke 10-jährige Artur Pfaffenrot von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Wuppertal (NRW) von zu Hause abgeholt und der schulischen Sexualerziehung zwangszugeführt.

Bereits vor etlichen Wochen hat die Klassenlehrerin des Jungen, Frau Clemens, angekündigt, in den letzten drei Wochen vor den Ferien Sexualerziehung in der Klasse durchzuführen. Alle Versuche der Eltern, eine Befreiung von diesem Fach für ihren Sohn zu erwirken, scheiterten. Frau Clemens kündete sogar an, diese Sexualerziehung gerade für Artur durchführen zu wollen, da die anderen Kindern das alles schon wüssten, Artur dagegen unzureichend aufgeklärt sei und im Notfall nicht wissen würde, was man tun solle, um die Entstehung eines Kindes zu verhüten. Da die Sexualerziehung, die die Lehrerin ihrem Kind vermitteln wollte, geradezu gegensätzlich zu den Wertvorstellungen der Erziehungsberechtigten ist, die die biblische Auffassung vertreten, dass Ausleben der Sexualität nur für die Ehe bestimmt ist und ein jedes, auch „ungeplantes“ Menschenleben wertvoll und schützenswert ist, sahen sie sich gezwungen, ihr Kind in der Zeit, in der die „Sexualaufklärung“ in  der Schule durchgeführt würde, vom Unterricht fernzuhalten. Zwei Wochen lang besuchte der Junge die Schule nicht, weil das Lehrpersonal es ablehnte, den Eltern den konkreten Stundenplan mitzuteilen.

 Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag bekam der Junge erste Anzeichen der aufkommenden Magen-Darm-Grippe, so dass die Mutter sich entschlossen hatte, am Montagmorgen mit ihm einen Arzt aufzusuchen. Aber dazu kam es leider nicht. Bereits um 7.30 Uhr klingelte es an der Haustür. Ahnungslos öffneten die Eltern und standen zwei Mitarbeitern des Wuppertaler Ordnungsamtes gegenüber, die sofortigen Einlass begehrten. Diese teilten ihnen mit, dass sie den Jungen auf Antrag der Schule dem Sexualunterricht zwangszuführen sollten. Als die Eltern daraufhin erklärten, der Junge sei erkrankt, zeigte einer der Ordnungshüter zuerst Verständnis, der andere wollte aber trotzdem auf der Zwangszuführung beharren. Auch der Anblick des verängstigten Jungen, der mit seiner „Kotzschüssel“ dasaß und dessen Kleidung deutliche Spuren der Erkrankung aufwies, änderte seinen Beschluss nicht. Dem kranken Jungen wurde nicht einmal gestattet, sich umzuziehen, sondern man brachte den weinenden und sich wehrenden Artur zu dem Fahrzeug, mit dem er abtransportiert wurde. Als der Junge in der Schule abgeliefert wurde, versuchte der Vater, der mit seinem Auto hinterhergefahren war, der Schulleiterin Frau Thönes den Sachverhalt noch einmal zu schildern; doch auch sie blieb hart und erteilte dem Vater Hausverbot. Als der Vater sich trotzdem weigerte, das Schulgelände zu verlassen, bestellte die Rektorin die Polizei; die in ca. 20 Minuten angekommenen Beamten wiesen Herrn Pfaffenrot darauf hin, dass sie ihn im Falle eines Hausfriedensbruchs festnehmen würden. So musste der Vater unverrichteter Dinge die Schule verlassen und seinen kranken Jungen der behördlichen Willkür preisgeben.

 Wir bitten alle, die ein Herz dafür haben, die Eltern im Gebet und mit Bittgesuchen zu unterstützen, damit sie ihr natürliches Erziehungsrecht gemäß ihrer Überzeugung und gemäß dem Grundgesetz (Art. 4 und Art. 6) auch in Deutschland ausüben dürfen.“

Adressen für Petitionen:

Fritz-Harkort-Schule, Am Timpen 47, 42389 Wuppertal, Rektorin Frau Thönes, Klassenlehrerin Frau Clemens. fritz-harkort-schule@stadt.wuppertal.de

Schulamt Wuppertal, Alexanderstr. 18, 42103 Wuppertal, Schulamtsdirektor Herr Fischer, schulaufsicht@stadt.wupertal.de

Ordnungsamt Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, Ressortleiter Herr Wolff, 42275 Wuppertal, ordnungsamt@stadt.wuppertal.de

Elternverein NRW e.V., Frau Regine Schwarzhoff, Erlemannskamp 30, 45659 Recklinghausen, schwazrhoff@versanet.de

Eine kleine Bitte an alle Leser, die sich an die angegebenen Adressen wenden wollen: Bitte bleiben Sie sachlich und höflich! Das nutzt eher als Schimpfen.


Quelle und Kommentare hier:
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