Soldaten erzählen: Klaus Christoph Marloh – Oberleutnant deutsche Kriegsmarine

Geschichte aus 1. Hand – Die Antwort auf Guido Knopp !

Kamerad Klaus Christoph Marloh ehem. Marine Oberleutnant / U-Boot Offizier der deutschen Kriegsmarine sprach am 22.10.2006 in Dresden über seine Ausbildung, Fronteinsätze und Nachkriegszeit.

K. C. Marloh Jahrgang 1923 fuhr als Angehöriger der 34. Minensuchflottile auf Minensuchbooten vor Hollands Küste sowie in der südlichen Biskaja. Im Herbst 1942 kam er als Fähnrich auf U-517, wo er erste erfolgreiche Feindfahrten im Lorenzstrom absolvierte. Nach erfolgreicher Wachoffizierausbildung kam er als II. WO auf das legendäre U-Boot 123, welches bis vor die US-Küste lief. Auf ihm wurden insgesamt 4 Ritterkreuzträger sowie ein Eichenlaubträger produziert!

1944 bekam seine Besatzung eines der neuesten Elektro U-Boote – U-2506. Hier wurde er 1. Wachoffizier und rechte Hand von Kommandant Horst von Schröter. Auf U-2506 wurde Marloh auch Zeuge von der Torpedierung der „Wilhelm Gustloff“ mit über 10.000 Flüchtlingen an Bord, welches sich in unmittelbarer Nähe aufhielt.

Nach der Kapitulation wurde U-2506 vor Irland versenkt und Marloh kam in britische Kriegsgefangenschaft, wo er bis zuletzt die Kriegsflagge von U-2506 in seiner Feldflasche bewahrte. Klaus Christoph Marloh ist einer der wenigen die überlebt haben und uns Bericht erstatten kann!

 

 


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