Steinmeier? NOT MY PRESIDENT!

Von Jürgen Elsässer

Die CDU ist umgekippt und unterstützt seit heute früh auch Frank Walter Steinmeier als künftigen Bundespräsidenten. Damit würde, nach dem nationalmasochistischen Pfaffen und Asyl-Onkel Gauck, die nächste Blockflöte im Schloss Bellevue residieren.

Steinmeier ist nicht nur ein Verräter an der alten SPD-Entspannungspolitik gegenüber Moskau, er flankierte jede Kriegstreiberei der NATO in der Ukraine und in Syrien. Trump bezeichnete er als „Hassprediger“ – obwohl der, im Unterschied zu ihm, ein vom Volk gewählter Präsident ist und die Interessen des Volkes verteidigt.

Vor allem ist Steinmeier ein begnadeter Langeweiler vor dem Herrn. Wenn er in der Tagesschau oder anderswo auftritt, bricht im ganzen Land die Wasserversorgung zusammen, weil jeder in der Zeit lieber aufs Klo zum Pinkeln geht.

Wie kein Zweiter, vielleicht mit Ausnahme von Mutti himself, beherrscht er die Kunst des wortreichen Nichtssagens. Wo Trump Klartext redet und die „irrsinnige“ Merkel wegen ihrer Volksaustauschpolitik attackiert, gibt er parfümierte Fürze von wegen „Weiter so“ von sich. Tatsächlich, Häuptling Silberlocke ist der ideale Kompromisskandidat für die Blockparteien, weil er ihre geistige Leere so wunderbar personifiziert.

Für das Volk kann er nicht sprechen, das ist klar.

Was jetzt nötig wäre: Dass die AfD eine Kampagne macht für die Direktwahl des Präsidenten durch das Volk nach amerikanischem Vorbild. Ein guter Anfang wäre, dass die AfD selbst ihren Kandidaten durch Volksversammlungen in verschiedenen Großstädten in einer Urwahl unter verschiedenen Vorschlägen bestimmen lässt. Zwar hat die AfD schon einen Kandidaten nominiert. Den guten Mann kennt aber niemand, nicht mal ich als Vielleser könnte seinen Namen nennen. Die AfD könnte die Volksdemokratie im Kleinen bei ihrer Kandidatenkür praktizieren, die dem Volk im Großen leider immer noch verwehrt wird.


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