Suhl: Die Katze ist aus dem Sack!

Von Klaus Lelek

Pogrome in Flüchtlingsunterkunft. Nehmen wir Flüchtlinge oder Verfolger auf – oder gar Eroberer? Biedermann und die Brandstifter in der bunten, dekadenten Republik Blödistan.

Wer geglaubt hat geschundene, verfolgte  Menschen  fliehen vor Diktaturen und Bürgerkriegen, flüchten vor einem System und einer Weltanschauung, die sie bettelarm, rückständig und ungebildet gemacht hat, um in einem Land zu leben,  das pluralistisch, tolerant, weltoffen demokratisch, die Menschenrechte achtend, ihnen Schutz und Sicherheit und eine bessere Zukunft gewährt…

Wer weiterhin geglaubt hat, diese Menschen würden sich als neue Bürger in eine offene Gesellschaft integrieren (wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden wäre) …

Für alle diese Traumtänzer und Elfenbeinturmbewohner dürfte der 20. August 2015 wohl eine Markierung im Kalender wert sein, Endpunkt einer lang gehegten Illusion, als ein Hasserfüllter islamistischer Mob mit dem Schlachtruf der Dschihadisten in Suhl endlich allen zeigte was er von rechtstaatlichen Regeln und den Grundlagen friedlichen Zusammenlebens hält.

Was sich in Suhl abgespielt hat – die Hasserfüllte Intoleranz in Religionssachen mit pogromartigen Lynchszenarien – ist in den Herkunftsländern der Flüchtlinge grausame Realität. Die Frage, die sich stellt lautet daher: Warum wird das, was Bürgerkriege, Flüchtlingsströme, Not und Elend ausgelöst hat, hier in einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft munter weiter praktiziert und dabei noch Staatsorgane angegriffen, die demokratische Grundrechte schützen wollen?

Was suchen diese vermeintlichen „Flüchtlinge“ hier, die doch in ihren Heimatländern genug Gelegenheit haben Andersdenkende zu verfolgen. Welchen Grund haben diese Menschen nach Deutschland zu „fliehen“ und „Asyl“ zu suchen. Vor wem fliehen sie überhaupt?

Sind sie nicht selbst Verfolger, die die Gunst der Stunde nutzen  ihre mörderische Ideologie in andere Länder zu exportieren und sich dabei ähnlich verhalten wie Max Frisch  Mitleidheischender Prolet Josef Schmitz, in dem verdächtig wenig aufgeführten Theaterstück „ Biedermann und die Brandstifter“?

Dabei ist das, was in Suhl für Aufregung sorgt bereits vor Monaten in ähnlicher weit weniger spektakulärer Form in Burbach/Westerwald passiert, als eine geschundene koptische Flüchtlingsfamilie von muslimischen „Migranten“ bedrängt um ihr Leben fürchten musste.

Das nüchterne Fazit lautet, dass wir nicht nur echte Kriegsflüchtlinge wie Kurden, Aleviten, Yesiten, orientalische Christen, sondern auch deren Verfolger aufnehmen und Asyl gewähren. Und zwar im verstärkten Maße.

Die zweite unbequeme Wahrheit ist, dass jene, sich bei Biedermann einnistende Brandstifter für die wirklich verfolgten echten Migranten neue Verfolgungsszenarien schaffen.

Die Lösung kann nicht lauten Ethnien zu trennen – wer in einer demokratischen Gesellschaft leben will muss deren Regeln akzeptieren – sondern jene die eine Bedrohung darstellen sollte man  sofort abschieben!!!!!!

Ganz im Sinne der echten Flüchtlinge, die durch solche Leute bereits in ihren Herkunftsländern die Hölle auf Erden erlebt haben.

Wie in Biedermann und die Brandstifter wird bereits Benzin in unserem Haus gelagert. Wann dies ist die Luft fliegt ist nur eine Frage, der immer knapper werdenden Zeit.


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