Die lustige Hanffibel

Die lustige Hanffibel

Nutz-Hanf war ehemals ein fester Wirtschaftszweig in Deutschland.
Im Deutschen Reich, bzw. im damaligen Deutschland wurde Hanf als fester landwirtschaftlich-industrieller Bestandteil der deutschen Wirtschaft angebaut. „Die lustige Hanffibel“ wurde aufgelegt, um für den Hanfanbau zu werben. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Nutzpflanze Hanf endgültig der Garaus gemacht. Es muß hierbei zwischen THC-armen und THC-reichen Hanfsorten unterschieden werden.

Aus dem Rohstoff der Hanffasern lassen sich Dämm- und Isolierstoffe gewinnen, Hanf ist Grundlage für zahlreiche Textil- und Papierprodukte. Aus den proteinreichen Hanfsamen lassen sich kosmetische Präparate, aber auch Nahrungsmittel gewinnen. Die Hanffaser ist ungewöhnlich elastisch, reißfest und dabei haltbar. So nutzen zum Beispiel Automobilkonzerne wie Daimler-Chrysler, VW oder Volvo Hanffasern zur Herstellung von Auto-Innenverkleidungen.

Im Gegensatz zu aus Holz gewonnenem Papier hat Hanfpapier eine wesentlich höhere Wertig- und Haltbarkeit: Es vergilbt so gut wie gar nicht. Nach einem Jahrhundert der Hanf-Verdrängung scheint das Ökowunder Hanf ganz langsam und allmählich wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu gelangen.

Warum wohl wird dieser universell und vielseitig einsetzbare Pflanzen-Rohstoff verteufelt und verboten? Wer könnte (fast schon symptomatisch-„stereotyp“) ein Interesse daran haben?

weiterführende Informationen, Quellen und Verweise:
https://archive.org/details/Die-lustige-Hanffibel

eine MOYO Film – Videoproduktion