Tennis-Eklat: Deutschlandlied statt BRD-Hymne :-)

von 3. Weg

Bei der Eröffnungszeremonie der Tennis-Begegnung zwischen den USA und Deutschland beim Fed-Cup auf Maui/Hawaii wurde zum Entsetzen der BRD-Gutmenschen die komplette erste Strophe des Deutschlandliedes anstatt der üblichen dritten von einem Sänger vorgetragen.

Mit bloser Fassungslosigkeit nahmen die deutschen Tennis-Spielerinnen das Absingen der 1. Strophe des Deutschlandliedes bei der Eröffnungszeremonie des Fed-Cup auf. Andrea Petkovic kommentierte laut tag24.de in völlige politischer Unwissenheit den Vorfall wie folgt:

Das war ein schockierender Moment. Das ist mit Abstand das Schlimmste, was mir jemals passiert ist in meinem Leben.“

Weiter hieß es von der Darmstädterin:

„Das war der Inbegriff der Ignoranz. Wir sind in 2017, wir sind im 21. Jahrhundert. Und dann kann und darf so etwas nicht mehr passieren.

Die Bundestrainerin Barbara Rittner formulierte es noch drastischer gegenüber Spiegel.de:

Das ist echt ein Skandal und unentschuldbar, eine respektlose Nummer. Ich hätte heulen können, denn es ist im Fed Cup immer ein heiliger Moment, ein Gänsehautmoment, die Hymne zu hören.“

Ein Skandal an der ganzen Sache ist lediglich die Unwissenheit der Spielerinnen und Funktionäre des BRD-Teams in dieser Angelegenheit. Das Deutschlandlied, auch „Lied der Deutschen“ genannt, entstand im Jahr 1841, somit schon weit vor der Zeit des Nationalsozialismus und spiegelt vielmehr den Wunsch wieder, daß alle Deutschen in einem geeinten Deutschland leben möchten. Es ist als völlig normal anzusehen, daß wir Deutschen alle 3. Strophen unserer Nationalshymne singen, denn Deutschland ist auch heuter wieder geteilt. Hierzu aber später mehr.

Rassistische Anspielungen Petkovic’s

Kein gutes Licht werfen die Äußerungen der fassungslosen Petkovic (Siehe  tag24.de) nach dem „Nationalhymnen-Eklal“ auf ihr persönliches Weltbild:

„Ich habe mich noch nie in meinem Leben so respektlos behandelt gefühlt. Wenn wir irgendwo in Timbuktu spielen oder weiß der Geier wo, okay, aber in Amerika? Im 21. Jahrhundert?

Wäre dieser Vorfall in einem afrikanischen Staat passiert, wäre es nach Ansicht Petkovic’s nachvollziehbar und entschuldbar gewesen. Warum? Sind Afrikaner dümmer als Europäer oder Amerikaner? Traut Petkovic diesen Menschen bzw. Staaten so einen Fehler eher zu? Ist dieser Argumentation nicht etwa rassistisch begründet? Was für ein Weltbild vertritt denn hier die junge Darmstädterin? Frau Petkovic, wir leben schließlich im 21. Jahrhundert!

Deutschland ist größer als die BRD

Der 8. Mai 1945 stellt eine bis dato noch nicht da gewesene Zäsur in der deutschen Geschichte dar. Unserem Volk wurden nicht nur große Teile der Heimat geraubt, Millionenfach das Leben genommen, sondern auch die Volksseele zerstört.

Die sogenannten „Befreier“, wie sie gerne seit 72 Jahren genannt werden, haben uns letztendlich von unserer Identität befreit. Nicht ohne Grund befindet sich unser Vaterland in solch einem desolaten Zustand und unser Volk vor der Auslöschung durch Geburtenmangel und Negierung des völkischen Seins. Daher wird es auch immer schwieriger, das Elend und Leid unserer Urgroßeltern und Großeltern der jungen Generation näher zu bringen und begreiflich zu machen.

Stehen wir doch schon selbst fassungslos vor ihren Gräbern und können nur erahnen, was ihnen alles nach diesem unsäglichen Datum widerfahren ist, obwohl ein großer Teil von uns die alten Geschichten der Erlebnisgeneration noch in irgendeiner Art und Weise zu Gehör bekommen hat.

Die Tabuisierung alliierter Gewaltverbrechen gegen unser Volk und unseren ausländischen Verbündeten führt seit Jahrzehnten dazu, dass annähernd eine ganze Generation in die absolute Bedeutungslosigkeit geführt wurde.

Immer weniger Landsleute nehmen Anteil am Schicksal der eigenen Verwandten, geschweige denn am Leid der Volksgenossen. Ganz gleich ob es sich um Zivilisten oder aber Soldaten handelte, die Peiniger hatten kein Erbarmen mit ihnen.

Wir stehen daher in der Pflicht, ihr Andenken zu bewahren. Verdanken wir doch unseren Ahnen so viel. Ohne ihre Existenz wäre auch die unsere nicht vorstellbar. Sie mussten vor über 70 Jahren Elend, Leid und Qualen über sich ergehen lassen, in der unerschütterlichen Hoffnung, dass ihre Kinder und Kindeskinder noch eine Zukunft in ihren Händen halten können. Ihr Glaube und ihre Zuversicht ließen sie zu einer Gemeinschaft verschmelzen, in der jeder seinen Platz fand und für das Überleben seiner Landsleute in treuer Pflichterfüllung kämpfte.

Dabei spielte es keine Rolle, ob eine junge Mutter das eigene Leben für das Leben ihrer Kinder gab, der Frontsoldat, trotz feindlicher Übermacht, bis zum letzten Atemzug ritterlich kämpfte, um die Flucht deutscher Frauen, Kinder und Greise zu ermöglichen oder aber heranwachsende Jungen und Mädel, aber auch alte Männer zu den Waffen griffen und ihre Familien und die Heimat verteidigten.

Ihnen allen verdanken wir heute unser Dasein.

Ohne ihren Opfermut und ihre Hingabe für Volk und Vaterland wäre noch eine weitaus größere Zahl an Deutschen ermordet worden. Zum Gedenken an das Schicksal der Heimatvertriebenen und dem Bekenntnis zu Gesamtdeutschland führt die Partei „Der III. Weg“ einmal jährlich eine Aktionswoche unter dem Motto „Verzicht ist Verrat „ durch.

Das Lied der Deutschen

Seit über 175 Jahren besteht das „Lied der Deutschen“. Daher möchten wir nochmal die Geschichte unserer Nationalhymne darstellen. Die Uraufführung des „Lied der Deutschen“, auch Deutschlandliedes genannt, fand am 5. Oktober 1841 in Hamburg statt. Die Melodie des Liedes stammt ursprünglich aus dem Kaiserlied von Joseph Haydn, welche auch zur österreichischen Kaiserhymnen gespielt wurde, den Text dichtete später August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hinzu.

Zur Nationalhymne wurde das Lied erst 1922 in der Weimarer Republik. Auch die Nationalsozialisten verwendeten es weiter, zu offiziellen Anlässen allerdings nur die erste Strophe.

Nach dem 2. Weltkrieg und in den ersten Jahren der BRD gab es keine Nationalhymne, was dazu führte, dass andere Lieder zu entsprechenden Anlässen gespielt wurden. Erst 1952 wurde entschieden, wieder das „Lied der Deutschen“ zu verwenden und zu offiziellen Anlässen aber nur die dritte Strophe zu singen.

Der Verzicht auf die ersten beiden Strophen verhinderte jedoch nicht, dass man bei der ersten Gelegenheit mit dem Singen den Unmut der internationalen Presse auf sich zog. Diese warf den Deutschen das “Fortbestehen einer nationalistischen Gesinnung“ vor. Nach der sogenannten Wiedervereinigung 1991 wurde das Verwenden der dritten Strophe als Nationalhymne erneut bestätigt.

Das Singen lediglich der dritten Strophe wird oft damit begründet, dass insbesondere die erste Strophe, in der es heißt „Deutschland, Deutschland über alles“, einen übertriebenen Nationalismus verbreite. Die Aussage “Deutschland über alles” wird von vielen so verstanden, als riefe man die Deutschen dazu auf, fremde Völker zu unterdrücken.

Zum einen beruht diese teils bewusste Fehlinterpretation auf der Tatsache, dass Nationalismus in der BRD ausschließlich negativ belegt ist, zum anderen zeigt sich hier ein Mangel an historischen Kontext. Zurzeit als Hoffmann den Text dichtete, war Deutschland kein einheitlicher Staat sondern in kleine Fürstentümer zersplittert. Viele wünschten sich damals die Unterschiede zu begraben und alle Deutschen in einem Nationalstaat zu vereinen, und der Text Hoffmanns drückt genau dies aus. Somit drückt “Deutschland über alles” nicht den Wunsch aus, sich über andere Völker zu erheben, sondern ein geeintes Deutschland über die einzelnen Fürstentümer zu stellen.

Aus eben solchen Gründen halten auch wir als Partei „Der III. Weg“ daran fest, dass Deutschlandlied in allen drei Strophen zu singen. Zwar besteht Deutschland heute nicht mehr aus einem Flickenteppich aus kleinen und größeren Fürstentümern, allerdings hat sich im Zuge des Parlamentarismus die Zersplitterung in Parteien ergeben, die allesamt ihre jeweiligen Klientel und Partikularinteressen über das Wohl des deutschen Volkes stellen.

Für uns können niemals die Interessen einer Wählergruppe über diejenigen des ganzen deutschen Volkes stehen. Bei uns steht stets allen politischen Forderungen „Deutschland über alles“ voran.

Ein an Satire grenzender Vorfall in der jüngeren Geschichte des Deutschlandliedes ereignete sich im Jahr 2006. Dabei handelte es sich um eine Diskussion, ob man die dritte Strophe des Deutschlandliedes ins türkische übersetzten sollte. Grund für diesen Vorschlag war, dass dies die Integration von Türken in die deutsche Gesellschaft fördern solle. Hier zeigt sich, wenn Überfremdungsfetischisten von Integration reden, sie eigentlich die Zerstörung jeglicher deutscher Identität damit meinen.

Das Lied der Deutschen

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!


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