Über die Weltanschauung

von Alexander Berg

Wie gut, dass Wandel sich stets nur auf Meinungen, Bedeutungen und Ansichten über die Wirklichkeit bezieht und nicht auf die Wirklichkeit selbst. So sprechen wir stets von Interpretationen und Weltanschauungen und nennen dies dann vollmundig „die Realität“.

Auf diese Weise erhält der Begriff „Weltanschauung“ einen nicht religiösen Charakter, dem man ihm sonst nachsagt.

Jene Annäherung an die Wirklichkeit ist der Prozess der Bewusstwerdung, der natürliche Lernprozess, den wir bisher gegen einen künstlichen ausgetauscht haben.

Denn daraus leiteten wir unsere künstlichen Konventionen ab. Jene, die uns irgendwann – weil wir daran festhalten zu glauben müssen – wieder Zeiten, wie dies erleben lassen.

Konventionen sind gesellschaftlich vereinbarte Denk- und Verhaltensmuster und die Regeln eines Systems, was wir in uns tragen, es so erschaffen und eine Zeit lang erhalten – bis wir es wieder in Frage stellen.

Zitat-Link: Lucy

 


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