Umweltschützer: Der einwandrungsgetriebene Bevölkerungsboom belastet die Umwelt – also hört auf Kinder zu haben

Von Liam Deacon

Im Bericht einer Umweltschutzorganisation heisst es, dass das fast rekordhohe Bevölkerungswachstum in Großbritannien die Wirtschaft in den kommenden Jahren Millarden kosten wird. Anstatt aber dazu aufzurufen, die Einwanderung zu begrenzen meint der Bericht, die Bevölkerung soll doch weniger Kinder bekommen.

Es wird erwartet, dass die britische Bevölkerung zwischen 2015 und 2030 um 10 Prozent – 5,5 Millionen Personen – ansteigen wird, was insbesondere Strassen und die Infrastruktur belasten wird, wie Population Matters schlussfolgerte.

Die behaupten, dass Autofahrer im Jahr im Schnitt 12 Stunden mehr im Stau stehen werden als heute, was den Durchschnittshaushalb 600 Pfund im Jahr an verlorener Arbeitszeit kosten wird, sowie zu höheren Preise für die Lieferung von Produkten führen wird.

Die Gruppe setzt sich dafür ein, dass die Regierung mehr Geld für „Familienplanung“ ausgibt, worunter ein einfacher Zugriff auf Verhütungsmittel und Abtreibungen fallen, um den Bevölkerungsboom abzumildern.

Allerdings lag in den letzten Jahren auch die Nettoeinwanderung nach Großbritannien auf einem Rekordnivau. Das Nationale Statistikamt (ONS) schätzt, dass zwischen Juli und September 2016 etwa 335.000 Personen mehr ins Land kamen, als gingen.

Das ONS enthüllte auch, dass im selben Zeitraum 27,5 Prozent der in Großbritannien geborenen Kinder – dem höchsten je gemessenen Wert – eine Mutter hatten, die im Ausland geboren wurde, während die Geburtenrate von im Land geborenen Müttern um 0,4 Prozent sank.

Als Reaktion auf den Bericht schrieb der Moderator Chris Packham, der auch Pate von Population Matters ist, in der Times:

„In Großbritannien haben wir bereits die Wahl, wie viele Kinder wir haben wollen. Wenn wir wollen, dass sie eine natürliche Welt geniessen können – also eine blühende, unterstützende und natürliche Welt, die sie zum Überleben brauchen – dann müssen wir auch anerkennen, dass je mehr wir von ihnen haben, desto schwieriger wird es, ihnen dies zu bieten.

Wir alle brauchen Platz zum Atmen: Tiere, Pflanzen, Menschen. Wir sollten darum nicht kämpfen und wir müssen es auch nicht.“

Alistair Currie, der Kampagnenleiter von Population Matters sagte der selben Zeitung:

„Jeder Pendler kennt die Belastung, denen unser Transportsystem ausgesetzt ist und das letzte, was die Umwelt brauchen kann ist mehr Züge, Autos, Busse und LKWs, die noch mehr Schadstoffe ausstossen.“

Im Original: Environmentalists: Population Boom Will Cost UK Billions — So Stop Having Kid


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