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Uncle Sam verliert die Kontrolle über Deutschland

Eines der größten und einflussreichsten Wirtschaftszeitungen der USA schreibt, dass Deutschland die Liebe zu den USA verloren hat. Jedoch täuschen sich die Amerikaner in dem Glauben, dass Deutschland sie jemals geliebt hat.

Ohne besondere Notwendigkeit haben die Bomber der USA während des zweiten Weltkrieges eine große Anzahl von friedlichen Deutschen getötet. Nach dem Sieg planten die USA und Großbritannien Deutschland in mehrere kleine Fürstentümer aufzuspalten und die deutsche Industrie zu vernichten.

Heute zeigt sich im amerikanischen Image die mangelnde Bereitschaft Deutschland sein Gold wiederzugeben und die demonstrative Ausspähung deutscher Politiker. Es ist nicht verwunderlich, dass die Deutschen die USA nicht als den lieben Freund betrachten. The Wall Street Journal – USA: von allen führenden Ländern Europas haben die Deutschen die negativste Meinung von den USA, nach Griechenland.

Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer hält diesen antiamerikanischen Trend für gewaltig, was er auch letzte Woche in einem Interview äußerte. Der führende deutsche Nachkriegshistoriker Heinrich August Winkler spricht von einer im Jahr 2015 aufkommenden Mischung aus Antiamerikanismus und einer seltsamen Idealisierung der deutsch-russischen Annäherung.

Während unsere Blogger schreiben, dass Russland isoliert ist und sich die russische Wirtschaft an der Grenze eines Zusammenbruchs befindet, betrachten die amerikanischen Medien die Situation ein wenig nüchterner. Verschlagen sind selbst die Gespräche über Deutschlands Empörung aufgrund der Wiedervereinigung der Krim mit Russland.

Im Gespräch mit internationalen Journalisten kann Angela Merkel von einer Annexion reden um Washington zu Recht zu stimmen. Doch in der Innenpolitik ist das Thema des bösen Russlands ungeeignet und Frau Merkel versucht es zu vermeiden.

Vizesprecher der Duma Nikolai Levichev: es zeigt sich dass die Kanzlerin die Tagesordnung der G7 sowohl in den deutschen Medien als auch in den internationalen Medien unterschiedlich kommentiert. Der Artikel der Kanzlerin erschien am Dienstag in der kanadischen Zeitung The Globe and Mail und verunsicherte alle. Und in ihrem Interview am 30. Mai in der Süddeutschen Zeitung wurden die Prioritäten des bevorstehenden Gipfels ganz anders gesetzt.

Klima, Epidemien und das Freihandelsabkommen mit den USA. Über unseren Presidenten Wladimir Putin nur ein paar Worte und auch nur im Zusammenhang mit der Herangehensweise in der Syrien Krise.

Über die Ukraine – kein Wort!

Über die russische Krim – kein Wort!

Zum ersten Mal während der letzten 70 Jahre spüren die Deutschen die Kraft in sich, den Kampf für die Unabhängigkeit von den USA aufzunehmen. Ihre Entschlossenheit wird auch von der Absicht der USA, Europa mit der transatlantischen Partnerschaft zu ersticken, weiter angeheizt. Wenn es Washington gelingt das Geplante umzusetzen, wird die deutsche Wirtschaft geopfert. In der letzten Zeit veröffentlicht der deutsche Geheimdienst Informationen über Washingtons Überwachung deutscher Politiker.

Die Liste der Objekte, welche von der NSA in Deutschland überwacht wurden enthällt 400.000 Nummern. Abgehört wurden Politiker, Beamte und Geschäftsleute, die auch nur eine geringste Bedrohung von US-Interessen in Deutschland darstellen könnten.

Deswegen wendet sich Deutschland immer stärker in Richtung Russlands. Natürlich sollte man sich nicht zu früh freuen. Washington hat immer noch einen riesigen Einfluss auf deutsche Politiker. Jedoch sind die Amerikaner jetzt mit ihrem traditionellen Wahlkampf beschäftigt und müssen den Würgegriff um den Hals ihrer Kolonien lösen.

Damit hat Deutschland eine gute Chance sich von der sanften Sklaverei zu befreien, in der es sich seit den letzten 70 Jahren befindet.


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