US-Armee sucht neue Militärbasen in Deutschland

von Freeman

Die US-Armee will noch mehr Soldaten in Deutschland stationieren und sucht deshalb neue Standorte für Militärbasen. Ein Team der U.S. Army Europe besuchte neulich zwei Militäreinrichtungen in Norddeutschland, verkündete die US-Armee, eine Region ohne bisheriger amerikanischer Militärpräsenz.

Der Grund war, um die Einrichtungen zu evaluieren, sollte es einen Zuwachs an permanenter Stationierung von US-Streitkräften in Deutschland geben„, sagte USAREUR in einer Mitteilung.

Eine Entscheidung soll noch nicht gefallen sein. Besucht wurden die Orte Fallingbostel und Bergen, wo sich Truppenübungsplätze befinden und die britische Armee noch stationiert ist. Die Nähe zu Bremerhaven, ein wichtiger logistischer Eingangspunkt der US-Armee nach Europa, ist ein Entscheidungskriterium. Insgesamt überlegt das Pentagon, 4’000 Soldaten in Norddeutschland zu stationieren.

Das Foto zeigt den Konvoi der US-Armee bei der Ankunft am Schiessplatz Bergen-Hohne am 9. Januar 2017.

Als Begründung für die Aufstockung der Militärpräsenz auf dem europäischen Kontinent ist laut Pentagon, die „russische Intervention in der Ukraine„. 4’000 Soldaten entspricht ungefähr einer Brigade an Kampfeinheit. Es gibt zwei amerikanische Brigaden, eine in Vilseck in der Oberpfalz beim Truppenübungsplatz Grafenwöhr, das 2. Kavallerieregiment, und die 173. Luftlandebrigade in Vicenza, Italien.

Eine Entscheidung, mehr Streitkräfte in Europa zu stationieren, setzt die Genehmigung von Präsident Donald Trump voraus, der aber gesagt hat, die Europäer sollen sich mehr selber verteidigen, und er will bessere Beziehungen zu Russland suchen. Eine mögliche Vergrösserung der permanent stationierten amerikanischen Truppen in Deutschland ist noch eine Entscheidung von Obama.

Das trifft auch auf die Stationierung der 3. Panzerbrigade, 4. Infanteriedivision im Januar zu, die für neun Monate an die russische Grenze verlegt wurde, bis sie im Rotationsprinzip durch eine andere Brigade abgelöst wird. In den letzten Wochen ist auch eine Brigade der Armee bestehend aus Kampfhelikopter in Europa angekommen, welche in Osteuropa an Manövern teilnimmt.

Die Verlegung von amerikanischen Soldaten, Geräte und Waffen nach Europa, ist Teil der andauernden Operation „Atlantic Resolve“, welche zusammen mit anderen NATO-Streitkräften in den baltischen Ländern und in Polen Grossmanöver durchführen. Absicht soll sein, die „nervösen Alliierten“ zu beruhigen, die vor dem „aggressiven Russland“ Angst haben, und zur Abschreckung von „Russlands Abenteuer„, wie es heisst.

Moskau bestreitet die Begründung der NATO für den Truppenaufmarsch an der russischen Grenze. Von welcher „russischen Intervention in der Ukraine“ und „Aggression Russlands“ gegenüber den baltischen Staaten spricht der Westen, fragt der Kreml? Diese finden nur in der krankhaften Fantasie der westlichen Kriegshetzer statt. Es wird hier von einer Gefahr gesprochen, die in der Realität gar nicht existiert, als Ausrede für eine Expansion der NATO.

Es rollen wieder deutsche Panzer in Richtung Osten zur russischen Grenze und sind in Litauen im Baltikum unterwegs, so wie 1941. Ist doch eine unverschämte Provokation Russlands!

Statt die amerikanischen Besatzer in Deutschland endlich nach über 70 Jahren nach Hause zu schicken, sollen noch mehr stationiert werden. Diesmal in Norddeutschland, wo die Briten die Besatzer sind/waren und sich bis 2020 zurückziehen wollen. Was machen die deutschen Politiker? Nichts, wie üblich. Die Landesverräter lassen die fremden Soldaten einfach gewähren und durch die Schiessübungen auf den Truppenübungsplätzen die Landschaft zerstören!


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