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US-Regierung hat ein Patent auf medizinisches Marihuana – Bayer-Monsanto wird sich die Marihuana-Industrie unter den Nagel reißen!

von Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier

Kennen Sie das Marihuana-Patent US 6630507? Es gehört The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services. Es handelt sich bei dem Patent um Cannabinoide. Das sind Transformationsprodukte und synthetische Analoga einiger Terpenphenole, die hauptsächlich in der Hanfpflanze gefunden wurden. Das Patent wurde 2003 veröffentlicht.

In dem Jahr schlossen auch die Bayer AG und GW Pharmaceuticals plc (GW) eine Vereinbarung zum Exklusivvertrieb für ein Cannabis-basiertes Arzneimittel von GW. 2011 folgte dann eine Erweiterung zwischen Bayer und GW.

Die neue Fusion der Chemiekonzerne Bayer und Monsanto könnte den Tod der sich gerade erst etablierenden Marihuana-Industrie und die Geburt des gentechnisch veränderten Cannabis bedeuten. Wir erklären warum. 

Cannabis oder Hanf rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Nun stellen Sie sich vor, die Cannabis-Samen werden gentechnisch verändert und dies von dem Konzern Bayer-Monsanto? Nachdem bekannt wurde, dass der Agrarriese Monsanto das erste genetisch veränderte Marihuana patentieren will, gab es heftigen Protest. Legalisierung von Hanf wird weltweit schon lange gefordert, doch eine Legalisierung, nur weil Monsanto das Monopol darauf bekommt, nein!

Warum muss etwas genmanipuliert werden, wenn es sich schon vor Jahrzehnten etabliert hat?!

Hanf ist in vielen Ländern immer noch nicht legalisiert worden, obwohl längst bewiesen ist, dass es auch bei vielen Krankheiten hilft. Dort, wo es für medizinische Zwecke legalisiert wurde, sind die Kosten der Krankenkassen gesunken. Krankheiten, einschließlich Angst, Depression, Schmerz, Übelkeit, Psychose, Anfälle, Schlafstörungen und spastische Lähmung konnten mit Cannabis behandelt werden. 

Einer der größten Cannabisgegner war Harry J. Anslinger. Cannabis steht in den Gesetzestexten fast aller Länder auf einer ähnlichen Stufe wie Heroin. Einige dieser Gründe spiegeln sich deutlich im Verhalten und den fadenscheinigen Argumenten der verantwortlichen Politiker in den USA der 1930er-Jahre wieder. Warum sich Harry Anslinger, der fast 30 Jahre das FBNDD leitete und prägte, gerade auf die Bekämpfung von Cannabis konzentrierte, lässt sich nicht genau sagen, Tatsache ist aber, dass die heutigen Cannabis-Gesetze zum großen Teil auf sein Wirken zurückgehen. Anhand seines Wirkens kann man deutlich sehen, wie sich seine Abneigung zu Cannabis ausweitete. Siehe: Wie der Hanf verschwand.

Im Oktober 2010 sorgte ein anderer US-Bürger für weltweites Aufsehen. Soros, er zählt zu den reichsten Menschen der Welt, spendete 1 Million Dollar für eine Legalisierungskampagne. Im Bundesstaat Kalifornien wurde in einem Volksentscheid „Proposition 19“ am 2. November 2010 über die Legalisierung von Cannabis abgestimmt. Doch trotz dieser Spende wurde die Mehrheit zur Legalisierung knapp verfehlt.

Nur sechs Jahre später ist in den USA ein regelrechter neuer „Goldrausch“ entstanden. Es gibt mehr interessierte Investoren als Cannabis-Geschäfte. Der Marijuana Bussiness Daily (MDB) sagt voraus, dass die Marihuana-Verkäufe 2019 die 8-Milliarden-Dollar-Marke erreichen könnten, und deshalb fordern Investment-Firmen lautstark ihren Platz in diesem aufkeimenden Sektor. Sogar einer der berühmtesten Silicon-Valley-Milliardäre, der Miteigentümer von Facebook und PayPal- Erfinder Peter Thiel, beteiligt sich mit seinem mehr als zwei Milliarden Dollar schweren Founders Fund an Cannabis-Geschäften. Siehe: Neuer Goldrausch in USA – Cannabis begeistert Investoren – Cannabis Investors Growing Faster Than The Deals

Erst 2014 veröffentlichten die Forscher der University of South Florida ihre Ergebnisse zu dem Cannabis-Wirkstoffs THC im Fachmagazin „Journal of Alzheimer’s Disease“. Laut der US-amerikanischen Studie kann der Verlauf von Alzheimer nicht nur gemildert, sondern möglicherweise sogar komplett aufgehalten werden. 

Neben den USA hat auch GW Pharmaceuticals Plc Patente auf Marihuana. 2009 gab GW Pharmaceuticals bekannt, dass es gelungen sei, eine Cannabispflanze genetisch zu verändern und eine neue Zucht von Cannabis zu patentieren.

INFOBOX

Who are GW’s financial advisers and brokers?- Wer finanziert GW?

GW’s financial adviser is NM Rothschild & Sons and the Company’s UK broker is Peel Hunt LLP.

In respect of the January 2014 follow-on Offering, GW’s bankers are Morgan Stanley, Cowen and Company, Canaccord Genuity and Piper Jaffray. Mehr Infos hier ir.gwpharm.com/faq.cfm

Zu Piper Jaffray – eine US-Investmentgesellschaft, die u. a. Finanzierungsmittel zur Verfügung stellt. In welcher Liga Piper Jaffray spielt, sieht man an 2002 – Im Jahr 2002 wurde Piper Jaffray verurteilt zu einer Strafe von $ 25 000 000 von der staatlichen und bundesstaatlichen Regulierungsbehörde in den USA im Rahmen des  Globalen Analyst Research Settlements  Andere Firmen wie JP Morgan, Goldman Sachs, Merrill Lynch, UBS, Deutsche Bank und Morgan Stanley wurden aus ähnlichen Gründen bestraft. U. a. handelt es sich dabei darum, gleichzeitig sich an Forschungen zu beteiligen und  auch das Investment des jeweiligen Konzerns zu besitzen, der die Forschungen betreibt. Das hat sich scheinbar bis heute nicht geändert, wenn man sich die Forschung mit dem medizinischen Marihuana anschaut.

1998 wurde das biopharmazeutische Unternehmen GW gegründet.  GW Pharmaceuticals PLC arbeitet an neuen Therapieformen mit Hilfe von Cannabis zu finden, weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. Primärer Wachstumstreiber ist das cannabidiolhaltige und somit rezeptpflichtige Spray Sativex, welches Multiple-Sklerose-Patienten hilft, ihre spastischen Leiden zu lindern. Die Behandlung von Schmerzen bei Krebs wird derzeit noch klinisch erprobt. Weitere Produkte wie Epidiolex zur Behandlung kindlicher Epilepsie zählen ebenfalls zum Portfolio von GW. Das Unternehmen investiert aktuell vermehrt in die Forschung und die Entwicklung neuer Medikamente sowohl im eigenen Haus wie auch extern. So arbeitet GW bereits seit 2009 eng mit der Universität Buckingham zusammen um im Bereich Typ 2 Diabetes und metabolisches Syndrom weitere Forschungsergebnisse zu erzielen. Quelle 

Die aktuelleFinanznachricht von GW:

26/09/2016
GW Pharmaceuticals kündigt zweite positive Phase – 3 – Zulassungsstudie für Epidiolex® (Cannabidiol) bei der Behandlung von Lennox-Gastaut – Syndrom

2016. 09. 08
GW Pharmaceuticals plc meldet das dritte Quartal 2016 Finanzergebnisse und operative Fortschritte

Expanded-Access-Programm and Open-Label-Erweiterung:

  • Über 1000 Patienten bekommen im Rahmen des Expanded-Access-Programm und Open-Label-Erweiterung eine Epidiolex- Behandlung!
  • Patent zum Beispiel bei Krebsbehandlung:

Mittwoch – 21. Mai 2003, Leverkusen – Die Bayer AG und GW Pharmaceuticals plc (GW) haben eine Vereinbarung zum Exklusivvertrieb für ein Cannabis-basiertes Arzneimittel von GW geschlossen, das unter dem Markennamen Sativex® in den Handel kommen soll. Die Vereinbarung sieht vor, dass Bayer die Exklusivrechte zur Vermarktung von Sativex in Großbritannien erhält. Darüber hinaus hat Bayer für einen begrenzten Zeitraum die Option zur Verhandlung der Vermarktungsrechte in anderen Ländern der Europäischen Union und ausgewählten weiteren Ländern weltweit. Im März 2003 hat GW einen Zulassungsantrag bei der britischen Behörde Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) für Sativex eingereicht.

Das Medikament wurde von GW für die Behandlung von Symptomen der multiplen Sklerose (MS) und schweren neuropathischen Schmerzen entwickelt. Das Präparat ist ein rein pflanzliches Cannabisextrakt und enthält Tetranabinex (Tetrahydrocannabinol – THC) und Nabidiolex (Cannabidiol – CBD) als Hauptbestandteile. Das Medikament wird als orales Spray verabreicht.(…)

Im Jahr 2011 schloss GW Pharmaceuticals eine Partnerschaft mit Bayer für den Vertrieb von Sativex in Nordamerika, mit einem geschätzten Jahresproduktion seit 2012 von 100 Tonnen medizinischem Cannabis.

US-Regierung hat ein Patent auf medizinisches Marihuana

Nachdem wir Sie mit einigen Fakten vertraut gemacht haben, möchten wir Ihnen einen Beitrag präsentieren, den wir für Sie übersetzt haben und der zurzeit die Gemüter in den USA erregt.


Der Superkonzern Bayer-Monsanto wird sich die Marihuana-Industrie unter den Nagel reißen

Edmondo Burr in Health

Das neue Übernahmeangebot des deutschen Chemiekonzerns Bayer an Monsanto könnte den Tod der sich gerade erst etablierenden Marihuana-Industrie und die Geburt des gentechnisch veränderten Cannabis bedeuten.

Insider der Marihuana-Industrie glauben, dass der internationale Konzern diese zerstören, das Saatgut gentechnisch verändern und die Menschen der Vielfalt und natürlichen Vorteile des Cannabis berauben wird.

Die Befürchtungen und die gesundheitlichen Folgen von GMO sind ja bekannt, aber nun plant Bayer-Monsanto die Entwicklung der „nötigen“ Chemikalien und Dünger, um die Saatgutzüchter von Marihuana genauso anzugreifen, wie einst Monsanto die Landwirte weltweit mit RoundUp angriff. [Siehe Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!]

Bayer stellte einst (als Teil der IG Farben) chemische Waffen her als Material für Hitlers völkervernichtende Kriegsverbrechen. Dabei wurden Zwangsarbeiter eingesetzt, die giftige und tödliche Produkte herstellen mussten.

Bayer produzierte und vermarktete als erste Firma Heroin weltweit und massenweise. [Siehe: Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!]

Monsanto trug in gleicher Weise zur Produktion schädlicher Substanzen bei, darunter Saccharin, PCB (polychlorierte Biphenyle), Atomwaffen, Styropor, DDT, Agent Orange, RoundUp (Glyphosat), das Rinderwachstumshormon (rGBH), Aspartam, gentechnisch verändertes Saatgut und Dioxin.

Hier der Bericht von Big Buds:

Wie Sie eventuell von früheren BigBudsMag.com-Berichten wissen, stellt Monsanto Gifte, gentechnisch verändertes Saatgut und andere Produkte her, die nachweislich Mensch und Umwelt schaden. Monsanto pflegt eine intensive Partnerschaft mit Scotts Miracle-Gro, einem Unternehmen, das wegen krimineller Handlungen verurteilt wurde. Dieses Unternehmen versucht nun, sich die Marihuana-Industrie einzuverleiben.

INFOBOX

Das an der NYSE börsennotierte Unternehmen ist hauptsächlich in Nordamerika, aber auch in Europa und im Raum Asien-Pazifik tätig und arbeitet mit verschiedenen Vertriebspartnern zusammen. Für das Mittel Roundup des Markeninhabers Monsanto ist Scotts im Privatkundensektor exklusiver Marketing- und Vertriebspartner in den USA und den meisten Ländern Europas. In den USA bietet das Unternehmen mit dem Scotts LawnService von 160 Standorten aus die Vor-Ort-Durchführung von Rasen- und Gehölzdüngung, Insektenbekämpfung und andere Dienstleistungen an und ist nach eigenen Angaben hierin ebenfalls Marktführer.

Rechtlicher Hauptsitz ist Marysville in Ohio. Die Deutschland-Tochter Scotts Celaflor GmbH hat ihren Sitz in Mainz.

Das an der NYSE börsennotierte Unternehmen ist hauptsächlich in Nordamerika, aber auch in Europa und im Raum Asien-Pazifik tätig und arbeitet mit verschiedenen Vertriebspartnern zusammen. Für das Mittel Roundup des Markeninhabers Monsanto ist Scotts im Privatkundensektor exklusiver Marketing- und Vertriebspartner in den USA und den meisten Ländern Europas. In den USA bietet das Unternehmen mit dem Scotts LawnService von 160 Standorten aus die Vorort-Durchführung von Rasen- und Gehölzdüngung, Insektenbekämpfung und andere Dienstleistungen an und ist nach eigenen Angaben hierin ebenfalls Marktführer.

Rechtlicher Hauptsitz ist Marysville in Ohio. Die Deutschland-Tochter Scotts Celaflor GmbH hat ihren Sitz in Mainz. Quelle Wikipedia – dazu auch Monsanto in Deutschland längst Zuhause!

Im Laufe der letzten zwei Jahre sorgte die Führungsetage von Scotts Miracle-Gro für den Erwerb der Firmen General Hydroponics, Botanicare und Gavita. Ihr leitender Geschäftsführer Jim Hagadorn beabsichtigt nach eigenen Aussagen, die gesamte Cannabis-Industrie zu kaufen, die ihm eine halbe Milliarde Dollar wert sei.

Hersteller von Nährlösungen für Hydrokultur, Beleuchtung, Substrate und andere Materialien für Pflanzenwachstum berichten davon, dass sie bereits Übernahmeangebote von Scotts Miracle-Gro oder seiner „Hawthorne“-Führungsriege bekommen haben. Ein größerer Hersteller von Hydrokulturlampen sagte BugBudsMag.com, Scotts Miracle-Gro wollte fast alle seiner Glühbirnen aufkaufen und sie in eigenen Läden oder anderen Discountmärkten wiederverkaufen.

„Sie machten deutlich, dass sie die Hydrokulturläden umgehen wollten“, sagte uns der Vertreter der Hydrokulturlampen-Firma. „Als wir deutlich machten, dass wir mit Rücksicht auf die Hydro-Industrie nicht ins Geschäft kommen würden, sagten sie: ‚Nun, wir könnten auch ihre gesamte Firma aufkaufen, wie wir es mit Gavita getan haben, und dann tun, was immer wir wollen’“.

Die Zeitschrift „Maximum Yield“ (=Höchster Gewinn) verbannt die Firma „Advanced Nutrients“, die Nährlösung für die Hydrokultur von Marihuana herstellt, aus ihren Aktionen, die mit Gärtnern in den vier Wänden zu tun haben. Diese Zeitschrift ließ jedoch einige Jahre zuvor eine Tochtergesellschaft von Monsanto bei ihrer Gartenausstellung in Boston zu.

Und dies, obwohl Monsanto und Scotts Miracle-Gro langjährige Partner der DEA (der Drogenvollzugsbehörde der USA) bei der Herstellung von Giften sind, die gegen Marihuana- und Kokapflanzen eingesetzt werden.

Bayer unterhält eine Geschäftsbeziehung mit GW Pharmaceuticals, einer britischen Firma, die Marihuana anbaut, es extrahiert und diese Extrakte dann bei der Herstellung von Medikamenten verwendet. Bayer hat die Lizenz zum Vertrieb des teuren medizinischen Cannabis-Sprays der o. g. Firma, allerdings beklagen Patienten, es sei weniger effektiv als der Anbau und der Gebrauch ihrer eigenen Pflanzen.

Wie auch Monsanto und Scotts Miracle-Gro ist auch Bayer ein sehr schadenbringender Konzern.

Bayer stellte einst (als Teil der IG Farben) chemische Waffen her als Material für Hitlers völkervernichtende Kriegsverbrechen. Dabei wurden Zwangsarbeiter eingesetzt, die giftige und tödliche Produkte herstellen mussten.

1898 ließ Bayer das Opiat Diacetylmorphin unter dem Namen „Heroin“ als Handelsmarke schützen.

Bayer produzierte und vermarktete als erste Firma Heroin weltweit und massenweise.

Fälschlicherweise behauptete die Firma damals, dass Heroin ein gutes Heilmittel für Kinder bei Husten und Verdauungsproblemen sei.

Monsanto trug in gleicher Weise zur Herstellung oder Verbreitung schädlicher Produkte bei, darunter Saccharin, PCB (polychlorierte Bipheyle), Atomwaffen, Styropor, DDT, Agent Orange, RoundUp (Glyphosat), das Rinderwachstumshormon (rGBH), Aspartam, gentechnisch verändertes Saatgut und Dioxin. [Siehe: Monsanto muss 41 Millionen € an PCB Geschädigte zahlen! – St. Louis jury orders Monsanto to pay $46.5 million in latest PCB lawsuit]

Wenn Monsanto beschuldigt wird, Mensch und Umwelt zu schaden, reagiert der Konzern mit Leugnungen und mit öffentlichen Propagandafeldzügen und Einschüchterungsversuchen seiner Gegner. [Siehe Monsanto im Kreuzverhör der Aktionäre – Verhaftungen von Demonstranten und das „Superunkraut“]

Michael Straumietis, Gründer und Eigentümer von Advanced Nutrients, der Hydrokultur-Nährlösungen herstellt, hat die Marihuana-Gemeinde ständig vor Monsanto, Scotts Miracle-Gro, genmanipuliertem Marihuana und der Übernahme der Marihuana-Industrie durch den Konzern gewarnt. „Monsanto und Bayer haben einen Informationsaustausch über genmanipulierte Pflanzen vereinbart, darunter auch Cannabis“, teilt Straumietis mit. „Bayer hat eine Partnerschaft mit GW Pharmaceuticals, die ihren eigenen Marihuana-Genpool kultiviert. Man darf annehmen, dass Monsanto und Bayer stark an der Entwicklung von genmanipuliertem Marihuana interessiert sind“. Vor einigen Jahren, so Straumietis, wirkte der milliardenschwere Investor George Soros, dem 500 000 Monsanto-Aktien gehören, getarnt durch eine Gruppe des „öffentlichen Interesses“ bei der Legalisierung der Cannabis-Forschung in Uruguay mit. Insider südamerikanischer Regierungen würden davon berichten, dass Monsanto an der Entwicklung von genmanipuliertem Cannabis arbeite sowie an der medizinischen Gewinnung von THC, anderen Cannabis-Wirkstoffen und Terpenoiden.

Das größte Problem bei den drei weltweit verbundenen Firmen Monsanto, Bayer und Scotts Miracle-Gro ist, dass sie das gesamte Saatgut, die komplette Nahrung, die Agrochemie, die Dünger und die Medizinextrakte weltweit kontrollieren wollen.

„Diese Konzerne haben die Vielfalt und die Verfügbarkeit heimischer Saaten eingeschränkt“, sagt er. „Sie verändern Erntepflanzen gentechnisch, sodass die Landwirte jedes Jahr aufs Neue das Saatgut kaufen müssen und konzerneigene Chemikalien beim Anbau einsetzen wie das RoundUp. Genauso würden sie mit genmanipuliertem Marihuana verfahren“.

Die konzerneigenen Interessen und die irrsinnig große Macht von Bayer, Monsanto und Scotts Miracle-Gro, die von der Welthandelsorganisation und dem internationalen Patentrecht gestützt wird, könnte dazu führen, dass ihm das gesamte Marihuana-Saatgut gehört, dass der private Marihuana-Anbau verboten wird, dass es fast nur noch GMO-Marihuana geben und fast gar keine Cannabis-Sorten mehr geben wird.

„Es gab mal Hunderte von Apfelsorten im Handel“, sagt Straumietis. „Heute gibt es weniger als zwei Dutzend davon. Die Vereinten Nationen mahnen, dass die Vielfalt der Anbaupflanzen während des 20. Jahrhunderts um 75 % geschrumpft ist, und sie warnen davor, dass ein Drittel der heute verfügbaren Pflanzenvielfalt bis 2050 um ein weiteres Drittel schwinden könnte. Der weltweite Markt für Pflanzenzucht wird von multinationalen Konzernen wie Monsanto dominiert. Sie berauben uns der Natur“.

Straumietis warnt davor, dass der Konzern plane, Marihuana gentechnisch zu verändern und das patentierte Saatgut und die Pflanzen im Markt zu verankern, um dann Patent- und Handelsrecht dazu zu gebrauchen, Züchter von Marihuana-Saatgut anzugreifen und uns auf diese Weise des Saatguts zu berauben.

Nach genau diesem Muster hat Monsanto bereits weltweit Landwirte angegriffen, sagt Straumietis. „Schauen Sie sich nur mal an, was Monsanto dem kanadischen Landwirt Percy Schmeiser angetan hat“, empfiehlt er. [Siehe Samen des Todes und der Versklavung – Alternativ eigenes Bio-Saatgut statt Saatgut-Abhängigkeit…Biopiraterie…Nein Danke!]

Auf Deutsch : David versus MONSANTO – Percy Schmeiser

Monsantos Monopolstreben in der Landwirtschaft geht einher mit dem Bestreben, dies auch in der Medizin zu erreichen. Auf diese Weise würde selbst angebautes medizinisches Marihuana verboten und der Verbraucher gezwungen, „Medizinprodukte“ wie Sativex zu kaufen, sagt er.

Was können wir tun, um diese Eliten daran zu hindern, die Weltherrschaft zu erlangen?

Straumietis empfiehlt folgende Vorgehensweise:

– Produzieren Sie Marihuana-Samen und bewahren sie sie geschützt auf.

– Boykottieren Sie General Hydroponics, Botanicare, Gavita und alle weiteren Firmen, die mit Scotts Miracle-Gro, Monsanto oder Bayer Geschäfte machen.

– Verwenden Sie weder RoundUp noch irgendein anderes Produkt der drei Konzerne.

– Verwenden Sie keine Produkte, die genmanipulierte Organismen enthalten.

– Schließen Sie sich Gruppen an, die sich gegen kriminelle Konzerne und GMOs stellen. Erfahren Sie hier mehr >>>>

– Lesen Sie dieses Buch: >>>>> Dazu auch Wie man in einer pestizidverseuchten Welt überlebt – The Real World Challenge of Surviving in a World Swimming in Pesticides

– Bauen Sie Ihr eigenes Marihuana an, züchten Sie es und tragen Sie so mit zu seiner Legalisierung bei.

„Konzerne und Menschen, die Milliarden Dollar besitzen, wissen um die Wunderpflanze Marihuana. Sie wollen uns unsere Pflanzen stehlen, unser Saatgut, unsere ganze Industrie“, sagt Straumietis.

„Wir müssen Sie daran hindern“.