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USA: Antifa marschiert gegen Trump auf!

Von Marilla Slominski

Die Antifa will heute die USA aufmischen. Sie kündigte „Protestmärsche“ in 20 Städten im ganzen Land an. Ziel sei es, Präsident Trump und seinen Vize Mike Pence „zu entmachten“.

Von Atlanta, Boston, Chicago, Miami, San Francisco über Pittsburgh und New York bis hin zu Seattle und Tucson reicht die Liste der 20 Städte, die sich heute, am 4. November über Besuch der „Antifaschisten“ freuen dürfen.

Auf Seite 5 der New York Times prangte der riesige Aufruf der RefuseFascism.org Gruppe:

„Der Albtraum muss enden. Das Trump/Pence Regime muss gehen. 4.November. Es beginnt. Seit da. Schließt Euch den Tausenden an.“

Die Gruppe „RefuseFascism“ hat Verbindungen zur linksextremen „the revolutionary communist party“, die davon überzeugt ist, dass das „Trump-Regime“ den Planeten zerstört, weil es den Klimawandel ignoriere. Außerdem verwandele die Regierung Amerika in ein faschistisches Land.

Der „Albtraum“, der beendet werden soll, umfasst, neben dem, den Planeten vernichtenden Klimawandel, u. a. die Dämonisierung von Muslimen, Millionen Kinder, denen die Gesundheitsfürsorge verwehrt wird und die hungern würden. Außerdem würden Frauen  von faschistischen christlichen Fundamentalisten an der Abtreibung gehindert und  Menschen seien weltweit Krieg, Bomben, Besetzungen und dem nuklearen Krieg, den Trump mit seiner „America First“-Politik beginnen könnte, ausgeliefert. Diese Behauptungen und Anschuldigungen verkündet die Gruppe in voller Überzeugung auf ihrer Webseite.

Das erklärte Ziel der heutigen „Proteste“ ist die Vertreibung Trumps und seiner Regierung aus dem Amt. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen sie landesweit Millionen Menschen auf die Straßen bringen.

„Was Trump und seine Regierung tun, ist eine existentielle Bedrohung der Menschheit“,

erklärt Andy Zee, Mitglied des Gremiums von RefuseFascism in einem Telefon-Interview mit der Newsweek. „Wir befinden uns an am gefährlichsten Punkt in der Geschichte“, glaubt der Antifa-Kämpfer. Er hofft, dass sich auch die moderateren Trump-Gegner den Protesten anschließen, alle vereint im Kampf gegen den „Faschismus“ und den Präsidenten marschieren.

Auf Facebook haben schon Tausende angekündigt, in New York und San Francisco dabei zu sein. Man hofft auf eine ähnliche hohe Beteiligung wie beim Women´s March im Januar, an dem in den ganzen USA Hunderttausende gegen Trump auf die Straße gingen und einige Prominente wie Madonna ihren Hass auf das neue Staatsoberhaupt kaum zügeln konnten (JouWatch berichtete).

Die Webseite Infowars warnt indes vor Ausschreitungen und befürchtet, die Antifa trete einen Bürgerkrieg los, um die Regierung zu stürzen. Das Time Magazine bestreitet, das sich ein Aufstand andeute: „Das ist einfach nicht wahr“, so das Magazin.

Auch Mit-Organisator Andy Zee versucht, mögliche Krawalle kleinzureden und weist das Bild vom vermummten Antifa-Kämpfer von sich: „Wir wollen einen friedlichen Protest mit vielen Menschen. Mit Trump sitzt ein Faschist im Weißen Haus. Das ist es, was er ist“ tönt der Kämpfer für „das Gute“.


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